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Im westlichen Kreis Schwäbisch Hall sollen in den kommunalen Corona-Testzentren keine Bürger mehr aus anderen Orten abgelehnt werden. Darauf haben sich am Wochenende zehn Kommunen geeinigt.

Ziel sei es, gemeinsam die hohen Inzidenzen im Kreis wieder nach unten zu bekommen, sagte der Schwäbisch Haller Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim (SPD) dem SWR. Der Kreis überschritt am Wochenende die 400er-Marke und nähert sich mit 475 sogar der 500er Marke. Die Städte und Gemeinden Schwäbisch Hall, Michelbach/Bilz, Michelfeld, Rosengarten, Ilshofen, Mainhardt, Braunsbach, Untermünkheim, Vellberg und Wolpertshausen wollen sich zudem gegenseitig in der Beschaffung und Organisation für die Testangebote unterstützen.

"Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger aller kooperierenden Gemeinden auf, unser gemeinsames Testangebot zu nutzen. Denn so kann jede und jeder eigenverantwortlich daran mitwirken, die Pandemie zu bekämpfen."

Wolfgang Binnig, Bürgermeister von Michelfeld (parteilos)

Die Städte und Gemeinden des östlichen Landkreises hatten sich bereits vor gut einer Woche auf gemeinsame Testangebote geeinigt. Dazu gehören Crailsheim, Fichtenau, Frankenhardt, Kreßberg, Satteldorf, Stimpf und Wallhausen.


Enttäuschung über Ablehnung der Resolution

Enttäuscht zeigte sich Pelgrim darüber, dass das Staatsministerium die Resolution des Kreises und der Kommunen abgelehnt hat. Diese hatten eine Hotspot-Strategie für den Kreis und mehr Impfstoff gefordert. Das Ministerium begründete die Absage damit, dass man besonders betroffene Gebiete nun nicht auch noch mit mehr Impfstoff "belohnen" könne. Die Kreise müssten einheitlich und fair behandelt werden.

Pelgrim sagte dem SWR, dass er dies umgekehrt dann auch bei einer Öffnungsstrategie erwarte. Sprich, dass Kreise oder Kommunen mit hoher Inzidenz nicht schlechter gestellt werden dürften. Diese Forderung will er mit anderen Kommunen noch abstimmen.

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