STAND

Die Entwicklungen und Themen der vergangenen Tage und Wochen zur Corona-Krise bis Ende November können Sie hier im Corona-Blog des SWR Studios Heilbronn nachverfolgen.

Gesundheitsamt Heilbronn Bahnhofstraße Gebäude von außen mit Haupteingang (Foto: SWR, Raphael Moos)
Raphael Moos

Montag, 30.11.2020

15:45 Uhr - Weiterer Todesfall im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis ist die Sieben-Tages-Inzidenz aktuell auf 137,5 gestiegen. Wie das Landratsamt mitteilt, seien seit Sonntag 16 neue Corona-Infektionen und ein weiterer Todesfall gemeldet worden. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie 16 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben, allein fünf in diesem Monat.

12:45 Uhr - Heilbronner Theater setzt Spielbetrieb weiter aus

Der reguläre Spielbetrieb am Theater Heilbronn bleibt vorerst bis 14. Januar ausgesetzt. Die Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten zwar nur bis 20. Dezember, es sei aber davon auszugehen, dass beim nächsten Bund-Länder-Gipfel die Maßnahmen verlängert werden, heißt es in einer Mitteilung des Theaters.

12:00 Uhr - Crailsheim wird Gesundheitsreserve-Standort

Die Bundesregierung will bis Ende nächsten Jahres an 19 Standorten eine Nationale Gesundheitsreserve mit medizinischer Schutzausrüstung aufbauen, darunter auch in Crailsheim. Dort soll künftig für mindestens einen Monat eine Reserve an Masken, Desinfektionsmitteln und anderen Schutzausrüstungen für den Notfall gelagert werden.

10:10 Uhr - Komplette Grundschule wegen Corona geschlossen

In Freudenberg-Rauenberg im Main-Tauber-Kreis steht eine komplette Grundschule unter Quarantäne. In Lauda stehen zwei Klassen der Grundschule Süd unter Quarantäne, teilt das Landratsamt Main-Tauber-Kreis mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis ist am Sonntag um 11 auf 135 gestiegen.

8:30 Uhr - Theater Heilbronn nimmt an Aktionstag teil

Das Theater Heilbronn beteiligt sich am Aktionstag der Theater und Orchester. Unter dem Motto "Alarmstufe Rot" soll das Theater Heilbronn rot angestrahlt werden. Mit dem bundesweiten Aktionstag soll auf die Situation der Kulturbetriebe hingewiesen werden. Es soll auch ein Zeichen von Zuversicht und Verbundenheit gesendet werden, heißt es in einer Mitteilung. Die Botschaft des Aktionstages lautet: "WIR SIND DA - trotz des Lockdowns!" Am Theater Heilbronn wird auf roten Bannern und Plakaten mit Zitaten die gesellschaftliche Relevanz von Kunst und Kultur thematisiert. Ab 12 Uhr erstrahlt das Theater im roten Licht und bis zum Ende des Lockdowns wird das Theaterfoyer bei ausgefallenen Vorstellungen ab 19.30 Uhr rot beleuchtet.

Theater Heilbronn (Foto: Theater Heilbronn -)
Theater Heilbronn -

Sonntag, 29.11.2020

In der Region Heilbronn-Franken sind die Sieben-Tage-Inzidenzen weiter sehr unterschiedlich. Im Hohenlohekreis ist die Inzidenz am Samstag deutlich auf 108 gefallen (Stand 27.11.2020). Auch wenn die Stadt Heilbronn mit einer Inzidenz von 192 noch immer einen überdurchschnittlichen Wert in Baden-Württemberger hat, ist ein leichter Abwärtstrend sichtbar. Die durchschnittliche Inzidenz in Baden-Württemberg liegt bei etwa 125. Leicht gesunken ist der Inzidenzwert im Kreis Heilbronn auf 115, das sind fünf Zähler weniger als am Vortag. Im Kreis Schwäbisch Hall mit 66 und im Main-Tauber-Kreis mit 124 sind die Werte fast unverändert.

Samstag, 28.11.2020

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt 219 neue Corona-Fälle gemeldet worden. In Heilbronn ist die Sieben-Tage-Inzidenz knapp unter 200 gesunken, auf 199,9 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Es ist der fünfthöchste Wert in Baden-Württemberg. Auch in den Landkreisen Heilbronn und Schwäbisch Hall ist die Inzidenz gesunken auf 121 beziehungsweise 66. Im Hohenlohekreis liegt der Wert nahezu unverändert bei 129. Im Main-Tauber-Kreis dagegen gab es einen Anstieg auf 120.

Freitag, 27.11.2020

17:00 Uhr - Weitere Corona-Infektionen im Pflegeheim

In einem Pflegeheim in Boxberg (Main-Tauber-Kreis) gibt es weitere Corona-Fälle. Allein am Freitag wurden 18 Bewohner und neun Mitarbeitende positiv getestet. Die Gesamtzahl der Infizierten erhöht sich damit auf 33. Ein 85-jähriger Bewohner ist an oder mit Covid-19 gestorben. Das Heim steht bereits seit dem vergangenen Wochenende unter Quarantäne.

12:30 Uhr - SLK-KLiniken Heilbronn reduzieren Operationen

In den SLK-Kliniken in Heilbronn werden weniger Operationssäle betrieben, um mehr Personal für andere Bereiche wie Corona-Patienten oder Antigentests zur Verfügung zu haben. Momentan sind vier Normalstationen nur für coronapositive Patienten eingerichtet, die jedoch bereits an der Belastungsgrenze sind, teilt eine Sprecherin mit.

11:30 Uhr - Kaufland erwartet keine Probleme mit Corona-Regelung

Die Neckarsulmer Supermarktkette Kaufland (Kreis Heilbronn) erwartet keine Probleme wegen Einlassbeschränkungen durch die verschärften Corona-Regelungen. Unternehmenssprecher Rüdiger Teutsch erklärte, die deutschlandweit über 600 Märkte seien gut vorbereitet: "Unsere Märkte haben große Verkaufsflächen und breite Gänge, deswegen können wir die geforderte Kundenanzahl und die Mindestabstände üblicherweise gut einhalten." Auch der Einzelhandel in Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) hält die neuen Bestimmungen für umsetzbar. Ein größeres Problem sind die fehlenden Kunden. Angesichts eines Umsatzrückgangs von bis zu rund 30 Prozent war die Zurückhaltung der Kundschaft in Bad Mergentheim spürbar. Deshalb setzen die Kaufleute auf das Weihnachtsgeschäft, so Hans Joachim-Kuhn von der Bad Mergentheimer City-Gemeinschaft.

10:45 Uhr - Kreis bestätigt: Impfzentrum kommt nach Rot am See

In Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) soll ein Corona-Impfzentrum entstehen. Standort sei ein Firmengelände, bestätigte die Kommune. Eine offizielle Stellungnahme des Landes steht noch aus.

10:15 Uhr - Neuinfektionen in Pflegeheimen

Im Hohenlohekreis steigen die Corona-Infektionen in Pflegeheimen. Laut Landratsamt gab es neue Fälle in mehreren Einrichtungen. In bereits betroffenen Einrichtungen gab es sechs Neuinfektionen, so das Landratsamt. Durch einen Fall, der in einem anderen Landkreis gemeldet wurde, sei zudem ein weiteres Pflegeheim betroffen. Außerdem gebe es einen bestätigten Fall in einer Asylunterkunft in Öhringen - laut Landratsamt gibt es innerhalb der Unterkunft keine Kontaktpersonen. Im Main-Tauber-Kreis wurde ein Seniorenheim in Tauberbischofsheim-Distelhausen unter Quarantäne gestellt.

Feuerwerks-Sortiment vom Hersteller Zink aus Cleebronn  (Foto: SWR)

Donnerstag, 26.11.2020

16:30 Uhr - Kostendruck auf Behinderteneinrichtungen steigt

Die Behinderteneinrichtungen in der Region verzeichnen in der Corona-Pandemie steigende Kosten für die Betreuung von Menschen mit Handicap. Sie beklagen, dass weder die zuständigen Landkreise noch das Land helfe. Die Caritas Tauberkreis hat beispielsweise mittlerweile ein Defizit von 300.000 Euro. Unter anderem durch mehr Schutzausrüstungen und mehr Personal bei gleichzeitig weggefallenen Einnahmen. Vorstand Michael Müller sagte dem SWR, dass er verstehen könne, dass die Kreise die Kosten nicht alleine tragen können: "Es braucht eine landesweit einheitliche Linie, so wie es andere Länder in den letzten Wochen auch vorgemacht haben.“

10:55 Uhr - Gastronomie: Unsicherheit ums Weihnachtsgeschäft

Angesichts der verlängerten Schließung von Hotels, Bars und Restaurants fordert der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband eine schnelle Auszahlung der Corona-Hilfen. Man sehe die erneuerten Beschlüsse zwiespältig, so Frank Bundschu vom Verband im Main-Tauber-Kreis: Einerseits seien angesichts der hohen Corona-Zahlen Maßnahmen nötig. Andererseits hätten viele Betriebe schon jetzt mit wirtschaftlichen Auswirkungen zu kämpfen: "Wir hätten uns gewünscht, dass wir in der Weihnachtszeit öffnen dürfen", so Bundschu. Für die Weihnachtstage herrsche aber weiter Unsicherheit: Die Regierung habe bis zum 20. Dezember die Schließung angeordnet, "Was mit uns am 24., 25. und 26. ist - das wissen wir nicht.", so Bundschu.

8:45 Uhr - Mehr Einsatz von FFP2-Masken gefordert

Der ehemalige Vizepräsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Stephan Roder, hält die neuen Corona-Beschlüsse für nachvollziehbar. Der Arzt aus Flein (Kreis Heilbronn) hätte sich aber gewünscht, bei der Maskenpflicht verstärkt auf den Einsatz von FFP2-Masken zu setzen. Diese seien eine geeignete Maßnahme zur Pandemie-Bekämpfung, so Roder. Dadurch wäre ein deutlich effektiverer Schutz für jeden Einzelnen vor einer Infektion gegeben. Die Aussage zu Beginn der Pandemie, dass diese Masken vor allem für den Gesundheitsbereich vorgehalten werden sollten, sei jetzt nicht mehr haltbar. Mittlerweile gebe es sie in ausreichender Stückzahl.

Coronazahlen in der Region steigen (Foto: dpa Bildfunk, picture allianceRobert Michaeldpa-Zentralbilddpa)
Coronazahlen in der Region steigen picture allianceRobert Michaeldpa-Zentralbilddpa

Mittwoch, 25.11.2020

20:30 Uhr - Kaum Veränderung der Inzidenzwerte in Heilbronn-Franken

In der Region Heilbronn-Franken sind die gemeldeten Infektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner kaum verändert zum Vortag. Die Stadt Heilbronn liegt bei der 7-Tage-Inzidenz mit 235 aktuell auf Platz 3 in Baden-Württemberg hinter Tuttlingen und Mannheim. Im Landkreis Heilbronn blieb die Inzidenz fast unverändert bei knapp 136. Im Main-Tauber-Kreis liegt der Inzidenzwert bei knapp 99 Fällen. Der Landkreis Schwäbisch Hall bleibt einer der Kreise mit den wenigsten Fällen in Baden-Württemberg. Die Inzidenz liegt dort bei 69. Im Hohenlohekreis sinkt der Wert am Mittwoch leicht auf 143, meldet das Landesgesundheitsamt.

15:45 Uhr - Knapp 100 Corona-Patienten in den SLK-Kliniken

Die hohen Corona-Neuinfektionszahlen führen auch zu einer erhöhten Bettenauslastung in den Heilbronner SLK-Kliniken. Nach aktuellem Stand werden derzeit im SLK-Verbund beinahe 100 Patienten mit positivem Befund stationär behandelt, 18 davon auf der Intensivstation. Unterdessen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis auf einen neuen Höchstwert von 111, an vier Schulen musste Klassen in Quarantäne geschickt werden.

