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In Heilbronn-Franken sollen trotz weniger Impfstofflieferungen als zuletzt, Mitte Mai alle Impftermine eingehalten werden. Auch sonst kommt die Region beim Impfen voran.

Alle Zweitimpfungen seien sichergestellt, so Sozialminister Manfred Lucha (Grüne). Der Betrieb laufe normal weiter, immer abhängig von den gelieferten Impfstoffmengen, heißt es zum Beispiel vom Landratsamt im Hohenlohekreis. In Heilbronn geht man momentan davon aus, dass kommende Woche rund 2.300 Impfdosen verfügbar sein werden, was rund 1.200 Dosen weniger sind als in dieser Woche.

Insgesamt war die Impfgeschwindigkeit im April erstmals hoch, in Heilbronn und im Main-Tauber-Kreis wurde zum Beispiel täglich geimpft. Auch das Zentrale Impfzentrum in Rot am See ist voll ausgelastet mit rund 1.500 Impfungen pro Tag, teilte das Landratsamt mit.

Unterschiedliche Impfquoten in der Stadt und auf dem Land

Das Sozialministerium legte am Dienstag Zahlen vor, bei denen allerdings noch die Impfungen durch Hausärzte fehlen. Demnach läuft es im Main-Tauber-Kreis vergleichsweise gut, hier hat fast jeder vierte Einwohner die Erstimpfung bekommen. In den Kreisen Schwäbisch Hall, Heilbronn und Hohenlohe ist es jeder fünfte. Bei den Zweitimpfungen sind die Zahlen niedriger. Sie variieren zwischen sechs und neun Prozent.

Schlusslicht in der Region ist der Stadtkreis Heilbronn. Dies könnte damit zusammenhängen, dass es dort einen größeren Anteil sozial benachteiligter Menschen gibt. Der Zusammenhang zwischen Lebensverhältnissen, Infektionsrisiko und Impfquoten wird seit Tagen bundesweit diskutiert. Das Sozialministerium will jetzt in Städten mit ärmeren Vierteln und Brennpunkten unter anderem verstärkt aufklären und für die Impfungen werben.

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