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Mit Transparenten und Kisten voller Altwaren haben am Freitag rund 30 Kaufleute und Beschäftigte des Bad Mergentheimer Einzelhandels (Main-Tauber-Kreis) in der Innenstadt auf ihre Situation aufmerksam gemacht.

Personen stehen vor dem Modehaus Kühn in Bad Megentheim und halten Transparente mit Forderungen (Foto: Modehaus Kühn)
Modehaus Kühn

Bei den Einzelhändlern wächst der Unmut über die Corona-Zwangspause. Die Bad Mergentheimer Einzelhändler fordern die Öffnung der Geschäfte. Man könne Hygienekonzepte und Abstandsregeln wie kein anderer in dieser Form und Perfektion im Einzelhandel bieten. Deshalb ist es nicht mehr hinnehmbar, dass der innerstädtische Einzelhandel weiterhin geschlossen bleiben muss, sagte der Vorsitzende der Bad Mergentheimer Citygemeinschaft Hans-Joachim Kuhn. Ohne Öffnungskonzepte, die jetzt auch umgesetzt werden müssten, gebe es schon bald keine lebendige Zentren mehr.

"Es ist jetzt höchste Zeit, dass wir öffnen. der innerstädtische Einzelhandel ist nicht ein Teil des Corona-Problems, sondern ein Teil der Corona-Lösung."

Hans-Joachim Kuhn von der Citygemeinschaft Bad Mergentheim

Kein Treiber der Pandemie

Während Blumenläden und Gartencenter ab Montag wieder öffnen dürfen, große Supermärkte, die nicht nur Lebensmittel verkaufen, keine größeren Beschränkungen hatten, sind die Einzelhandelsgeschäfte seit Mitte Dezember dicht. Unternehmer-Existenzen und viele Arbeitsplätze seien akut bedroht. Dabei habe die Branche bewiesen, dass sie kein Treiber der Pandemie sei.

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