10:30 Uhr - Heilbronner Gesamtelternbeirat sieht längere Weihnachtsferien kritisch

Die verlängerten Weihnachtsferien wegen Corona sieht der Vorsitzende des Heilbronner Gesamtelternbeirates, Christoph Eberlein, mit gemischten Gefühlen. Aus Gründen des Infektionsschutzes könne er die Entscheidung nachvollziehen. Dennoch stelle die Entscheidung einige Eltern vor Herausforderungen, sagte Eberlein dem SWR Studio Heilbronn: Eltern hätten schließlich schon die Einschränkungen im Frühjahr zu spüren bekommen: Da diese sehr lange dauerten, hätten viele kaum noch Urlaubstage oder Überstunden: "Und jetzt sind es nochmal zwei Tage, die da einfach von Nöten sind, um die Kinder zu betreuen, das ist natürlich schwierig", so Eberlein weiter.

10:10 Uhr - Verschärfte Regeln bei Kreistagssitzungen im Main-Tauber-Kreis

Der Main-Tauber-Kreis hat die Corona-Beschränkungen bei Kreistagssitzungen verschärft. Betroffen sind auch Ausschusssitzungen im November und Dezember. Nach sorgfältiger Abwägung sei entschieden worden, auch weiter Präsenzsitzungen zu veranstalten, so Landrat Reinhard Frank. Es gehe unter anderem um Themen, bei denen aus rechtlichen Gründen keine Video-Formate möglich seien. Während der gesamten Sitzung muss aber eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden - auch am Platz. Die Maske dürfen die Ratsmitglieder nur abnehmen, wenn sie sich zu Wort melden. Und beim Essen und Trinken am Platz. Auch Besucher müssen Mund-Nasen-Bedeckung tragen, zudem kann die Zahl der Gäste begrenzt werden. Am Eingang soll es Kontrollen geben.

9:30 Uhr - Keine Entspannung bei Corona-Zahlen in Heilbronn-Franken

Der Landkreis Schwäbisch Hall hat die zweitniedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg, meldet das Landesgesundheitsamt am Dienstagnachmittag. Die Mehrheit der Kreise hat bereits einen Inzidenzwert über 100. In Heilbronn-Franken sind die gemeldeten Infektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner kaum verändert zum Vortag. Die Stadt Heilbronn meldet eine Inzidenz von 243, das sind 15 Zähler weniger als am Montag. Im Landkreis Heilbronn ist der Inzidenzwert bei 136: plus drei. Der Main-Tauber-Kreis meldet 109, plus drei zum Vortag. Im Hohenlohekreis sinkt die Inzidenz auf 146, das sind neun weniger als am Montag. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt die Inzidenz am niedrigsten in Heilbronn-Franken bei 71, drei weniger als am Vortag.

Dienstag, 24.11.2020

16:40 Uhr - Todesfall und erstmals dreistellige Inzidenz im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis ist die Sieben-Tage-Inzidenz erstmals im dreistelligen Bereich und liegt jetzt bei 105,7. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 86. Seit Montag wurden 19 neue Corona-Infektionen und ein 14. Todesfall gemeldet. Außerdem musste eine Klasse der Gemeinschaftsschule Wertheim unter Quarantäne gestellt werden.

12:40 Uhr - Rathausbesuch in Neckarsulm nur mit Termin

Das Rathaus Neckarsulm (Kreis Heilbronn) ist ab Montag nur nach einer persönlichen Terminvereinbarung geöffnet. Die gleiche Regelung gilt auch für die Verwaltungsstellen Obereisesheim, Dahenfeld und Amorbach sowie die Ausländerstelle im Rathaus und das Kundenzentrum der Stadtwerke. Die städtischen Bildungseinrichtungen bleiben weiterhin geöffnet.

8:44 Uhr - Viele junge Menschen infizieren sich an Corona

Mit 258,3 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner hat Heilbronn erneut die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land (Stand Montagabend). Nach Angaben der Stadtverwaltung infizieren sich viele junge Menschen: Ein Drittel der Infizierten sei 20 Jahre oder jünger sagte eine Stadtsprecherin. Nach wie vor zählten Familien zu den Infektionsherden, ein Viertel der später positiv Getesteten hätten sich dort angesteckt.

7:45 Uhr - Standortsuche nach Kreisimpfzentren

Die Landkreise der Region Heilbronn-Franken beteiligen sich derzeit an der Suche nach Standorten für künftige Kreisimpfzentren. Nach den Plänen des Landes sind kreisweit jeweils ein bis zwei solcher Zentren vorgesehen, sie sollen ab dem 15. Januar einsatzbereit sein. Voraussetzungen seien unter anderem gute Erreichbarkeit, ausreichend Parkraum, Lagerräume und die jeweilige Verfügbarkeit bis zum Frühjahr/Sommer 2021.

Gesundheitsamt Heilbronn Bahnhofstraße Gebäude von außen mit Haupteingang (Foto: SWR, Raphael Moos)
Raphael Moos

Montag, 23.11.2020

18:30 Uhr - 43 neue Corona-Fälle in Heilbronn-Franken

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt 43 neue Corona-Fälle gemeldet worden, 21 davon im Main-Tauber-Kreis. Die Stadt Heilbronn hat weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land. In Heilbronn wurden 258 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet. Das ist zwar ein leichter Rückgang, aber immer noch der höchste Wert in Baden-Württemberg. Im Hohenlohekreis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unverändert bei 155, im Kreis Heilbronn ist sie leicht gesunken auf 133. Auch im Kreis Schwäbisch Hall gab es einen Rückgang auf 74. Im Main-Tauber-Kreis dagegen ist die Inzidenz gestiegen auf rund 106. Das Landratsamt selbst meldet einen geringeren Wert von rund 92.

15:45 Uhr - Stadt sieht in Heilbronn keine Corona-Hotspots

Stadt sieht in Heilbronn keine Corona-HotspotsDie Stadt Heilbronn hat keine Erklärung dafür, weshalb sie landesweit Spitzenreiter bei den Corona-Neuinfektionen ist. Pro 100.000 Einwohner lag der Sieben-Tages-Inzidenzwert zuletzt bei 260,7. Corona-Hotspots sehe man nicht, so Stadtsprecherin Suse Bucher-Pinell. Die Stadt bittet Bürger, sich weiter streng an die Abstandsregel und die Maskenpflicht zu halten. Auch die Hygienestandards seien sehr wichtig. Kontakte sollten möglichst vermieden werden, sagte Bucher-Pinell dem SWR Studio Heilbronn.

14:10 Uhr - Feuerwerkshersteller fürchten Böllerverbot

Ein Böllerverbot zu Silvester würde viele Pyrotechnik-Unternehmen finanziell schwer belasten. Der Verband und ein Sprecher des Feuerwerksherstellers Zink in Cleebronn (Kreis Heilbronn) bekräftigten, dass die Hoffnung, einigermaßen durch dieses Corona-Jahr zu kommen, gerade in diesem Jahr besonders auf Silvester beruhe. An diesem Tag würden die meisten Feuerwerkshersteller und Verkäufer 90 Prozent des Jahresumsatzes machen, heißt es auf Anfrage des SWR Studios Heilbronn. Ob es zu einem bundesweiten Verbot kommt, scheint im Augenblick fraglich. Dagegen haben sich bereits die CDU-geführten Länder ausgesprochen. Sie setzen stattdessen auf Empfehlung und Appell, wie zuvor schon im Land die CDU-Minister Thomas Strobl und Guido Wolf. Auch Heilbronns OB Harry Mergel, SPD, will es bei Empfehlungen belassen.

7:00 Uhr - Heilbronn weiter höchste Inzidenz im Land

In Heilbronn-Franken sind über das Wochenende mehr als 120 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das berichtet das Gesundheitsamt des Landes. Von den 121 Fällen in Heilbronn-Franken sind es rund zwei Drittel allein im Kreis Heilbronn. Die Stadt Heilbronn hat mit 260,7 wieder die höchste 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner landesweit, deutlich vor Mannheim. Im Hohenlohekreis liegt die Inzidenz bei 155,3. Dort wurden in Künzelsau und Öhringen an jeweils zwei Schulen neue Corona-Fälle gemeldet. Im Main-Tauber-Kreis liegt der Inzidenz-Wert bei 91,4. Dort wurde in Boxberg ein komplettes Pflegeheim unter Quarantäne gestellt. Schlusslicht in der Region ist der Kreis Schwäbisch Hall mit einer 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 83,9.

SLK-Klinikum zu Corona-Zeiten (Foto: SWR)

Samstag, 21.11.2020

07:30 - Auflagen bei Demos in Crailsheim "weitestgehend eingehalten"

Bei den Kundgebungen auf dem Crailsheimer Volksfestplatz (Kreis Schwäbisch Hall) haben sich die Teilnehmer laut Stadt weitestgehend an die von der Verwaltung auferlegten Auflagen gehalten. Am Freitagnachmittag hatten rund 300 Menschen gegen die Infektionsschutzmaßnahmen von Bund und Ländern demonstriert. Die Kundgebung war Teil der "Corona-Info-Tour" von Bodo Schiffmann. Räumlich getrennt standen ihnen etwa 25 Teilnehmer einer Gegendemonstration des Vereins "ohne Rechtsaußen e.V." gegenüber. Beide Versammlungen endeten nach ungefähr eineinhalb Stunden ohne Zwischenfälle.

Etwa 300 Menschen bei einer Kundgebung auf dem Volksfestplatz (Foto: Stadtverwaltung Crailsheim)
Etwa 300 Menschen kamen zur Kundgebung auf den Crailsheimer Volksfestplatz Stadtverwaltung Crailsheim

Freitag, 20.11.2020

18:35 Uhr - 224 neue Corona-Fälle

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt 224 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Der Stadtkreis Heilbronn hat die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land. Der Wert ist in Heilbronn gestiegen auf 240 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Donnerstag hatte Heilbronn noch den höchsten Wert im Land - jetzt liegt Mannheim an der Spitze. In den Kreisen Hohenlohe und Heilbronn ist die Inzidenz gesunken auf 140 beziehungsweise 111. Anstiege gab es auch im Main-Tauber-Kreis und im Kreis Schwäbisch Hall. Dort liegt der Wert bei knapp 91 und 98. Aus dem Landkreis Heilbronn wurden drei Todesfälle gemeldet, aus dem Stadtkreis Heilbronn zwei.

16:30 Uhr - Zwei Klassen und Kita unter Quarantäne

Der Main-Tauber-Kreis meldet am Freitag 27 neue Corona-Infektionen. Außerdem mussten laut Landratsamt in Freudenberg-Rauenberg zwei Klassen einer Grundschule unter Quarantäne gestellt werden. Auch für eine Kindertagesstätte in Creglingen wurde Quarantäne angeordnet.

9:55 Uhr - Corona-Gästelisten bei Polizei-Ermittlungen genutzt

Im Zuge von polizeilichen Ermittlungen sind in Heilbronn-Franken bisher in fünf Fällen Corona-Gästelisten von Restaurants genutzt worden. Das geht aus einer Antwort des Landes-Justizministeriums auf eine Anfrage des Heilbronner FDP-Landtagsabgeordneten Nico Weinmann hervor. Bei den fünf Fällen in Heilbronn-Franken ging es um Totschlag, Raub, sexuelle Belästigung und Unfallflucht.

9:40 Uhr - 17 Neuinfektionen in Pflegeheimen im Hohenlohekreis

Der Hohenlohekreis meldet weiter steigende Corona-Infektionszahlen in Pflegeheimen. In zwei bereits betroffenen Einrichtungen wurden 17 Neuinfektionen bestätigt, so das Landratsamt in einer Mitteilung.

