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Drei Monate nach dem Sechsfachmord in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) hat die Staatsanwaltschaft Ellwangen ein mögliches Motiv des 26-jährigen mutmaßlichen Täters genannt.

Dem Mann wird Mord in sechs Fällen und zweifacher versuchter Mord vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Ellwangen am Montag mitteilte. Erstmals nannten die Ermittler auch ein mögliches Motiv. Der Angeschuldigte soll seit längerer Zeit geplant haben, seine Mutter und seine Halbschwester wegen angeblicher Misshandlung zu töten.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Am 24. Januar kam es zu einem Zusammentreffen der Familie in Rot am See. Gegen Mittag soll der Angeschuldigte im Treppenhaus mehrere Schüsse auf seine Mutter abgegeben und seinen Vater erschossen haben. Im Anschluss daran hat er einen Onkel, eine Tante, Halbschwester und Halbbruder getötet. Anschließend soll der Angeschuldigte seine schwerverletzte Mutter mit einem gezielten Kopfschuss getötet haben. Insgesamt sind 30 Schüsse abgegeben worden.

Mutmaßlicher Täter könnte an paranoider Schizophrenie leiden

Der Staatsanwaltschaft zufolge soll der Angeschuldigte vor der Tat in einen Schützenverein eingetreten und legal eine Pistole vom Kaliber neun Millimeter gekauft haben. Der 26-Jährige ist strafrechtlich nicht vorbelastet. Er hat die Taten gestanden. Möglicherweise leidet der Angeschuldigte an einer paranoiden Schizophrenie.

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