Zerstörung an einem Wohnhaus in Leingarten (Kreis Heilbronn) nach Explosion eines Akkus an einem Gartengerät (Foto: SWR, Freiwillige Feuerwehr Leingarten)

Akku für Elektrofahrzeuge falsch geladen

Ermittlungen zu Akku-Explosion in Leingarten eingestellt

STAND

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat die Ermittlungen im Fall einer Akku-Explosion in Leingarten im April eingestellt. Das bestätigte eine Sprecherin dem SWR Heilbronn.

Zur Begründung hieß es, der Beschuldigte sei im Wesentlichen auch der Geschädigte. Laut Staatsanwaltschaft wurden die Ermittlungen bereits im Juli eingestellt. Die Heilbronner Stimme hatte zuerst darüber berichtet. Die Folgen der Explosion seien für ihn schwer genug, so die Sprecherin. Im April dieses Jahres war in einem Wohnhaus ein Akku explodiert. Der damals 51 Jahre alte Mann hatte ihn über Nacht geladen und wurde durch laute Knack-Geräusche geweckt.

Vier Verletzte und hoher Sachschaden

Als er das Gerät nach draußen bringen wollte, entzündete es sich und explodierte. Der Mann wurde schwer verletzt, seine Frau und die beiden Kinder leicht. Der Sachschaden lag bei 200.000 Euro. Der Akku war für Elektrofahrzeuge gedacht, wurde allerdings mit einem falschen Gerät aufgeladen und überhitzte. Deshalb kam es zur Explosion, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

STAND
AUTOR/IN
SWR