9:25 Uhr - Schwäbisch Hall verdoppelt Briefwahlbezirke

Die Wahlbezirke in Schwäbisch Hall werden für die Wahlen im kommenden Jahr wegen der Pandemie neu aufgeteilt. Wahllokale in Pflegestiften oder Seniorenanlagen werden verlegt, bevorzugt in städtische Einrichtungen mit viel Platz. Nachdem coronabedingt verstärkt mit Briefwählern zu rechnen ist, werden die Briefwahlbezirke von vier auf acht verdoppelt und die Urnenwahlbezirke von 29 auf 18 reduziert.

Gästeliste (Symbolbild) (Foto: SWR)

Donnerstag, 19.11.2020

19:05 Uhr - 299 neue Corona-Fälle in Heilbronn-Franken

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt 299 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Stadt Heilbronn hat wieder die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land. Am Mittwoch hatte Heilbronn noch den dritthöchsten Wert im Land, jetzt ist die Sieben-Tage-Inzidenz wieder gestiegen auf 237. Im Kreis Schwäbisch Hall stieg der Wert auf 92 neue Fälle pro 100.00 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, im Landkreis Heilbronn auf 116. Auch im Hohenlohekreis gab es einen Anstieg. Dort liegt die Inzidenz bei 154. Nur im Main-Tauber-Kreis blieb der Wert nahezu unverändert bei rund 88.

14:30 Uhr - Öhringer Adventsschlendern findet statt

In Öhringen (Hohenlohekreis) gibt es in diesem Jahr ein Adventsschlendern als Alternative zum Weihnachtsmarkt. Die Innenstadt wird ab dem 27. November weihnachtlich beleuchtet. Oberbürgermeister Thilo Michler sagte dem SWR Studio Heilbronn: "Öhringen wird in der Adventszeit herausragend beleuchtet sein. Unsere Brunnen sind beleuchtet, die Stadt ist beleuchtet. Unsere Ladengeschäfte haben offen. Wir stellen Märchenkisten auf - über das ganze Stadtgebiet verteilt. Und es gibt einen Krippenweg. Selbst wenn alles geschlossen ist, kann man durch Öhringen schlendern." Das Öhringer Adventsschlendern findet auf jeden Fall statt, so Michler.

12:30 Uhr - Künzelsauer Gemeinderat tagt nur noch digital

Der Künzelsauer Gemeinderat wird ab Donnerstag vorerst nur noch digital per Videochat tagen. Damit sei Künzelsau die erste Kommune im Hohenlohekreis, die das wegen Corona mache, so Bürgermeister Stefan Neumann (CDU): "Wir sind ja gerade noch im Lockdown light und in der dritten Pandemiestufe. Solange die gilt, führen wir digitale Ratssitzungen durch. Es wird auch die Möglichkeit geben, das muss man auch tun, das in einen öffentlichen Raum zu übertragen. Auch das werden wir sicherstellen. So dass unser Gemeinderat vielleicht noch ein größeres Publikum bekommt, als das bisher in der Stadthalle möglich war." Damit wolle man das Ansteckungsrisiko minimieren.

11:15 Uhr - Weiter alternative Kultur- und Bildungsangebote in Heilbronn

In Heilbronn weisen Kultur- und Bildungseinrichtungen auf ihr alternatives Angebot hin. So bleibe die Stadtbibliothek geöffnet, auch in der Musikschule gehe der Unterricht weiter. Unterdessen hat die Katholische Erwachsenenbildung einen Teil ihres Angebots in die Jugendherberge im Neckarbogen verlegt. Die Veranstaltungen seien sehr nachgefragt, sagte der Leiter Norbert Hackmann: "Da haben wir zum Beispiel Kunstfrühstück in verminderter Form, Theologie oder auch eine neue Reihe, die wir im Herbst angefangen haben: Ein Seniorenstudium zum Thema Geologie und Geographie. Vieles geht nicht, aber das, was geht, das wird so gerne angenommen. Wir erreichen sehr viele Menschen, die viel Zeit haben und wirklich jetzt in ein Loch fallen."

6:30 Uhr - Heilbronn hat dritthöchsten Corona-Wert im Land

Die Sieben-Tage-Inzidenzzahlen in der Region Heilbronn-Franken sind wieder leicht gestiegen. Mit 209,3 Infizierten pro 100.000 Einwohnern hat die Stadt Heilbronn den dritthöchsten Wert nach Lörrach und Mannheim. Im Main-Tauber-Kreis kletterte die Inzidenz von 77,0 auf 88,4, im Kreis Schwäbisch Hall von 82,3 auf 89,4 und im Hohenlohekreis von 132,3 auf 138,5. Lediglich im Landkreis Heilbronn ist der Sieben-Tage-Wert gesunken: Von 117,6 auf 110,9.

Corona-Schwerpunkt-Praxis in Flein (Foto: SWR)

Mittwoch, 18.11.2020

19:15 - Antigentests bald auch in SLK-Kliniken

Die SLK-Kliniken mit Krankenhäusern in Heilbronn, Bad Friedrichshall und Löwenstein (alle Kreis Heilbronn) beginnen in den kommenden Tagen bei bestimmten Personengruppen mit Corona-Antigentests. Diese Schnelltests zeigen das Ergebnis in etwa 15 Minuten an, dafür ist die Genauigkeit im Vergleich zu einem PCR-Test etwas schlechter. Der Klinikdirektor der Inneren Medizin, Marcus Hennersdorf, sagte dem SWR Studio Heilbronn, der Antigentest werde in den SLK-Kliniken gerade etabliert. Getestet werden sollen zum Beispiel Patienten, die stationär aufgenommen werden, aber auch die Mitarbeiter der Krankenhäuser nach Bedarf.

16:30 Uhr - Schwerpunktpraxen arbeiten im Fünf-Minuten-Takt

In den Corona-Schwerpunktpraxen herrscht hoher Durchlauf. Beispielsweise arbeiten die Ärzte des Versorgungszentrums in Flein (Landkreis Heilbronn) im Fünf-Minutentakt. Bis zu 100 Patienten werden dort an einem Vormittag von zwei Ärzten untersucht. Ärztin Dr. Diana Roder erklärt, dass das für ihre Praxis über längere Zeit schwer stemmbar ist. Mehr Patienten könne sie nicht mehr annehmen. In ihre Praxis kommen Patienten, bei denen nicht sicher ist, ob sie mit Covid-19 infiziert sind oder ob es sich um einen anderen Infekt handelt. Die Ärztin schätzt, dass sechs bis acht Prozent der Patienten in ihrer Praxis mit Coronaviren infiziert sind.

11:10 Uhr - Künzelsauer Unternehmen unterstützt Gesundheitsamt

Der Künzelsauer Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg unterstützt das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises. Drei Arbeitskräfte des Unternehmens helfen in der Corona-Abteilung im alten Künzelsauer Krankenhaus im Bereich Fall-Ermittlung und Hotline. Die Drei sind Teil der Corona-Abteilung, in der auch zehn Bundeswehrsoldaten eingesetzt sind.

9:30 Uhr - Neue Corona-Fälle vor allem in Heilbronn

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt am Dienstag 105 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die meisten davon kommen aus Heilbronn. 42 Neuinfektionen meldet das Landesgesundheitsamt aus dem Stadtkreis Heilbronn. Dort ist die Sieben-Tage-Inzidenz laut Behörde leicht auf gut 202 gesunken. Sie liegt damit weiterhin landesweit an dritter Stelle hinter dem Landkreis Lörrach und Mannheim. Auch im Landkreis Heilbronn ist die Inzidenz gesunken, dort wurden knapp 118 Fälle je 100.000 Einwohner gemeldet. Ebenfalls leicht gesunken ist die Inzidenz im Kreis Schwäbisch Hall mit einem Wert von gut 82. Im Main-Tauber-Kreis blieb die Sieben-Tage-Inzidenz auf dem Vortageswert von rund 86. Im Hohenlohekreis gab es 38 Neuinfektionen, dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei gut 132.

Schriftzug des Crailsheimer Rathaus (Foto: SWR)

Dienstag, 17.11.2020

12:05 Uhr - Stadt appelliert: Behördengänge auf das Nötigste reduzieren

Die Stadt Crailsheim bittet darum, Behördengänge auf das Nötigste zu reduzieren. Das Crailsheimer Bürgerbüro ist trotz der Schließung der restlichen Verwaltung weiter geöffnet. In der vergangenen Woche gab es aber immer wieder längere Wartezeiten. Deshalb bittet die Stadtverwaltung darum, auf Behördengänge zu verzichten, die nicht dringend sind. Viele Anfragen ließen sich auch telefonisch beantworten, heißt es in einer Mitteilung. Falls das nicht möglich ist, sollte im Vorfeld ein Termin ausgemacht werden. So sollen Warte- und somit auch Kontaktzeiten so gering wie möglich gehalten werden.

10:10 Uhr - Antigen-Corona-Schnelltests in Median-Kliniken

Um Patienten in Reha-Kliniken besser zu schützen, sollen in den Median-Kliniken in Heilbronn-Franken ab sofort Corona-Antigentests durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Antigentests liegen bereits nach 15 Minuten vor, heißt es in einer Mitteilung des Klinikbetreibers. Ein nachfolgender PCR-Test würde das positive Ergebnis in der Regel bestätigen, Median. Vor allem Mitarbeiter in pflegeintensiven Bereichen sollen regelmäßig getestet werden, sowie Patienten mit Symptomen.

6:55 Uhr - Neue Fälle vor allem im Kreis Schwäbisch Hall

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt 48 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Gut die Hälfte davon aus dem Kreis Schwäbisch Hall. 27 Neuinfektionen meldet das Landesgesundheitsamt aus dem Kreis Schwäbisch Hall, dort ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf 90 Fälle je 100.000 Einwohner gestiegen. In Heilbronn ist die Sieben-Tage-Inzidenz laut Landesgesundheitsamt auf 205,4 gesunken. Sie liegt damit jetzt landesweit an dritter Stelle hinter Mannheim und dem Landkreis Lörrach. Leicht gesunken ist die Inzidenz auch im Landkreis Heilbronn mit einem Wert von gut 158. Im Hohenlohekreis ist die Sieben-Tage-Inzidenz ebenfalls gesunken, der Kreis ist laut Landesgesundheitsamt einer von zwei Landkreisen ohne Neuinfektionen.

Gebäude der Median Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim (Foto: SWR, Simon Bendel)
Simon Bendel

Montag, 16.11.2020

16:55 Uhr - 13. Corona-Todesfall im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gemeldet worden. Damit ist die Zahl auf 13 gestiegen. Derzeit sind im Kreis 169 Menschen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

16:40 Uhr - Noch keine staatlichen Hilfen bei Gastronomen angekommen

Die Gastronomen in Heilbronn-Franken haben bislang noch keine staatlichen Hilfen als Ausgleich für den Corona-Lockdown im November erhalten. Der Bundesregierung hatte den Wirten 75 Prozent des Vorjahresumsatzes in Aussicht gestellt. Frank Bundschu, der Vorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) im Main-Tauber-Kreis, sagte dem SWR Studio Heilbronn, er sehe die Politik am Zug, "da endlich den Knopf dran zu machen". Geld sei noch keines geflossen. Deshalb fordern die Gastronomen "möglichst schnell, dass Auszahlungen stattfinden und das uns da geholfen wird".

15:45 Uhr - Heilbronner Aktion "Mann liest vor" fällt aus

In diesem Jahr findet die für kommenden Freitag geplante Heilbronner Aktion "Mann liest vor" pandemiebedingt nicht statt. Der Freundeskreis der Stadtbibliothek Heilbronn hatte die Reihe in diesem Jahr zum 14. Mal geplant. Im vergangenen Jahr hatten sich 176 Männer beteiligt und Kindern etwa 260 Vorlesestunden geschenkt.

