Ein Getreidefeld bei Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) geriet am 18. Juli 2022 in Brand (Foto: SWR)

Feuerwehren wegen Flächenbränden im Dauereinsatz

Brennendes Getreidefeld bei Lauda-Königshofen

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Bei Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) ist am Montagabend ein Getreidefeld in Brand geraten. Ursache war ein überhitzter Mähdrescher.

Gegen 20 Uhr ist das Feuer am Montagabend auf einem Feld zwischen Lauda-Königshofen-Messelhausen und Grünsfeld-Kützbrunn ausgebrochen.

Strohballen fingen Feuer - Großeinsatz der Feuerwehr

Das Getreidefeld war teilweise schon abgeerntet, als ein Mähdrescher überhitzte und die im Mähdrescher gepressten Strohballen Feuer fingen, so die Polizei. Die Flammen griffen auf das Feld über.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 17 Fahrzeugen im Großeinsatz, auch zahlreiche Landwirte halfen bei den Löscharbeiten. Der Mähdrescher konnte mittels Feuerlöschern aus dem Polizeifahrzeug und mit Hilfe zahlreicher Landwirte, die mit Traktoren und Wasserfässern herbeigeeilt kamen, schnell gelöscht werden. An der Maschine entstand deshalb nahezu kein Schaden, so die Polizei.

Das Feuer war nach knapp zwei Stunden gelöscht und die Feuerwehr konnte abrücken. Verletzt wurde niemand, das verbrannte Getreide hatte laut Polizei einen Wert von etwa 6.000 Euro.

Bei einem Brand in einem Gerstenfeld bei Gerabronn (Kreis Schwäbisch Hall) ist am vergangenen Mittwoch Schaden von rund 10.000 Euro entstanden. Das Feld mit einer Gesamtfläche von etwa 4,5 Hektar brannte vollständig ab.

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Vier Flächenbrände pro Tag im Main-Tauber-Kreis

In der Region sind die Feuerwehren derzeit im Dauereinsatz. Teilweise seien es drei bis vier Einsätze täglich wegen Flächenbränden, sagte Andreas Geyer, Kreisbrandmeister des Main-Tauber-Kreises, dem SWR. Schon bei gewöhnlichen Feldarbeiten könnten kleinste Überhitzungen Flächenbrände auslösen.

Andreas Geyer, Kreisbrandmeister Main-Tauber-Kreis (Foto: SWR)
Andreas Geyer, Kreisbrandmeister Main-Tauber-Kreis

Ein Steinchen im Mähwerk könne ausreichen, um durch einen kleinen Funken ein Feuer auf einem Acker auszulösen, so der Kreisbrandmeister. Die Situation verschärfe sich von Tag zu Tag. Geyer rechnet bis weit in die nächste Woche hinein nicht mit einer Entspannung. Deshalb sei erhöhte Vorsicht in Wäldern, rund um Felder sowie in eigenen Gärten geboten.

Deutscher Wetterdienst warnt vor hoher Brandgefahr

In Heilbronn-Franken ist die Brandgefahr in Wäldern und auf Feldern wieder sehr hoch. Das geht aus dem jeweiligen Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes hervor.

Die höchsten Warnstufen gelten rund um Freudenberg und Bad Mergentheim (jeweils Main-Tauber-Kreis), bei Ingelfingen und Öhringen (jeweils Hohenlohekreis) und in Kirchberg (Kreis Schwäbisch Hall). Die zweithöchste Warnstufe gilt rund um Eppingen und Obersulm (jeweils Kreis Heilbronn).

Ab Mittwoch kann es örtlich regnen, damit soll die Waldbrand-Warnstufe in Heilbronn-Franken am Donnerstag auf 3 sinken, zum Wochenende aber wieder steigen. Polizei und Feuerwehr bitten deshalb weiterhin um erhöhte Vorsicht in Wäldern, rund um Felder sowie in eigenen Gärten.

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