Zollbeamtin (Foto: SWR)

Kettenbetrug bei Gerüstbaufirma?

Durchsuchungen wegen Verdachts der Schwarzarbeit

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Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Heilbronn hat am Donnerstag rund 30 Objekte durchsucht. Grund ist der Verdacht organisierter Schwarzarbeit.

Das Hauptzollamt Heilbronn hat wegen des Verdachts organisierter Schwarzarbeit umfangreiche Durchsuchungen durchgeführt. Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt 16 Beschuldigte. Im Verdacht steht eine Gerüstbaufirma, die durch eine Kette von Subunternehmer über längere Zeit Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen haben soll. Rund 30 Objekte wurden am Donnerstag durchsucht. Dabei wurden mehrere Beweise sichergestellt.

Monatelange Ermittlungen

Einsatzkräfte der Hauptzollämter Karlsruhe, Koblenz und Stuttgart sowie zahlreiche Steuerfahnder haben den Einsatz unterstützt. Den Durchsuchungen gingen monatelange, teils verdeckte Ermittlungen voran. Bei dem sogenannten Kettenbetrug versuchen Täter, die Schwarzlohnzahlungen durch angebliche Subunternehmer zu vertuschen.

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SWR