12:45 Uhr - Pflegeheime und Krankenhäuser rüsten zunehmend auf

Im Hohenlohekreis bedroht das Coronavirus wieder vermehrt ältere Menschen. Wie das Gesundheitsamt meldet, sind unter anderem sechs Pflegeheime und zwei weitere Einrichtungen betroffen. Um einer Überlastung der Krankenhäuser vorzubeugen, bereiten sich die von den Barmherzigen Brüdern Trier (BBT) betriebenen Einrichtungen - unter anderem in Öhringen - auf mehr Corona-Patienten vor. So wurden am Wochenende positiv getestete Bewohner aus einem Seniorenheim im Hohenlohekreis nach Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) gebracht. Dort sei am Montag eine komplette Station geräumt worden, um Infizierte aufnehmen zu können, heißt es.

11:20 Uhr - Corona bedroht im Hohenlohekreis zunehmend Ältere

Im Hohenlohekreis bedroht das Coronavirus zunehmend wieder ältere Menschen. Wie das Gesundheitsamt meldet, sind unter anderem sechs Pflegeheime und zwei weitere Einrichtungen betroffen.

9:45 Uhr - Im Haller Diak gelten strengere Besucherregeln

Im Diak-Klinikum in Schwäbisch Hall gelten ab sofort strengere Besucherregeln. Hintergrund sind die steigenden Corona-Infektionen auch in Heilbronn-Franken. Es sind keine wechselnden Besucher mehr möglich. Das heißt: Jeder Patient darf während des gesamten Klinikaufenthalts nur noch von einer Person besucht werden. Pro Tag ist eine Stunde möglich. Im Bereich der Klinik für Kinder und Jugendliche sind weiter die bestehenden Sonderregelungen gültig. Der Besuch von Covid 19-Patienten ist nicht gestattet. Die Klinik weist darauf hin, dass auf dem gesamten Krankenhaus-Gelände Maskenpflicht besteht.

9:30 Uhr - Gutschein-Aktion in Schwäbisch Hall soll Weihnachtsgeschäft ankurbeln

Eine geplante Gutschein-Aktion soll das Weihnachtsgeschäft in Schwäbisch Hall ankurbeln. Damit wollen die Stadt und der Gewerbeverein Schwäbisch Hall aktiv Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen in der Stadt in Corona-Zeiten unterstützen. Die City-Gutscheine sollen 20 Prozent günstiger angeboten werden, so Melanie Darger von der Wirtschaftsförderung der Stadt: Man versuche, die Menschen mit solch einem Anreizen zum Einkaufen in die Stadt zu locken, damit diese "eben nicht aufs online-Geschäft ausweichen". Die Händler merken, so heißt es, dass es weniger Menschen derzeit in die Stadt ziehe. Noch diese Woche will sich der Schwäbisch Haller Gemeinderat mit der geplanten Gutschein-Aktion beschäftigen.

7:00 Uhr - Heilbronn weiter mit hoher Inzidenz

Der Stadtkreis Heilbronn hat weiter die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg bei den Corona-Fällen. Der Wert ist laut Landesgesundheitsamt auf 212 gestiegen - höher ist er in Baden-Württemberg nur im Landkreis Lörrach. Im Kreis Schwäbisch Hall ist die Inzidenz auf 84 gestiegen. Dort wurden gestern laut Landesgesundheitsamt mit 34 die meisten Neuinfektionen in Heilbronn-Franken gemeldet. Im Hohenlohekreis liegt die Inzidenz nahezu unveränderte zum Vortag bei 118, kaum Veränderung gab es auch im Landkreis Heilbronn mit einem Wert von 172 und im Main-Tauber-Kreis von knapp 90.

Corona Abstrichstelle Fieberambulanz Heilbronn Theresienwiese (Foto: SWR)

Samstag, 14.11.2020

13:30 Uhr - Einzelhändler befürchtet schlechtes Weihnachtsgeschäft

Eigentlich ist das Weihnachtsgeschäft das umsatzstärkste im ganzen Jahr. In diesem Jahr, fürchten Einzelhändler, wird es anders sein. Bereits jetzt berichten Händler von zu niedrigen Vorweihnachtsumsätzen. Wegen Corona könnten viele Menschen im Internet ihre Weihnachtsgeschenke kaufen, so die Befürchtungen.

Kiliansplatz Heilbronn. Weitwinkel. Blickvon der Kilianskirche auf die Geschäfte. Abends nach Regen, November 2020. (Foto: SWR, Jürgen Härpfer)
Jürgen Härpfer

Freitag, 13.11.2020

19:30 Uhr - Hohenlohekreis verzeichnet starken Inzidenz-Anstieg

Im Hohenlohekreis steigt die Zahl der gemeldeten Coronainfektionen, am Freitag wurden 48 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt um fast 20 Zähler auf 108. In der Stadt Heilbronn wird weiter die in Baden-Württemberg höchste 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner gemeldet, sie liegt bei knapp 225. Relativ stabil ist die Inzidenz im Kreis Heilbronn bei gut 150, im Kreis Schwäbisch Hall bei 64 und im Main-Tauber-Kreis bei 96. In Baden-Württemberg sind laut Intensivregister, stand Freitagnachmittag, 375 Menschen mit einer Corona Erkrankung auf einer Intensivstationen, fast 60 Prozent davon werden beatmet.

6:32 Uhr - Heilbronn hat wieder höchsten Inzidenz-Wert

Die Stadt Heilbronn hat landesweit wieder den höchsten Wert bei der Corona-Sieben-Tage-Inzidenz. Er lag gestern Nachmittag laut Landesgesundheitsamt bei 236,2. Damit hat Heilbronn wieder einen leicht höheren Wert als Pforzheim, wo die Sieben-Tage-Inzidenz bei 235 Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohnern liegt. Seit dem vergangenen Freitag wechseln sich die beiden Städte an der Spitzenposition ab. In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt 248 neue Corona-Fälle gemeldet worden, 118 davon im Kreis Heilbronn. Insgesamt ist damit die Zahl der Neuinfektionen leicht gesunken. Den niedrigsten Inzidenz-Wert in der Region hat der Kreis Schwäbisch Hall mit 72,7, gefolgt vom Main-Tauber-Kreis mit 86,1 und dem Hohenlohekreis mit 89,7.

Rathaus und Marktplatz Heilbronn und Nachbarn. Weitwinkel. Abends nach Regen, November 2020. (Foto: SWR, Jürgen Härpfer)
Jürgen Härpfer

Donnerstag 12.11.2020

16:05 Uhr - Heilbronner Start-Up entwickelt Schulsoftware

In Heilbronn wird derzeit an rund 20 Schulen eine Lernsoftware getestet. Das Programm "eKlassenraum" wurde von einem Heilbronner Start-Up-Unternehmen entwickelt und lässt sich nach eigenen Angaben speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Schule ausrichten. Dabei soll es möglich sein, einen Teil der Schülerinnen und Schüler vor Ort, den anderen gleichzeitig daheim zu unterrichten. So ein Programm sei längst überfällig, sagen Verbände von Eltern- und Lehrervertretern. Auch das Land ist auf die Heilbronner Lernplattform aufmerksam geworden. Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) plant, mit den Entwicklern über das Projekt zu sprechen.

11:15 Uhr - Gesamtelternbeirat fordert weiter Präsenzunterricht

Trotz steigender Corona-Fälle sollte es an Schulen solange wie möglich Präsenzunterricht geben. Das sagte der Heilbronner Gesamtelternbeiratsvorsitzende, Christoph Eberlein, dem SWR. Man müsse abwarten, wie sich die Corona-Zahlen nach dem Teil-Lockdown entwickeln

9:25 Uhr - Haller Gesundheitsamt will keine Soldaten

Bei der Nachverfolgung von Corona-Kontaktpersonen baut das Gesundheitsamt im Kreis Schwäbisch Hall weiter auf eigene Kräfte. Anders als in anderen Ämtern soll dort nicht die Bundeswehr eingesetzt werden, sagte Behördenleiterin Pascale Welisch. Die Soldaten seien nur kurz da und würden dann durch neue ausgewechselt. „Je mehr Leute man hat und je mehr aus verschiedenen Ecken, umso unübersichtlicher wird das Ganze. Wir haben die Strategie verwand, befristet eigene Leute einzustellen, die dann auch kontinuierlich zu schulen, einzuarbeiten und wir machen damit sehr gute Erfahrungen.“

Klinikum Crailsheim - Eingang (Foto: SWR, Anno Palumbo)
Klinikum Crailsheim (Archivbild) Anno Palumbo

Mittwoch, 11.11.2020

18:55 Uhr - Heilbronn hat wieder die zweithöchste Inzidenz im Land

Die Zahl der Corona-Infektionen in der Region ist erneut leicht gestiegen. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz hat Heilbronn jetzt wieder den zweithöchsten Wert im Land, nach Pforzheim. In beiden Städten ist die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner nach oben geklettert, in Pforzheim stärker als in Heilbronn, wo der Wert jetzt bei 236,2 liegt. Seit dem vergangenen Freitag wechseln sich die beiden Städte ab. Mit einer Inzidenz von 154,2 liegt jetzt auch der Landkreis Heilbronn über dem landesweiten Schnitt. Den niedrigsten Wert in der Region Heilbronn-Franken hat nicht länger der Main-Tauber-Kreis, sondern der Kreis Schwäbisch Hall, dort ist er auf 73,2 gesunken. Die Zahl der schweren Krankheitsverläufe hält sich allerdings bisher in Grenzen. Die Kliniken haben nach eigenen Angaben noch Reserven.

13:01 Uhr - Fast 130 Schüler in Heilbronn in Quarantäne

In Heilbronn sind momentan 129 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Dazu kommen 16 Lehrkräfte, so eine Sprecherin der Stadt. Sechs Schulen im Stadtgebiet sind demnach betroffen. Komplette Schulschließungen in Heilbronn gebe es derzeit aber nicht. Problem seien auch die Schulwege, hieß es schon vor einigen Tagen aus dem Wertheimer Ordnungsamt. Bei Schulwegkontrollen sei aufgefallen, dass einige Schüler sich nicht an die geltenden Abstandsregeln halten. Das übliche Begrüßen mit Handschlag, Wangenkuss und Umarmung sei immer noch gang und gäbe.

12:49 Uhr - Haller Gesundheitsamt: Familien weiter Infektionsherd

Nach Erkenntnissen des Gesundheitsamts Schwäbisch Hall bleiben Familien weiter Infektionsherde für das Coronavirus. Auch ohne Feiern hält sie die Ansteckungsgefahr dort für besonders hoch, sagte die Leiterin der Behörde Pascale Welisch. Dies liege daran, dass Familienmitglieder arbeiten oder zur Schule gehen und von dort das Virus mit nach Hause bringen können, so Welisch. Nicht jeder zeige Symptome. Und bis das erste Familienmitglied positiv getestet ist, könnten andere, die nicht wissen, dass sie infiziert sind, weiter Menschen anstecken. Immerhin habe die Behörde festgestellt, dass die Zahl der Kontaktpersonen gesunken sei.

9:32 Uhr - Klinikum Crailsheim verschiebt planbare Operationen

Wegen der Corona-Pandemie verschiebt das Klinikum Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) jetzt wieder planbare Operationen. Das Krankenhaus habe noch Kapazitäten, sagte Geschäftsführer Werner Schmidt. Die Verlegung sei eine Vorsichtsmaßnahme. "Wir können alle dringenden Operationen entsprechend machen, die werden auch gemacht. Es ist aber so, dass Patienten zum Teil absagen."

9:15 Uhr - Faschingsauftakt in Heilbronn-Franken startet virtuell

Den heutigen Faschingsauftakt um 11:11 Uhr werden viele Vereine im Internet begehen. Davon ist Ute Schwarz, die Vizepräsidentin des Landesverbandes Württembergischer Karnevalvereine aus Massenbachhausen, überzeugt: "Es wird kleine Eröffnungsreden der Vereine zum 11.11. geben. Manche gehen in die Bütt, von manchen gibt’s vielleicht einen kleinen Zusammenschnitt von ihrem Verein." Dennoch: Die Vereine und der Karneval seien weiter da und der Fasching gehe weiter bis zum Aschermittwoch im Januar.

