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Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will ein Planungskonzept für die Frankenbahn-Strecke zwischen Heilbronn und Osterburken in Auftrag geben.

Welche Verbesserungen sind für den Betrieb der Frankenbahn möglich – und welche Infrastrukturausbauten sind dafür sinnvoll? Ein vom Land Baden-Württemberg finanziertes Planungskonzept soll nun darüber Aufschluss geben.

Es sollen vor allem Maßnahmen zur Erhöhung der Pünktlichkeit und zur Kapazitätsausweitung untersucht und die dafür nötigen Erweiterungen der Infrastruktur daraus abgeleitet werden. Zudem werden die Konzepte nach dem neuesten Stand der Technik simuliert, um sie auf ihre Robustheit zu testen, heißt es in einer Mitteilung des Verkehrsministeriums.

Ausbau der Strecke zwischen Züttlingen und Möckmühl

In den Blick kommen werden dabei auch mögliche Ausbau-Punkte der Strecke: Etwa die eingleisige Jagstbrücke zwischen Züttlingen und Möckmühl (Kreis Heilbronn), aber auch die Kapazitätsengpässe im viel befahrenen Abschnitt rund um Neckarsulm.

Die Arbeit an der von der der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) zu beauftragende Studie soll noch dieses Frühjahr beginnen. Seit Jahren klagen Bahnreisende über unzuverlässige Zugverbindungen und Verspätungen auf der vielbefahrenen Strecke.

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