Heilbronn

Depressionen und Angststörungen nehmen zu

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Während der Corona-Pandemie haben Depressionen und Angststörungen deutlich zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) nach Auswertung von wissenschaftlichen Studien. Die landesweiten Zahlen der AOK spiegeln sich auch in den Zahlen für den Stadt- und Landkreis Heilbronn wider. 2020 waren rund 25.500 AOK Versicherte wegen depressiver Stimmungen oder Angststörungen in ärztlicher Therapie, das entspricht 13,5 Prozent aller Versicherten. Dabei steigt die Behandlungshäufigkeit ab dem Jugendalter kontinuierlich an und erreicht mit etwa 60 Jahren ein Maximum. Auffallend ist dabei, dass über alle Altersgruppen hinweg Frauen etwa doppelt so häufig betroffen sind wie Männer.

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