Musikkapelle mit Smileys jubeln ein Hellau beim Umzug in Assamstadt (Foto: SWR)
"Hellau" von den Smileys beim Umzug in Assamstadt noch in der vergangenen Session (Archivbild)

Dienstag, 10.11.2020

18:00 Uhr Infektionszahlen bleiben hoch

Die Corona-Infektionszahlen bleiben weiter auf hohen Niveau. Nach den Zahlen des Landesgesundheitsamts vom Nachmittag hat Heilbronn jetzt wieder die höchste 7-Tage Inzidenz, trotz eines geringfügig gesunkenen Werts. 234,6 Infektionen pro 100.000 Einwohner, 38 mehr als am Vortag, sind die Zahlen für Heilbronn. Aus der Stadt Pforzheim werden zehn Neuinfektionen weniger gemeldet und eine Inzidenz von 223,9. Der Main-Tauber-Kreis hat nicht länger den niedrigsten Inzidenzwert landesweit, aber mit 74 weiter den niedrigsten in der Region, gefolgt vom Kreis Schwäbisch Hall mit 79,3. Zu den großen Infektionsherden zählen weiter die Familien, heißt es aus dem Schwäbisch Haller Gesundheitsamt. Erwachsene gehen arbeiten, Kinder gehen zur Schule und stecken sich bei Kollegen und Mitschülern an, die keine Symptome haben.

7:45 Uhr - Weniger Bewerber um Ausbildungsplätze

Durch die Corona-Pandemie hat es in der Region Heilbronn-Franken weniger Bewerber um einen Ausbildungsplatz gegeben. Wie die Arbeitsagenturen in Heilbronn und Schwäbisch Hall mitteilen, wurden in der Region Heilbronn-Franken knapp 8.400 Ausbildungsstellen gemeldet - 732 waren Ende September noch unbesetzt. Berufsberater hätten wegen Corona nicht an den Schulen präsent sein können, Unternehmen keine Praktika anbieten. Das hat nach Meinung der Arbeitsagenturen dazu geführt, dass noch mehr Schülerinnen und Schüler als in den Vorjahren weiterführende Schulen besucht haben, statt eine Ausbildung zu machen.

6:45 Uhr - 102 neue Corona-Fälle in Heilbronn-Franken

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt 102 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Stadt Heilbronn hat weiter die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land. Der Wert liegt in Heilbronn bei rund 236 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Höher ist laut Landesgesundheitsamt die Inzidenz in den baden-württembergischen Stadt- und Landkreisen nur in Pforzheim. Den niedrigsten Wert in Heilbronn-Franken hat der Main-Tauber-Kreis mit knapp 70. Die meisten neuen Infektionen in der Region wurden gestern aus dem Kreis Heilbronn gemeldet. Dort waren es laut Landesgesundheitsamt 45, gefolgt vom Stadtkreis Heilbronn mit 31 neuen Fällen.

Test auf Coronavirus (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)
Test auf Coronavirus picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Montag, 9.11.2020

16:24 Uhr Weihnachtsfeier für Einsame in Crailsheim abgesagt

Der Crailsheimer Verein Primeros hat die geplante Weihnachtsfeier für einsame Menschen an Heiligabbnd abgesagt. Das Gesundheitsrisiko sei in der Corona-Pandemie zu hoch, heißt es. Geplant ist jetzt, das Fest in den Sommer zu verschieben.

11:06 Uhr Hohenlohekreis rechnet mit Mehrausgaben in Millionenhöhe

Der Hohenlohekreis rechnet mit knapp 2,8 Millionen Euro Mehrausgaben durch die Corona-Pandemie in diesem Jahr. Der Kreistag soll am Nachmittag bei seiner Sitzung in Neuenstein zustimmen. Rund 1,5 Millionen Euro hat das Landratsamt bereits bis Ende September ausgegeben. Den Löwenanteil davon habe mit mehr als einer Million Euro die Schutzausrüstung ausgemacht, die der Kreis im Frühjahr für die Einsatzkräfte beschafft hat. Im Krankenhaus Künzelsau wurde eine Verwaltung aufgebaut, in Kupferzell die Abstrichstelle eingerichtet. Der Kreis rechnet bis zum Jahresende mit zusätzlichen Personalkosten von 375.000 Euro. Für 100.000 Euro will er Corona-Tests beschaffen.

10:56 Uhr - Heilbronner Corona-Abstrichstelle ab sofort auch Fieberambulanz

Die Corona-Abstrichstelle auf der Heilbronner Theresienwiese ist von heute an auch eine Fieberambulanz. Dort sollen die Patienten auch medizinisch versorgt werden, teilte die Kassenärztliche Vereinigung mit. Damit sollen die Haus- und Kinderärzte entlastet werden, bei denen zur Zeit wegen grippaler Infekte ein verstärkter Andrang herrscht. Der Weg in die Fieberambulanz führt über die Terminvergabe der Corona-Hotline des Städtischen Gesundheitsamts. Keinesfalls sollten Personen unangemeldet erscheinen. Die Patienten werden auf der Theresienwiese jetzt in beheizten Containern versorgt.

10:55 Uhr - Outlet-Center Wertheim Village will Schadensersatz

Der Betreiber des Outlet-Centers Wertheim Village, Value Retail, fordert von der Wertheimer Stadtverwaltung Schadensersatz für die Zwangsschließung im Frühjahr. Der Vorwurf laute auf Amtspflichtverletzung, bestätigte die Stadtverwaltung. Demnach geht es um einen sechsstelligen Betrag, den Value Retail fordert.

10:52 Uhr - Lauda-Königshofen sagt Gemeinderatssitzung ab

Die Stadt Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) hat eine für heute geplante Gemeinderatssitzung abgesagt. Dabei handle es sich um eine Vorsichtsmaßnahme nach einem Corona-Kontakt, bestätigte die Kommune. Ein Gemeinderat hatte Kontakt zu einer Person, die später positiv auf Corona getestet worden war. Damit ist er Kontaktperson der ersten Kategorie. Dann waren Fraktionssitzungen in Lauda-Königshofen, die Räte hatten Kontakt zum betroffenen Gemeinderat. Bei der Sitzung heute hätte es unter anderem um einen Vertrag für die umstrittenen Windräder in Heckfeld gehen sollen. Für heute erwarte der betroffene Gemeinderat sein Testergebnis, hieß es weiter. Dann entscheide sich, ob das Gremium schnell wieder zum Alltag übergehen kann.

6:00 Uhr - Coronawerte leicht gesunken

In Heilbronn sind die Coronawerte am vergangenen Wochenende leicht gesunken. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 218,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner verzeichnete das Landesgesundheitsamt den zweithöchsten Wert im Land nach Pforzheim. Auch im Hohenlohekreis gab es in den vergangenen sieben Tagen etwas weniger Neuinfektionen. Aktuell liegt der Wert bei 107,4. Unterdessen hat die Kassenärztliche Vereinigung die Abstrichstelle auf der Heilbronner Theresienwiese zur Fieberambulanz umgewandelt. Von heute an sollen dort Patienten auch medizinisch versorgt werden. Damit sollen die Haus-und Kinderärzte entlastet werden, bei denen zur Zeit wegen grippaler Infekte ein verstärkter Andrang herrscht. Der Weg in die Fieberambulanz führt über die Terminvergabe der Corona-Hotline des Städtischen Gesundheitsamts. Keinesfalls sollten Personen unangemeldet erscheinen. Die Patienten werden auf der Theresienwiese jetzt in beheizten Containern versorgt und für den weiteren Verlauf der möglichen Infektion instruiert.

Schild vor dem Heilbronner Marktplatz auf dem "Maskenpflicht" zu lesen ist (Foto: SWR, Ulrike Schirmer)
Weiterhin Maskenpflicht in der Innenstadt: Heilbronn liegt nach Pforzheim mit einem 7-Tage-Inzidenzwert von 218,8 immer noch an der landesweiten Spitze Ulrike Schirmer

Sonntag, 8.11.2020

11:00 Uhr - Heilbronn hat weiter die zweithöchste Inzidenz im Land

Die Corona-Infektionszahlen in Heilbronn bleiben weiter auf hohem Niveau. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagnachmittag 250,9 Fälle pro 100.000 Einwohner. Dies ist erneut der zweithöchste Wert nach Pforzheim. Mit 55,1 Fällen war die Inzidenz im Main-Tauber-Kreis die niedrigste im Land. Im Kreis Ravensburg, der in den Tagen zuvor den niedrigsten Wert hatte, kletterte die Fallzahl auf 73,9.

Freitag, 6.11.2020

16:00 Uhr - Heilbronner Schwurgericht in Quarantäne

Die erste Strafkammer des Heilbronner Schwurgerichts steht komplett unter Quarantäne. Dies bestätigte Landgerichtspräsident Wolfgang Görlich auf Anfrage. Alle Prozessbeteiligten müssen sich testen lassen, damit verzögert sich der sogenannte Reiterhof-Mordprozess auf unbestimmte Zeit

13:30 Uhr - Basketball: Crailsheim gegen Chemnitz verschoben

Das Basketball-Auftaktspiel der Crailsheim Merlins (Kreis Schwäbisch Hall) morgen gegen Chemnitz ist kurzfristig verschoben worden. Grund sind mehrere positive Coronatests bei den Sachsen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Der Geschäftsführer der Merlins, Martin Romig, sagte dem SWR: "Ich wünsche mir ganz klar, dass wir überleben, wirtschaftlich und sportlich. Alles andere ist momentan Zubrot. Wir können es nicht abschätzen was kommt."

13:15 Uhr - Schüler und Lehrer in Eppingen in Quarantäne

Nach einem Coronafall an der Grundschule im Rot in Eppingen (Kreis Heilbronn) müssen jetzt 41 Schüler in Quarantäne. Ein Lehrer war positiv getestet worden. Alle Eltern werden derzeit informiert, die Quarantäne dauert zunächst bis zum 16. November.

12:45 Uhr - Strengere Besuchsregeln im Main-Tauber-Kreis

In den Krankenhäusern in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim gelten ab heute strengere Besuchsregeln. Hintergrund sind die steigenden Corona-Infektionen im Land. In beiden Häusern sind keine wechselnden Besucher mehr möglich. Das heißt: Jeder Patient darf während des gesamten Klinikaufenthalts nur noch von einer Person besucht werden.

8:45 Uhr - 7-Tage-Inzidenzen erneut gestiegen

Für Heilbronn-Franken hat das Landesgesundheitsamt erneut mehr Corona-Fälle gemeldet. Die meisten erneut im Stadtkreis Heilbronn, dort liegt die 7-Tage-Inzidenz (Stand Donnerstag) bei 217,2 - am Tag zuvor noch bei 190. Die 7-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg auf 122,4 pro 100.000 Einwohner angestiegen, meldet das Landesgesundheitsamt aktuell. In den Landkreisen Heilbronn und Hohenlohe sind die Werte mit 138,2 und 118,9 deutlich niedriger, ebenso im Kreis Schwäbisch Hall mit 104,7 und im Main-Tauber-Kreis mit 59,7.

Beschriftung des Landratsamts am Gebäude (Foto: SWR)

Donnerstag, 5.11.2020

16:15 Uhr - 19 neue Coronafälle, ein Todesfall, drei Klassen in Quarantäne

Im Main-Tauber-Kreis wurden heute 19 neue Coronafälle gemeldet, wobei vier Infizierte stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen. Außerdem ist heute eine 85 Jahre alte Frau gestorben, bei der ein positiver Befund vorlag. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 12 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Drei Schulklassen aus Lauda-Königshofen und Tauberbischofsheim sowie mehrere Lehrer stehen ebenfalls seit heute unter Quarantäne.

14:30 Uhr - Polizei schränkt Kontakte auf Dienststellen ein

Die Polizei will das Ansteckungsrisiko durch möglichst wenige Besucher minimieren und weist darauf hin, dass Anzeigen auch über die Internetwache der Polizei Baden-Württemberg erstattet werden können. Dies eigne sich vor allem für Anzeigen, die kein sofortiges Handeln erfordern. In dringenden Fällen sollte vorher die Dienststelle angerufen und ein Termin vereinbart werden, teilte heute das Polizeipräsidium Heilbronn mit.

