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Bundesweit bereiten sich Kliniken auf mögliche Coronavirus-Erkrankungen vor, auch die SLK-Kliniken Heilbronn. Dort haben die Mediziner aber deutlich mehr mit der Grippe zu tun.

Im SLK-Klinikum Heilbronn wurden bislang zwei Menschen auf das Coronavirus getestet, sie kamen aus China. Die Tests waren negativ. Aber auf das Coronavirus sei man gut vorbereitet.

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Grippe beschäftigt Mediziner mehr

Die übliche Grippe beschäftige die Mediziner momentan jedoch mehr, sagt die Leiterin des SLK-Instituts für Infektionsprävention und Klinikhygiene, Dr. Maria Martin. Demnach gibt es seit längerem immer mehr Grippe-Fälle, vor allem auch bei Kindern.

Trotzdem scheint das Coronavirus die Menschen in der Region Heilbronn-Franken mehr zu beschäftigen als die Grippe. Seit Wochen gibt es fast täglich neue Meldungen über die Zahl der Toten in China, über Verdachtsfälle und Quarantäne in Deutschland.

Teils Verunsicherung bei Reisenden

Reisebüros merken die Verunsicherung in der Region vor allem bei Geschäftsreisenden, die oft nachfragen, ob China oder Asien an sich sicher seien. Firmen aus der Region wie der Ventilarorenhersteller Ziehl-Abegg aus Künzelsau (Hohenlohekreis) nehmen die Produktion in China wieder auf, allerdings mit entsprechenden Vorkehrungen vor Ort, Mundschutz beispielsweise.

In der Region Heilbronn-Franken ist das nicht nötig. Ärztin Maria Martin von den SLK-Kliniken sieht die Kliniken auf mögliche Corona-Erkrankte gut vorbereitet. Und jeder Einzelne kann auf mehr Handhygiene achten, in der Grippezeit ohnehin ein guter Rat.

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