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Am Wochenende ist der Schwäbisch Haller Verpackungsspezialist Optima Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Die IT-Systeme wurden abgeschaltet.

Die Hintergründe des Angriffs auf Optima in Schwäbisch Hall sind noch unklar, so ein Unternehmenssprecher. Die IT-Systeme wurden abgeschaltet - aus Sicherheitsgründen. Man befinde sich derzeit in der Analysephase und arbeite gemeinsam mit so genannten IT-Forensik-Experten und den Sicherheitsbehörden vom Landeskriminalamt daran, das System wieder herzustellen und die Sicherheitslücke zu finden.

"Wir müssen von jedem möglichen Szenario ausgehen. Aktuell ist es so, dass die Mitarbeiter, die arbeiten können, arbeiten. Die Mitarbeiter, die vom System abhängig sind, sind freigestellt."

Jan Deininger, Unternehmenssprecher Optima

Hintergründe und Schaden bei Optima noch unklar

Bei Optima sind rund 1.600 Mitarbeiter betroffen. Noch sei unklar, was die Angreifer wollen und welchen Schaden sie hinterlassen werden. Hintergründe solcher Attacken könnten sein, Lösegeld erpressen zu wollen: Unternehmensdaten werden dann verschlüsselt und müssen freigekauft werden. Auch Industriespionage ist denkbar.

Wie oft typisch für solche Angriffe von Hackern, kam auch für Optima die System-Attacke am Wochenende: Dann wenn möglichst wenige Menschen im Unternehmen sind und arbeiten.

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