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Nach dem Großbrand bei der Schreinerei Polzer in Jagsthausen (Kreis Heilbronn) am Freitagabend hat sich jetzt das Unternehmen zu Wort gemeldet.

In einer Stellungnahme bedanken sich die beiden Geschäftsführer bei den Einsatzkräften für ihren schnellen und professionellen Einsatz. Auch die Anteilnahme und Solidarität in Jagsthausen sowie bei Lieferanten und Partnerbetrieben seien groß.

Schreinerei will "Neustart wagen"

Das Feuer habe das komplette Produktionsgebäude mit allen Maschinen und Einrichtungen zerstört. Man nehme die Herausforderung an und sehe den schweren Schlag als Chance um mit vereinten Kräften einen Neustart zu wagen, heißt es.

Brandermittler vor Ort erwartet

Das Verwaltungsgebäude und die angrenzende Lagerhalle mit teilweiser Endmontage seien unversehrt geblieben. Aufträge, die den Flammen zum Opfer fielen, würden nachproduziert. Möglich werde das durch ein sehr gutes Netzwerk.

"Die Partnerbetriebe würden dann Aufträge übernehmen. Das A und O ist ja, dass unsere Kunden wissen: Es geht weiter. Irgendwie so ein Zwischending, dass wir die Organisation und Planung machen, unser Know-How einbringen und unsere Partner uns die Teile dann maschinenfertig liefern. Unsere Gesellen und Facharbeiter würden die Möbel dann ausliefern und montieren."

Mit allen betroffenen Kunden nehme die Firma Kontakt auf. Die Firma Polzer, ein Familienbetrieb, ist etwa im Laden- und Objektbau tätig und hat rund 30 Mitarbeiter.

Die Brandursache ist weiter unklar, Brandermittler werden im Laufe des Montag vor Ort erwartet. Bei dem Feuer war ein Sachschaden von etwa drei bis fünf Millionen Euro entstanden, verletzt wurde niemand.

Jagsthausen

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