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Der Hohenlohekreis rüstet wegen des Coronavirus auf: Die Zahl der bestätigten Fälle sei auch dort erneut gestiegen. Für Tests soll jetzt die Kapazität der Zentralen Abstrichstelle in Künzelsau erhöht werden.

Außerdem soll eine "Drive-In-Abstrichstelle" in Kupferzell-Belzhag eingerichtet werden. Das Technische Hilfswerk (THW) soll die notwendigen Maßnahmen unverzüglich umsetzen, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts. Die Stelle solle in Betrieb gehen, wenn die räumlichen Kapazitäten im Gesundheitsamt erschöpft seien. Das Landratsamt betont: Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und einen Termin erhalten haben.

"Die Abstrichstelle hat in der Tat die Eigenschaft, dass die Menschen im Auto sitzen bleiben können und die Ärzte und das medizinische Personal im Auto den Abstrich nehmen. Aber klar ist auch, man kann nicht einfach so vorfahren kann, sondern man braucht eine Indikation vom Hausarzt."

Matthias Neth (CDU), Landrat Hohenlohekreis

Ähnliche Test-Einrichtungen gibt es unter anderem in Nürtingen und Leinfelden-Echterdingen.

Ein Teil des Altenpflegeheims in Bad Rappenau unter Quarantäne wegen des Coronavirus (Foto: SWR)
Weitere Menschen im Altenpflegeheims wurden positiv auf den Coronavirus getestet (Archivbild)

Nur wenige Helfer melden sich bei Altenheim Bad Rappenau

Derweil haben die Tests in dem unter Quarantäne gestellten Pflegeheim in Bad Rappenau (Kreis Heilbronn) weitere Coronavirus-Erkrankungen ergeben: 15 Personen in Bad Rappenau, die im Zusammenhang mit dem Heim stehen, seien positiv auf das Virus getestet worden, heißt es in einer Mitteilung. Darunter sind die Bewohner, Mitarbeiter des Altenpflegebereichs sowie der Tagespflege. Über 60 der von der Quarantäne betroffenen Menschen hätten ein negatives Testergebnis.

In dem Altenheim in Bad Rappenau haben sich nach einem Aufruf um Unterstützung einige Helfer von außen gemeldet. Der Chef des vom Coronavirus betroffenen Altenheims hatte Fach- und Pflegekräfte von außen um Unterstützung gebeten. Es gab den ein- oder anderen Interessenten, der jetzt auch unterstütze, sagte der Geschäftsführer dem SWR. Es sei jedoch ein Tropfen auf den heißen Stein.

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