12:15 Uhr - Labore im Main-Tauber-Kreis sind überlastet

Das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises muss immer länger auf Corona-Testergebnisse warten. Abstriche seien schnell möglich, doch die Überlastung der Labore führe zu Verzögerungen bei der Ermittlung der Befunde, sagte der erste Landesbeamte Christoph Schauder dem SWR.

10:30 Uhr - Maskenpflicht in Heilbronn seit heute gelockert

In den Heilbronner Fußgängerbereichen ist seit heute die gelockerte Maskenpflicht in Kraft. Sie gilt nur noch, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann, bestätigte eine Sprecherin. Damit gilt - wie berichtet - in Heilbronn die Landesverordnung. Die städtische Allgemeinverfügung, nach der überall in den Fußgängerzonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist, sei zu Gunsten einer einheitlichen Regelung zurückgenommen worden.

9:45 Uhr - ADAC empfiehlt Corona-Schutzmaßnahmen im Auto

Der ADAC appelliert, in der Corona-Pandemie mit möglichst wenigen Menschen außerhalb des eigenen Hausstands gleichzeitig im Auto zu sitzen. Bei notwendigen Autofahrten kann ein Mund-Nasen-Schutz helfen, so der Vorsitzende des ADAC Württemberg, Dieter Rosskopf aus Heilbronn: "Viele Behörden haben auch schon gesagt, solange der Fahrer erkennbar bleibt, werden wir aus dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, wenn mehrere Personen im Fahrzeug sitzen, nichts Negatives herleiten."

Schild: Verdachtsfälle Coronavirus (Foto: SWR, Simon Bendel)
Schild an den SLK-Kliniken Heilbronn Simon Bendel

Mittwoch, 4.11.2020

18:16 Uhr - 216 neue Corona-Fälle in Heilbronn-Franken

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt bis Mittwochnachmittag 216 neue Corona-Fälle gemeldet worden – knapp die Hälfte davon im Landkreis Heilbronn. Die Stadt Heilbronn hat landesweit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Der Wert liegt bei 190 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Heilbronn-Franken verzeichnet der Main-Tauber-Kreis, laut Gesundheitsamt mit einem Wert von 59. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt die Inzidenz bei rund 106 und im Hohenlohekreis bei etwa 110 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

16:45 Uhr - Gastronomen fordern schnelle Corona-Hilfe

Gastronomen und Hoteliers aus dem Main-Tauber-Kreis haben in einer virtuellen Konferenz mit Politikern über ihre Corona-Ängste gesprochen. Seitens des Bundes wurde eine sogenannte Novemberhilfe versprochen, in Höhe von 75 Prozent des Umsatzes im vergangenen Jahr. Frank Bundschu vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Main-Tauber-Kreis forderte eine schnelle Umsetzung: "Da kehren wir den Scherbenhaufen mal zusammen, wenn die Sonne scheint. Und dann wissen wir, welche Betriebe noch übrig sind. [...] Und wenn die Fahrradfahrer durchs Taubertal fahren und das Taubertal keine Gastronomie mehr hat, dann ist es halt so."

15:45 Uhr - Spendenbereitschaft für Tafelläden im Raum Schwäbisch Hall hoch

In Heilbronn-Franken scheint die Spendenbereitschaft für Tafelläden während der Corona-Pandemie zu steigen. Das Sozialunternehmen Erlacher Höhe verzeichnet für den Raum Schwäbisch Hall viele Zuwendungen. Trotzdem bliebe eine hohe Nachfrage nach frischen Produkten wie Milchprodukte, Käse und Wurst.

"Wir bekommen, da bin ich auch sehr froh drum, von sehr vielen Einzelhändlern hier im Kreis Schwäbisch Hall gute Spenden - sowohl qualitativ als auch quantitativ. Viele Bäcker bedenken uns, das ist auch sehr toll. Wir nehmen auch gerne noch mehr Spenden an. Tendenziell ist es Brot. Gemüse kriegen wir auch immer in ausreichender Menge und in großer Vielfalt."

Doris Krüger von den Erlacher Arbeitshilfen

14:15 Uhr - Kultur-Lockdown hat Auswirkungen auf Spielplan des Theaters Heilbronn

Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Kultur-Lockdown haben erhebliche Konsequenzen für das Theater Heilbronn. So wird das Festival "Tanz Heilbronn" auch im kommenden Jahr nicht stattfinden. Eine zuverlässige Planung sei derzeit nicht möglich, außerdem geht die langjährige Kuratorin Karin Kirchhoff von Bord. 2022 soll das Festival voraussichtlich unter neuer Leitung stattfinden. Bereits jetzt steht für das Theater fest: Mehrere Premieren vor allem im Jugendtheater müssen verschoben werden und einige Gastspiele im Bereich Musik- und Tanztheater fallen komplett aus. Das Theater hofft auf die Entscheidung der Bundesregierung Mitte November. Erst dann werde sich weisen, ob das Weihnachtsmärchen "Der Räuber Hotzenplotz" oder auch zwei Komödien und die aktuellen Stücke im Großen Haus im Dezember gezeigt werden können. Die Termine werden auch auf der Homepage des Theaters veröffentlicht sobald sie feststehen, die Planungen werden jeweils aktuell angepasst, hieß es.

12:45 Uhr - Zahlreiche Anfragen in Wertheim wegen Dauercamping

Die Stadt Wertheim (Main-Tauber-Kreis) meldet zahlreiche Nachfragen zur aktuellen Corona-Verordnung. Häufig gehe es dabei um Reha-Sport, Kursangebote und private Veranstaltungen. Vermehrt melden sich aber auch Dauercamper, bestätigt der Wertheimer Ordnungsamtsleiter Volker Mohr. Grundsätzlich sei das touristische Übernachten auf Campingplätzen per Landesverordnung verboten, trotzdem wenden sich viele Dauercamper an das Ordnungsamt mit der Frage nach einer Übernachtungsmöglichkeit auf dem Campingplatz. Doch Dauercampen werde nur genehmigt, wenn ein besonderer Härtefall vorliege, zum Beispiel wenn ein Dauercamper von Obdachlosigkeit bedroht wäre.

10:45 Uhr - Heilbronn lockert Maskenpflicht trotz hoher Inzidenz

Trotz des landesweit höchsten Corona-Werts ist in Heilbronn die Maskenpflicht wieder gelockert worden. Nach der aktuellen Verordnung besteht sie in den Fußgängerzonen nur noch, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Bisher galt in den Fußgängerbereichen grundsätzlich eine Maskenpflicht. Dass sie gelockert wurde, hängt damit zusammen, dass die Stadt Heilbronn die Landesverordnung übernimmt, die in diesem Punkt weniger streng ist.

9:15 Uhr - Mitternachtsmission befürchtet Notlage bei Prostituierten

Die Heilbronner Mitternachtsmission befürchtet, dass Prostituierte jetzt in eine Notlage kommen, da sie im November nicht arbeiten dürfen. Missionsleiterin Alexandra Gutmann fordert betroffene Frauen auf, sich zu melden. Sie biete unter anderem Hilfe bei Anträgen an und schaue, dass sie mit dem Nötigsten über die Runden kommen.

8:30 Uhr - Bewerberflut im Kreisgesundheitsamt Heilbronn

Im Kreis Heilbronn wollen viele Menschen helfen, die Corona-Pandemie zu bewältigen. Das Landratsamt berichtet von einer wahren Bewerberflut. Wie die Behörde mitteilt, wollen die meisten vor allem im Gesundheitsamt mitarbeiten, um bei der Kontaktnachverfolgung zu helfen. Eine genaue Zahl nennt das Landratsamt in seiner Mitteilung nicht, allerdings seien so viele Bewerbungsunterlagen eingegangen, dass jetzt von weiteren Hilfsangeboten abgesehen werden sollte. Die Kreisverwaltung sei jedoch sehr erfreut über die große Hilfsbereitschaft der Bürger.

7:30 Uhr - Corona-Infektionen erreichen neuen Höchststand

In weiten Teilen von Heilbronn-Franken hat die Zahl der Corona-Infizierten erneut einen Höchststand erreicht. So hat die Stadt Heilbronn weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land mit 192 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Die meisten Neuinfektionen in der Region hat der Landkreis Heilbronn verzeichnet, laut Landesgesundheitsamt waren es 82 an einem Tag. Stabilisiert hat sich der Corona-Wert in den Kreisen Hohenlohe und Schwäbisch Hall mit einer Inzidenz von 107,4 und 106,2, im Main-Tauber-Kreis ist er auf 66,5 gesunken.

7:15 Uhr - Maskenpflicht auf dem Wochenmarkt

In Schwäbisch Hall gilt seit Mittwoch auf dem Wochenmarkt eine Maskenpflicht. Grund sind die steigenden Corona-Infektionszahlen in der Stadt und im Kreis. Danach muss zu den Marktzeiten mittwochs und samstags von 7 Uhr bis 12:30 Uhr in allen Bereichen des Marktes ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

mit bunten Fingerfarben gemalt steht Kita auf einer Glasscheibe (Foto: SWR, dpa -)
dpa -

Dienstag, 3.11.2020

16:19 Uhr - Zehn neue Fälle gemeldet – Kita-Gruppe unter Quarantäne

Im Main-Tauber-Kreis sind zehn neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet worden. Es handelt sich in mindestens einem Fall um eine Kontaktperson zu einem bekannten Fall; eine Person ist aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt. Eine Gruppe der Katholischen Kindertagesstätte Allerheiligen in Wittighausen musste unter Quarantäne gestellt werden.

14:28 Uhr - Künzelsau sagt nahezu alle November-Veranstaltungen ab

Die Stadt Künzelsau (Hohenlohekreis) hat fast alle November-Veranstaltungen abgesagt. Die Werbegemeinschaft will allerdings am verkaufsoffenen Sonntag am kommenden Wochenende festhalten. Ebenso wie im Dezember am Winter-Zauber mit Winterlounge. Vom 3. Dezember bis zum 2. Januar soll es verschiedene Markthütten in der Innenstadt geben.

12:37 Uhr - Kommunen geben offenbar teils Räume der VHS Unterland teils nicht frei

Obwohl Volkshochschulkurse nach der Landesverordnung weiter erlaubt sind, wollen mehrere Kommunen im Kreis Heilbronn die VHS-Räume offenbar nicht freigeben. Es gebe in den 36 Kommunen einen Flickenteppich, so Volkshochschule (VHS) Unterland. Einige Kommunen würden ihre öffentlichen Gebäude wegen des Gesundheitsschutzes geschlossen lassen wollen.

11:44 Uhr - Hygienestandards in Obdachlosenunterkünften gefordert

Das Sozialunternehmen Erlacher Höhe mit verschiedenen Einrichtungen in Heilbronn-Franken appelliert an die Kommunen, hygienische Standards in Obdachlosenunterkünften sicherzustellen. Damit sich die Menschen in den Unterkünften nicht mit dem Coronavirus oder anderen Krankheiten infizieren, seien angemessene Hygienekonzepte und zusätzlicher Raum nötig, heißt es in einer Mitteilung. Konkret bedeute dies: nur eine Person pro Raum, funktionierende und saubere Sanitäreinrichtungen sowie Bereitstellung von Desinfektionsmitteln. Das scheine aber nicht überall zu funktionieren, wie den Angaben zufolge Betroffene berichten. Dort sollten Kommunen schnell nachbessern. In den oft beengten Unterkünften sei das Einhalten der aktuellen Kontaktbeschränkungen und Hygiene- und Abstandsregeln kaum möglich.

