Schlussverkauf (Foto: SWR)

Trend geht zur Übergangsjacke

Einzelhandel zufrieden mit Wintermodengeschäft

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AUTOR/IN
Peter Wedig

Die Frühjahrsmode ist ab Februar im Anmarsch, die Wintermode muss raus aus dem Lager. Für den dicken Wintermantel gibt es dabei immer weniger Bedarf.

Der Dezember sei noch mal ein wichtiger Monat für den Jahresabschluss gewesen, sagt Johannes Nölscher, Vorstandsvorsitzender der Stadtinitiative Heilbronn. Jetzt im Januar gebe es noch letzte Schnäppchen, insgesamt sei der Einzelhandel mit dem Saisonverlauf zufrieden.

Milde Winter ändern das Angebot

In den letzten Jahren habe der Einzelhandel dabei sein Sortiment für Herbst und Winter dramatisch verändert, so Nölscher. Man habe nicht mehr die zuverlässig kalten Winter, deswegen würde warm gefütterte Ware zwar schon noch angeboten, aber nicht mehr in dem Umfang, wie das noch früher der Fall gewesen sei.

"Der Bereich der Übergangsware ist gewachsen, die richtig winterliche Ware ist dadurch vermindert worden."

Zum Beispiel mit Lammfell gefütterte Schuhe oder dicke Daunenjacken, die für Minusgrade gedacht seien, diese Produkte seien in der Sortimentsgestaltung weniger geworden, so Nölscher. Jetzt werde gerade die Ware für das Frühjahr und den Sommer geliefert, in wenigen Wochen gehe es damit schon los.

Heilbronner wollen kaum neue Wintersachen

Bei einer nicht repräsentativen Umfrage in der Heilbronner Innenstadt zeigt sich dabei: Gerade jetzt, wenn es doch noch mal kalt ist, ist jeder froh über seinen Mantel. Aber eine neue Anschaffung ist nur selten geplant.

Den meisten Personen reiche das, was sie im Moment an warmer Kleidung besitzen. Nur eine Frau will sich noch in dieser Saison eindecken, denn der nächste Winter komme ja bestimmt.

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