Eine Kuh der Rasse Rotes Höhenvieh steht einen Tag vor Beginn der Internationalen Grüne Woche in der Tierhalle.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Fabian Sommer)

Landwirtschaftsmesse in Berlin gestartet

"Grüne Woche": Regionale Landwirte stellen sich der Diskussion

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Die Landwirtschaftsmesse "Grüne Woche" findet ab Freitag in Berlin statt. Vertreter aus Schwäbisch Hall und dem Kreis Heilbronn stellen sich den Fragen der Besucher vor Ort.

In Berlin ist "Grüne Woche". Auf der Landwirtschaftsmesse werden unter anderem landwirtschaftliche Erzeugnisse von Herstellerinnen und Herstellern und Vermarkterinnen und Vermarktern präsentiert. Einige Vertreter aus der Region Heilbronn-Franken, unter anderem die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) oder der Seniorchef des Gemüseanbaus Rainer Reuss in Oedheim (Kreis Heilbronn), sind ebenfalls in Berlin vertreten.

Besucher und Landwirte sollen ins Gespräch kommen

Auf der "Grünen Woche" werden auch viele Themen zwischen Landwirtinnen und Landwirten sowie Besucherinnen und Besuchern diskutiert. Landwirt Rainer Reuss aus Oedheim findet den Austausch mit den Endverbrauchenden sehr wichtig. Er ist der Meinung, dass sich die Landwirte öffnen, auf die Menschen zugehen und mit ihnen reden müssen - erklären, was Landwirte tun. Auch, um Missverständnisse aus der Welt zu räumen.

"Es gibt ja oft auch viele Themen, die vielleicht nicht so verstanden werden, um auch die Menschen etwas aufzuklären."

Schweinepest verhindert Tierbesuch während der "Grünen Woche"

Dieses Jahr ist die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft - zu ihrem Bedauern - ohne ihren ganz besonderen Hingucker zur Messe aufgebrochen: Schweine. Rudolf Bühler, Vorsitzender der BESH, sagte dem SWR, dass die Erzeugergemeinschaft seit 1984 jedes Jahr mit den Tieren auf der "Grünen Woche" gewesen sei. Sie seien stets ein Publikumsmagnet. Dieses Jahr tobe in Mecklenburg-Vorpommern die Schweinepest, deshalb seien die Schweine auf der Messe verboten. Daher sei jetzt nur der Informationsstand vor Ort.

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