8:52 Uhr - Übersicht mit aktuellen regionalen Corona-Zahlen freigeschaltet

Das Landratsamt Hohenlohekreis hat auf seiner Homepage eine neue Seite freigeschaltet. Dort gibt es eine Übersicht über die Corona-Lage in den Städten und Gemeinden des Kreises. Die Daten werden täglich zwischen 18 und 20 Uhr aktualisiert, so das Landratsamt.

7:11 Uhr - 122 Corona-Neuinfektionen in Heilbronn-Franken

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt 122 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Stadt Heilbronn hat demnach landesweit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz mit einem Wert von gut 184 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Im Kreis Heilbronn liegt der Wert bei rund 130, in den Kreisen Hohenlohe und Schwäbisch Hall bei etwa 101. Der Main-Tauber-Kreis hat die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Heilbronn-Franken mit knapp 63.

Besucherstopp in den SLK Klinken in Heilbronn (Foto: SWR)

Montag, 2.11.2020

16:54 Uhr - Sinkende Corona-Zahlen in Heilbronn nicht in Sicht

Seit mehr als zwei Wochen gilt in Heilbronn die Maskenpflicht in weiten Teilen der Innenstadt. Sperrstunde, Kontaktbeschränkungen – bisher scheint kaum etwas genutzt zu haben. Denn: Die Stadt ist bei der Sieben-Tage-Inzidenz weiter Spitzenreiter im Land. Oberbürgermeister Harry Mergel (SPD) hat am Montag im Verwaltungsausschuss des Heilbronner Gemeinderats appelliert: "Wir haben alle die Aufgabe, alles zu tun, um das dramatische Infektionsgeschehen zu stoppen."

15:29 Uhr - Sechs neue Corona-Fälle im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis wurden heute sechs neue Corona-Fälle gemeldet. Damit sind aktuell 164 Menschen aktiv von einer Infektion betroffen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 63,6.

14:48 Uhr - Keine Veranstaltungen im Literaturhaus

Das Literaturhaus im Heilbronner Trappenseeschlösschen hat alle Veranstaltungen für November abgesagt. Das betrifft sowohl die Reihe "Debüt am See" als auch alle geplanten Lesungen und Vorträge. Alle Veranstaltungen sollen nachgeholt werden.

13:34 Uhr - Corona-Lockdown hat wieder Auswirkungen auf Krankenhausbesucher

Der wiederholte Corona-Lockdown betrifft nicht nur die Gastronomie und Freizeiteinrichtungen. Auch für Angehörige von Krankenhauspatienten gilt zum Beispiel in den SLK-Kliniken Heilbronn ein Besuchsverbot.

11:25 Uhr - Zusätzliche Schulbusse im Main-Tauber-Kreis im Einsatz

Im Main-Tauber-Kreis sind seit heute zehn zusätzliche Schulbusse eingesetzt. Mit dem zusätzlichen Platz soll Gedränge in den Bussen vermieden werden, hieß es aus dem Landratsamt. Schon seit dem Schuljahresstart sind Zusatzbusse im Einsatz, seit heute sind es insgesamt 21.

9:02 Uhr - Heilbronner Mitternachtsmission sorgt sich um Prostituierte

Aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die Prostitution im November wieder verboten. Die Heilbronner Mitternachtsmission, die sich um die Belange der Frauen kümmert, befürchtet, dass viele Prostituierte in Not geraten könnten. Leiterin Alexandra Gutmann rät den Frauen, sich baldmöglichst bei der Anlaufstelle zu melden. "Auch wir können natürlich nur begrenzt finanziell unterstützen", so Gutmann. Aber die Mitternachtsmission könne unterstützen - zum Beispiel beim Stellen von Anträgen und dabei, dass die Frauen mit dem Nötigsten über die Runden kommen. "Wir möchten einfach sehr dafür werben, dass Menschen die Prostituierte kennen sie gerne weiter an uns weiter verweisen können", so Gutmann.

8:15 Uhr - Zentrale Corona-Abstrichstelle in Kupferzell wieder geöffnet

Mit Beginn des Teil-Lockdowns geht heute wieder die zentrale Corona-Abstrichstelle in Kupferzell-Belzhag (Hohenlohekreis) in Betrieb. Die Abstrichstelle ist werktags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Bei der Drive-In-Abstrichstelle können die Patienten für den Test im Auto sitzen bleiben. Jedoch ist eine Anmeldung über die Hausarztpraxis zwingend notwendig.

6:45 Uhr - Teil-Lockdown startet

Ab heute gelten auch in Heilbronn-Franken verschärfte Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben bis Ende des Monats geschlossen. Zudem gibt es strengere Kontaktbeschränkungen. In Heilbronn-Franken wurden laut Landesgesundheitsamt am Sonntag 108 neue Corona-Fälle gemeldet. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land hat Heilbronn mit knapp 177.

Auch der Wildpark in Bad Mergentheim hat seine Tore wegen des Coronavirus geschlossen (Foto: SWR)
Auch der Wildpark in Bad Mergentheim hat seine Tore wegen des Coronavirus geschlossen

Sonntag, 1.11.2020

16:45 Uhr - Tierparks und Zoos müssen schließen

Wegen der verschärften Corona-Maßnahmen müssen auch Tierparks und Zoos in Heilbronn-Franken bis Ende November schließen. Betroffen sind davon unter anderem das Wildparadies Tripsdrill bei Cleebronn (Kreis Heilbronn) und der Wildpark Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis). Beide Parks haben die Schließung auf ihren Internetseiten bekannt gegeben.

10:45 Uhr - 170 neue Corona-Fälle

In Heilbronn-Franken sind bis Samstagnachmittag 170 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das geht aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes hervor. Demnach hat die Stadt Heilbronn mit 167 landesweit den zweithöchsten Wert bei der Sieben-Tage-Inzidenz, hinter Pforzheim. Im Landkreis Heilbronn liegt die Inzidenz bei rund 116 und im Kreis Schwäbisch Hall bei 95. In den Kreisen Hohenlohe und Main-Tauber gibt es rund 89 beziehungsweise 69 Infizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Abstrich-Test auf Viruserkrankung (Foto: SWR, Simon Bendel)
Simon Bendel

Samstag, 31.10.2020

16:00 - Zentrale Abstrichstelle in Kupferzell geht wieder in Betrieb

Die zentrale Corona-Abstrichstelle in Kupferzell-Belzhag (Hohenlohekreis) geht am Montag wieder in Betrieb. Sie ist werktags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung über die Hausarztpraxis ist zwingend notwendig, so der Hohenlohekreis. Betrieben wird die zentrale Abstrichstelle von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). Die Umsetzung erfolgt durch die niedergelassenen Ärzte im Kreis, die auch die Abstriche durchführen.

10:45 Uhr - Heilbronner Sinfonieorchester sagt Beethovenkonzert ab

Das Heilbronner Sinfonieorchester muss das für den 15. November geplante Beethoven-Konzert absagen. Ob das Weihnachtskonzert am 13. Dezember stattfindet, bleibt vorerst offen. Die Abonnenten sollen auf dem Laufenden gehalten werden. Der zweite Vorstand Rolf Peter sagte dem SWR, man sei im Schwebezustand und es sei unbefriedigend. "Wir sind höchst unzufrieden natürlich, dass wir nicht so agieren können wie wir wollten, unter Berücksichtigung aller Corona-Maßregeln natürlich. Das hätten wir alles vollständig eingehalten."

9:02 Uhr Neuinfektionen steigen weiter

In Heilbronn-Franken werden in allen Kreisen weiter zweistellige Corona-Neuinfektionen gemeldet. In der Stadt Heilbronn liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Landesgesundheitsamt bei knapp 148 und hat damit seit Freitag nicht mehr den höchsten Wert in Baden-Württemberg. Den hat jetzt Pforzheim mit knapp 156 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Schild: Verdachtsfälle Coronavirus (Foto: SWR, Simon Bendel)
Simon Bendel

Freitag, 30.10.2020

16:55 Uhr Besucherstopp in allen SLK-Kliniken ab Montag

Ab Montag, 2. November, tritt in den SLK-Kliniken Kreis Heilbronn eine neue Besucherregelung in Kraft. Patientenbesuche sind dann bis auf Weiteres nur noch in Ausnahmefällen möglich, heißt es in einer MItteilung. Heilbronn nimmt bei den landesweit steigenden Infektionszahlen nach wie vor einen Spitzenplatz ein, die Politik hat die Kontaktbeschränkungen weiter verschärft und auch die SLK-Kliniken wollen den Infektionsschutz für Patienten und Angehörige sowie die Mitarbeiter durch einen erneuten Besucherstopp weiter erhöhen. Vorerst gilt darum ein genereller Besucherstopp in allen Krankenhäusern der SLK-Kliniken: Klinikum am Gesundbrunnen in Heilbronn, Klinikum am Plattenwald in Bad Friedrichshall und Lungenklinik Löwenstein.

16:40 Uhr "TauberPhilharmonie" rechnet mit starken finanziellen Einbußen

Erst vor rund zwei Wochen war die "TauberPhilharmonie" in Weikersheim (Main-Tauber-Kreis) in die zweite Spielzeit gestartet. Jetzt mussten alle Konzerte für den November abgesagt werden. Ein schwerer Schlag, nicht nur finanziell, sondern auch weil die Veranstaltungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern mit aufwendigen Hygienekonzepten aus Sicht der Organisatoren sicher waren. Die Absagen bedeuten viel organisatorischen Aufwand für da Team. Die Kunden müssen teilweise wieder zurück an die Schalter, um an die Erstattung ihrer Tickets zu kommen. Der finanzielle Schaden kann bislang noch nicht beziffert werden, heißt es bei den Verantwortlichen. Auch die Caterer, Soundprofis, und Techniker leiden unter den Absagen im November.

15:39 Uhr Stadtmarketingverein Crailsheim mit Unterstützungsangeboten

Der zweite corona-bedingte Lockdown trifft auch in Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) viele Gastronomen und Dienstleistungsbetriebe hart. Der Stadtmarketingverein versucht diese zu unterstützen und fungiert als zentrale Anlaufstelle für Informationen. Gleichzeitig laufen bereits die Planungen für Aktionen in der Vorweihnachtszeit. Auf der Internetseite des Vereins www.stadtmarketing-crailsheim.de können sich Bürgerinnen und Bürger über spezielle Sonderdienste der Mitgliedsbetriebe informieren. Aufgelistet werden Online-Shops, Lieferangebote und vieles mehr. Betriebe können ihre Angebote direkt an die Geschäftsstelle des Vereins weitergeben, damit diese aufgenommen werden. Auch das Internetangebot des Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e.V., der gastronomische Liefer- und "To-go"-Angebote gebündelt auflistet wird durch den Verein unterstützt. Die Mitglieder werden aktiv dazu aufgerufen, sich dort mit ihren Angeboten einzutragen.

14:31 Uhr Coronavirus verbreitet sich über Fahrgemeinschaften

Das Landratsamt Heilbronn kommt mehr Infektionsketten auf die Spur: Es zeige sich immer häufiger, dass Fahrgemeinschaften Auslöser der Infektionen seien, teilte ein Sprecher dem SWR mit. Das Kreisgesundheitsamt empfiehlt deshalb FFP2-Masken und maximal zwei Personen in einem Auto. Zurzeit werde zudem ein Corona-Callcenter aufgestockt. Am Montag werden es laut Heilbronner Landratsamt 20 zusätzliche Kräfte sein, vergangene Woche habe man mit fünf angefangen und sei bisher sehr zufrieden. Aktuell will das Landratsamt den Motorradfahrer-Treffpunkt Löwensteiner Platte (Kreis Heilbronn) schließen. Dort würden zu viele Biker erwartet, hieß es gegenüber dem SWR.

