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In Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) wird ein Corona-Impfzentrum entstehen. Laut Sozialministerium bietet der Standtort die meisten Vorteile.

Das baden-württembergische Sozialministerium hat auf SWR-Anfrage bestätigt, dass in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) ein zentrales Corona-Impfzentrum entstehen wird. Unter den möglichen Standorten habe Rot am See die meisten Vorteile, so ein Ministeriumssprecher. Nach SWR-Informationen hatte sich ein Unternehmer aus Rot am See um das Impfzentrum beworben. Auf seinem Firmengelände wurden früher Lebensmittel eingefroren. Den Angaben zufolge hat er auch heute noch die Möglichkeit, Waren bis zu einer Kälte von Minus 80 Grad einzufrieren.

Corona-Impfstoff muss kühl gelagert werden

Das ist für ein Impfzentrum von entscheidender Bedeutung. Denn beispielsweise der Impfstoff von Biontech, der zuerst auf den Markt kommen soll, muss bei minus 70 Grad gelagert werden. Das Impfzentrum könnte möglicherweise ab dem 15. Dezember einsatzbereit sein, unabhängig davon, ob es tatsächlich dann schon gebraucht wird.

Bis zu neun zentrale Impfzentren und rund 50 Kreisimpfzentren soll es geben, dazu etliche mobile Teams. Das wird Baden-Württemberg rund 60 Millionen Euro kosten. Das Landeskabinett hat das Konzept gebilligt. Geplant ist, dass in den Impfzentren des Landes jeden Tag mindestens 1.500 Menschen geimpft werden. Sie sollen sieben Tage die Woche geöffnet sein, jeweils von 7 Uhr bis 21 Uhr.

Zwei Impfdosen notwendig

Um vor Corona geschützt zu sein, müsse man sich zwei Mal impfen lassen, heißt es - und zwar im Abstand von 21 bis 28 Tagen. Rund einen Monat später, das wäre also Mitte Januar, sollen dann die Kreisimpfzentren in Betrieb gehen.

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