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Bei dem Messerangriff in Würzburg ist laut Polizei auch eine Frau aus dem Main-Tauber-Kreis verletzt worden. Die 26-Jährige habe leichte Verletzungen erlitten.

Die junge Frau sei im Main-Tauber-Kreis gemeldet und nach dem Angriff am Freitag in der Würzburger Innenstadt auf der Straße gefunden worden. Alle anderen Opfer des mutmaßlichen 24-jährigen Täters aus Somalia seien in Unterfranken gemeldet. Von den schwer verletzten Opfern schwebe mittlerweile keines mehr in Lebensgefahr. Das teilte ein Sprecher der Polizei am Montag mit.

Aus dem Krankenhaus bereits wieder entlassen

Laut Polizei wurden durch den Messerangriff des 24-jährigen Tatverdächtigen fünf Menschen schwer verletzt. Es handele sich um drei Frauen, ein elfjähriges Mädchen und einen 16-jährigen Jugendlichen. Bei den beiden Leichtverletzten, die das Krankenhaus bereits wieder verlassen konnten, handele es sich um die 26-Jährige aus dem Main-Tauber-Kreis und einen 57-jährigen Mann.

Polizei zeigt Präsenz in Würzburger Innenstadt

Auch am vergangenen Wochenende zeigte die unterfränkische Polizei in der Würzburger Innenstadt weiterhin Präsenz. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Die Beamtinnen und Beamten waren auch bei der Gedenkveranstaltung, die am Sonntagnachmittag im Würzburger Dom stattgefunden hat, im Einsatz.

Nach dem Messerangriff von Würzburg sind die genaueren Hintergründe und Motive des mutmaßlichen Täters nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) weiterhin unklar. Der Angreifer hatte in der Würzburger Innenstadt drei Frauen getötet und zahlreiche weitere Menschen mit einem Messer attackiert, bevor er von Polizisten mit einem gezielten Schuss ins Bein gestoppt und überwältigt wurde.

Würzburg

Nach Messerangriff in Würzburg Verdächtiger war schon 2015 in Sachsen auffällig

Während die Polizei nach dem Motiv für die Messerattacke in Würzburg sucht, trauert die Stadt um die Opfer des Angriffs. Nun zeigt sich: Der mutmaßliche Täter war offenbar schon einmal auffällig geworden.  mehr...

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