10:02 Uhr Kontaktnachverfolgung im Kreis Heilbronn noch möglich

Das Gesundheitsamt im Heilbronner Landratsamt kommt momentan noch mit der Nachverfolgung der neu gemeldeten Corona-Infektionen und deren Kontakter hinterher. Das sagte der neue Leiter Thomas Schell dem SWR: "Wir haben unsere Ressourcen entsprechend erweitert. Wir haben nicht nur die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, die eben bereit sind, auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten zu arbeiten. Wir haben Unterstützung." Die komme von andere Ämter aus dem Landratsamt und beispielsweise auch von der Bundeswehr. Die arbeite engagiert mit, so Schell. "Wir schaffen es, die Kontaktnachverfolgung weiterhin durchzuführen."

7:20 Uhr Corona-Infektionen weiter gestiegen

Die Zahl der Corona-Infektionen in Heilbronn-Franken ist weiter gestiegen. Heilbronn hat weiter die höchste 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg. Laut Landesgesundheitsamt liegt der Wert bei rund 160 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Intendant Axel Vornam vom Theater Heilbronn im SWR Studio Heilbronn Februar 2020 (Foto: SWR)

Donnerstag 29.10.2020

16:37 Uhr - Heilbronner Theater-Intendant hält Lockdown für Symbolpolitik

Der Intendant des Heilbronner Theaters Axel Vornam (Foto) zeigt sich verärgert und enttäuscht über den neuerlichen Lockdown. Gerade jetzt seien Theater Orte des Diskurses, sagte er dem SWR Studio Heilbronn. Zudem hätten Theater gute Hygiene-Konzepte für die Darsteller und Mitwirkenden und es gebe kein einziges Theater in Deutschland, das als Infektionsherd ausgemacht worden wäre. Vornam sagte, "insoweit ist das für mich nur eine Symbolpolitik, wo wahrscheinlich die Politik ihrer eigenen Hilflosigkeit Ausdruck gibt." Zudem vermisst er Informationen der Landesregierung zu Unterstützungsmaßnahmen. Er habe das Gefühl, die Theater und die Kulturschaffenden würden von der Politik im Regen stehen gelassen.

15:40 Uhr - Schließung von Wildparadies bei Tripsdrill noch unklar

Der Erlebnispark Tripsdrill in Cleebronn (Kreis Heilbronn) ist nicht vom geplanten Teil-Lockdown betroffen, da die Saison bereits am kommenden Sonntag planmäßig zu Ende geht. Unklar sei jedoch noch, ob das Wildparadies mit Übernachtungsmöglichkeiten weiter geöffnet bleiben könne, so ein Tripsdrill-Sprecher: Es gebe noch keine endgültige Klarheit. Der Grund: In der Erklärung der Bundeskanzlerin waren Tierparks und Zoos noch nicht erwähnt. Zudem gibt es das Naturresort mit Baumhäusern, wo sich die Besuchergruppen nicht begegnen würden und man sich keine gemeinsamen Korridore teile. "Null Infektionsrisiko", so der Sprecher, und: "Da ist natürlich noch ein Rest Hoffnung, dass es vielleicht für Unterkünfte dieser Art doch noch andere Regelungen geben wird."

14:42 Uhr - Bundeswehr unterstützt Landratsamt im Hohenlohekreises

Das Landratsamt des Hohenlohekreises wird jetzt von Bundeswehrsoldaten unterstützt. Seit gestern sind zehn Soldaten aus Walldürn im Einsatz, um bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen zu helfen.

12 Uhr - Künstler befürchten erneut harte Einschnitte

Die Absage aller Kunst- und Kulturveranstaltungen im November trifft auch die Kunstschaffenden in Heilbronn-Franken hart. Das Theater Heilbronn spielt nur noch an diesem Wochenende und zeigt am Freitag im dritten Anlauf die ausverkaufte Premiere der Revue "Born to be wild". Weitere Vorstellungen wird es, so die Hoffnung, im Dezember geben. Hoffnung schöpft Regisseur Stefan Huber auch aus dem Interview im "ZDF Heute Journal" am Mittwoch mit Jazztrompeter Till Brönner. Brönner appellierte an Entscheidungsträger, mehr für Künstler zu tun. Für Huber seien das genau die richtigen Worte gewesen, er hoffe, dass jetzt Künslter mehr Aufmerksamkeit bekommen. Mehr zum Thema.

9:58 Uhr - Wertheim will Gastro-Angebote im Internet bündeln

Die neuen Corona-Maßnahmen stoßen in Heilbronn-Franken auf Unmut. Ab Montag sollen Gaststätten, Kinos, Schwimmbäder, Fitnessstudios und Theater vier Wochen lang schließen. Heilbronner Gastronomen kritisieren die Schließung, es könnte zu Klagen kommen, heißt es vom örtlichen Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). In Wertheim (Main-Tauber-Kreis) reagiert die Stadt bereits auf den anstehenden Lockdown: Die Liefer- und Abholangebote der Restaurants sollen wieder auf einer Plattform im Internet gebündelt werden. Derzeit werde abgefragt, welche Gastronomen mit im Boot sind, so Stadtmanager Christian Schlager.

9:06 Uhr - Gastronomen kritisieren Lockdown

Die neuen Corona-Maßnahmen sorgen in Heilbronn-Franken für Kritik. Ab Montag sollen Gaststätten, Kinos, Schwimmbäder, Fitnessstudios und Theater vier Wochen lang schließen. Der Vorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Heilbronn, Thomas Aurich, hat mit Unverständnis reagiert und sprach davon, dass es keinerlei rational nachvollziehbare Begründung für die Betriebsschließungen gebe. Die Kolleginnen und Kollegen hätten nun "Millionen Liter Desinfektionsmittel verbraucht, haben Zettelchen ausgefüllt, wahrscheinlich auch Abermillionen abgeheftet oder vernichtet. Wir haben Mindestabstände gehalten, wir haben uns Technik gekauft, um uns darauf einzustellen, teils sogar Luftfilter. Und jetzt schließt man uns ab." Das verstehe man nicht, so Aurich.

8:17 Uhr - Ambulanter Pflegedienst leidet unter Corona-Bedingungen

Die vergangenen Wochen und Monate waren schwer für Menschen und Institutionen, besonders aber auch für ambulante Pflegedienste. Einer davon ist Primeros aus Ilshofen (Kreis Schwäbisch Hall). Der Pflegedienst versorgt und unterstützt viele Klienten. Diese wichtige Arbeit hat sich seit dem vergangenen März, dem ersten Lockdown, sehr verändert. Mehr dazu.

Gastronomie in Heilbronn (Foto: SWR)

Mittwoch 28.10.2020

18 Uhr - Heilbronn weiterhin höchste 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg

Heilbronn bleibt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 158 auf 100.000 Einwohner Spitzenreiter in Baden-Württemberg. Die Landkreise Heilbronn und Schwäbisch Hall liegen bei 90. Etwas entspannt hat sich die Lage im Main-Tauber-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz lag am Dienstag noch bei über 80 und ist nun auf 63 gesunken. Die steigenden Corona-Infektionszahlen spiegeln sich zeitverzögert in der Belegung der Krankenhausbetten. Die SLK-Kliniken melden für ihre Standorte in Heilbronn und Löwenstein 40 Patienten mit positivem Sars-CoV-2-Befund. Davon müssen sieben intensiv behandelt werden. Damit hat sich dort die Zahl der Patienten mehr als verdoppelt im Vergleich zur Vorwoche.

16 Uhr - Gesundheitsämter überlastet

Die steigenden Corona-Infektionen bringen immer mehr Gesundheitsämter an ihre Belastungsgrenze. Mittlerweile haben 24 von 38 Ämtern im Land die Hilfe der Bundeswehr angefordert. Im Stadt- und Landkreis Heilbronn, sowie in den Kreisen Hohenlohe und Main-Tauber sind bereits Soldaten im Einsatz, um bei der Kontaktnachverfolgung zu helfen.

14:45 Uhr - Kinobetreiber würde Schließung bedauern

Der Betreiber der Arthaus-Kinos in Heilbronn und Neckarsulm, Michael Rösch würde einen erneuten Lockdown bedauern. Nach den Plänen, über die derzeit die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beraten, sollen auch Freizeiteinrichtungen vier Wochen lang schließen. Existenzbedrohend sei eine Schließung für ihn aber nicht, da man auf Reserven zurückgreifen könne, jedoch, so Rösch: "Die Verleiher liefern vielleicht nicht mehr neue Filme nach, weil wieder Unsicherheit herrscht, ob Kinos offen sein können oder nicht."

14:15 Uhr - Heilbronner Gastronomen kritisieren möglichen Corona-Lockdown

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Heilbronn hat mit scharfer Kritik auf den möglichen Lockdown in der Gastronomie reagiert. Betroffen wären unter anderem Gastronomie, Sportvereine, Fitnessstudios oder auch Kinos.

11:15 Uhr - 20 Schüler in Öhringen in Quarantäne

Der Hohenlohekreis hat am Dienstag 15 Corona-Neu-Infektionen gemeldet. Betroffen davon ist auch eine Projektgruppe der Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen, die Kontakt zu den Infizierten hatte. Daher sind jetzt 20 Schüler und ein Lehrer in Quarantäne.

10 Uhr - Romantischer Adventsmarkt auf Burg Stettenfels abgesagt

Der "Romantische Adventsmarkt" auf Burg Stettenfels bei Untergruppenbach (Kreis Heilbronn) ist jetzt abgesagt worden. Nach Angaben der Veranstalter sei der Markt aufgrund der steigenden Infektionszahlen und der Corona-Verordnungen nicht umsetzbar.

9:41 Uhr - Heilbronner Abstrichstelle wurde auf den Winter vorbereitet

Die Abstrichstelle auf der Heilbronner Theresienwiese ist in den vergangenen Tagen umgebaut und winterfest gemacht worden. Statt Zelten stehen jetzt Container auf der Theresienwiese, die beheizbar sind und somit Patienten und Personal vor Kälte und Regen schützen. Außerdem soll die Abstrichstelle zu einer Fieberambulanz erweitert werden. Das heißt, dass die Patienten dort künftig nicht nur abgestrichen, sondern auch ärztlich untersucht werden können. Vor dem Hintergrund der zunehmenden grippalen Infekte sollen so die Haus- und Kinderärzte sowie die Corona-Schwerpunktpraxen entlastet werden.

9:12 Uhr - Krämermarkt unter Corona-Bedingungen

In Künzelsau (Hohenlohekreis) findet der traditionelle Simon-Judä-Krämermarkt heute statt - aber mit weniger Marktständen und mehr Abstand dazwischen. Außerdem gilt die Maskenpflicht und die Genießermeile am Unteren Markt entfällt. Der Markt ist von 8:30 bis 18:30 Uhr geöffnet.

8:30 Uhr - Umfrage zu Corona-Besprechung in Berlin

Die Länder besprechen heute in Berlin weitere Corona-Maßnahmen. Bei einer nicht repräsentativen Umfrage in der Heilbronner Fußgängerzone würden viele auch weitere Regeln mittragen, auch wenn sie unangenehm sind: "Eine schwierige Entscheidung", sagt eine Frau. "Ich denke, kurzfristig müsste es vielleicht noch etwas strammer angezogen werden, damit die Zahlen heruntergehen und die Situation sich wieder entspannt." "Man sollte einfach nicht übertreiben, um einen Lockdown zu vermeiden", antwortet ein Mann in der Heilbronner Fußgängerzone: "Ich habe kein Problem mit Maske herumzulaufen, wenn es hilft. Was will man denn noch machen? Der nächste Schritt wäre der Lockdown. Ob das von der Wirtschaft her richtig ist, ist die Frage. Man muss auch die Verhältnismäßigkeit sehen", so ein andere Mann.

7:30 Uhr - Heilbronn bei Sieben-Tage-Inzidenz weiter Spitzenreiter im Land

Nach den neuesten Zahlen (Stand Dienstagabend) des Landesgesundheitsamts liegt der Wert in Heilbronn bei 148,5 und damit erneut niedriger als zuvor. Die Landkreise Heilbronn, Main-Tauber und Schwäbisch Hall liegen alle weiter deutlich über 80, nur der Hohenlohekreis liegt mit 46,2 unter dem Corona-Warnwert von 50.

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