picture alliancedpadpa-Zentralbild | Matthias Bein (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Stadt will auf 207.000 Euro Gebühren verzichten

Außengastronomie in Heilbronn: Corona-Sonderregeln sollen verlängert werden

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Keine Gebühren, größere Flächen: Letztes Jahr galten wegen Corona für Gastronomen bereits andere Regeln als vor der Pandemie. Wie es damit nun weitergehen könnte.

Um Gastronomen und Einzelhändler in der Pandemie zu unterstützen, will die Stadt Heilbronn voraussichtlich auf rund 207.000 Euro Gebühren verzichten. So viel würde es laut der CDU-Fraktion im Gemeinderat kosten, die Gebührenfreiheit für Terrassen, die in der Vergangenheit schon galt, bis Ende 2022 fortzuführen.

Die CDU-Fraktion hat beantragt, die bestehende Sonderregelungen, die mit dem Jahreswechsel ausgelaufen sind, zu verlängern. Offiziell will der Gemeinderat am Donnerstag darüber entscheiden, doch nach den Vorberatungen zeichnet sich eine Mehrheit ab.

Eine Servicekraft läuft im Außenbereich eines Restaurants in Stuttgart an Gästen vorbei.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Christoph Schmidt)
Im Freien ist die Corona-Ansteckungsgefahr geringer. picture alliance/dpa | Christoph Schmidt

Auch Warenauslagen sollen kostenlos bleiben

Zusätzliche Flächen für die Außenbewirtschaftung sollen ebenso kostenlos bleiben wie die Warenauslagen vor den Geschäften.

Auch die Möglichkeit, dass Gastronomen unter bestimmten Bedingungen ihre Terrassen vergrößern können, soll bestehen bleiben.

Sonderregeln positiv aufgenommen

Bereits im vergangenen Jahr hat die Kommune die Gastronomiebetriebe mit diesen Sonderregeln unterstützt. Sie "wurden in Gastronomie und Handel positiv aufgenommen", schreibt die CDU-Fraktion in ihrem Antrag.

"Viele Außenbewirtschaftungen konnten temporär erweitert werden." Deshalb fordert die Fraktion, die Regeln nun bis Ende 2022 zu verlängern.

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