Menschen mit Maske vor der Heilbronner Kilianskirche (Foto: SWR, Simon Bendel)

Stadtinitiative Heilbronn befürchtet weitere Einschränkungen durch Corona

Heilbronner Einzelhändler: Adventssamstag enttäuschend

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Das für die Einzelhändler wichtige Vorweihnachtsgeschäft hat durch die Corona-Lage einen starken Dämpfer bekommen. Die Heilbronner Händler sind von den Umsätzen enttäuscht.

Da die Inzidenz im Stadtkreis Heilbronn über 500 liegt, gilt im Einzelhandel die 2G-Regel. Das heißt, auch mit einem negativen Corona-Test dürfen Ungeimpfte die Geschäfte nicht betreten. Ausgenommen davon sind lediglich Geschäfte und Märkte, die der Grundversorgung dienen.

"Der Adventssamstag war aus betriebswirtschaftlicher Sicht, von den Umsätzen her, enttäuschend. Wir hangeln uns derzeit von Tag zu Tag."

Selbst wenn der Status quo an Corona-Regeln erhalten bleibe, sei das für die Händler kein befriedigendes Ergebnis, so die Heilbronner Stadtinitiative. Hier befürchtet man noch schärfere Einschränkungen. Das Wort "Lockdown" mache vereinzelt schon wieder die Runde, so Nölscher, der Geschäftsführer der Firma Schuh Kaufmann in Heilbronn ist. Es sei momentan nichts mehr auszuschließen.

Kunden akzeptieren 2G-Regel

Die Kontrolle der aktuell geltenden 2G-Regel im Einzelhandel bedeutet für die Händler einen personellen und damit finanziellen Mehraufwand. Das Hemmnis, in die Geschäfte zu kommen, sei dadurch deutlich erhöht, so die Stadtinitiative.

"Wir kontrollieren jeden Kunden, der ins Geschäft kommt. Die Akzeptanz bei den Kunden ist sehr hoch. Die Kunden zeigen meistens von alleine ihren Impf- oder Genesenennachweis."

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