Flüchtlinge stellen Asylanträge  (Foto: SWR)

Weiterhin viele Geflüchtete in der Region

Landkreise und Kommunen suchen Unterkünfte

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Die Landkreise Heilbronn und Main-Tauber müssen aktuell viele Asylsuchende aus Ländern wie Syrien, der Türkei und Afghanistan aufnehmen. Doch Unterkünfte sind rar.

In die Landkreise Heilbronn und Main-Tauber kommen weiterhin viele Geflüchtete, die untergebracht werden müssen. Wie das Landratsamt im Main-Tauber-Kreis mitteilte, sind aktuell rund 1.650 geflüchtete Menschen aus der Ukraine untergebracht. Die mehrheitlich Frauen und Kinder seien vorwiegend privat untergebracht, heißt es. Durch die Situation in der Ukraine muss in den nächsten Wochen mit noch mehr Geflüchteten gerechnet werden.

Geflüchtete aus der Ukraine und anderen Ländern

Im Januar seien im Main-Tauber-Kreis zudem etwa 50 weitere Asylbewerberinnen und -bewerber aus anderen Ländern zu erwarten. Durch die seit Monaten sehr hohe Zahl arbeite der Landkreis mit Hochdruck daran, neue Gemeinschaftsunterkünfte und Platz für Container zu finden. Zwei Gebäude in Bad Mergentheim und Külsheim sollen hinzukommen. Aktuell können insgesamt 680 Geflüchtete im Kreis untergebracht werden.

Leer stehende Hallen gesucht

In Heilbronn stellt sich die Situation ähnlich dar, aber in größerer Dimension. Im Januar würden 136 Menschen aus Ländern wie Syrien, der Türkei und Afghanistan erwartet, sagte die Amtsleiterin für Migration und Integration Isabelle Haaf dem SWR. Dadurch sei der Bedarf an Unterkünften weiterhin groß.

"Wir sind jederzeit draußen und besichtigten leer stehende Hallen, Hotels [...] und da sind wir auch wirklich auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen."

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