Die erste landesweite Corona-Gedenkstätte in Brackenheim (Foto: Forst BW)

Zur Erinnerung an Geschädigte und Tote der Corona-Pandemie

Corona-Gedenkstätte bei Brackenheim eingeweiht

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Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk hat eine Corona-Gedenkstätte am Dienstagvormittag im Wald bei Brackenheim eröffnet.

Der sogenannte Corona-Hain bei Brackenheim-Stockheim (Kreis Heilbronn) soll ein Ort des Innehaltens werden. Er soll an die Toten der Corona-Pandemie erinnern und an alle, die von den Folgen der Pandemie betroffen sind. Die Idee zu diesem Corona-Gedenkort in Baden-Württemberg kam von Bürgerinnen und Bürgern aus der Region. Spender stifteten einen Gedenkstein. Der Corona-Hain steht nun allen Menschen offen. Landwirtschaftsminister Hauk (CDU) hofft, dass weitere Gedenkorte dieser Art entstehen.

"Die Corona-Pandemie hinterlässt Spuren in unserem Leben. Mit dem Corona-Hain schaffen wir einen Platz im Wald für Anteilnahme, Erinnerung und neuen Lebensmut."

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Waldstück durch Klimawandel geschädigt

Auch die Landesregierung hat das Anliegen unterstützt und die Fläche im Staatswald zur Verfügung gestellt. Bewusst wurde ein Waldstück gewählt, in dem nicht alles in Ordnung ist. Der Fichtenwald ist durch den Klimawandel geschädigt. Forstleute haben dort neue Bäume gepflanzt, die mit Wärme und Trockenheit besser zurechtkommen sollen.

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SWR