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Auch die Region Heilbronn-Franken ist stark betroffen von der Coronavirus-Pandemie. Neue Entwicklungen und wie die Menschen in der Region mit der Situation umgehen, erfahren Sie im Corona-Blog des SWR Studios Heilbronn.

Freitag, 16.05.2021

13:30 Uhr - GEW beklagt zu wenig Testkits für die Schulen

Die Schulen in der Region Heilbronn-Franken haben nach Angaben der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) nicht genügend Corona-Testkits für kommenden Montag. Ab nächster Woche schreibt das Land Pflichttests für Schüler und Lehrer vor. Jana Kolberg, GEW-Kreisvorsitzende Main-Tauber-Hohenlohe, sagte dem SWR, dass die Lage so sei, dass zahlreiche Schulen noch gar keine oder gerade eben die Testkits erhalten hätten und diese gar nicht mehr rechtzeitig an die Kinder weitergeben könnten. Ohne Test dürfe man am Montag nicht die Schule betreten oder man müsse einen Nachweis haben, dass in der Schule getestet werde. Wenn keine Testkits in der Schule vorhanden seien, könne kein Unterricht stattfinden, so Kolberg weiter.

12:30 Uhr - Crailsheim: Aktion "Bürger testen Bürger" startet

In Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) startet am Freitag die Aktion "Bürger testen Bürger". Die Stadt hatte die Sportvereine angeschrieben und um Hilfe bei der Durchführung von Corona-Tests gebeten. Mitglieder des TSV Crailsheim wollen die Aktion unterstützen, sagt Vorsitzender Klaus Jürgen Mümmler. Die Resonanz sei sehr gut gewesen. Zwei Tage nach dem Brief des Oberbürgermeisters hätten sich schon zwölf Freiwillige gemeldet, die bereits erlernt haben, wie der Test durchgeführt wird. Am Samstag werden 20 weitere Personen geschult. Innerhalb kürzester Zeit habe man über 30 Freiwillige gefunden. "Bürger testen Bürger", das finde er eine tolle Aktion und deshalb war das für den Vereinsvorstand sofort klar, da mitzumachen, so Mümmler weiter.

Coronatest Organisator (Foto: SWR)
Coronatest Organisator

Donnerstag, 15.04.2021

19:30 Uhr - Landkreis Schwäbisch Hall mit höchster Inzidenz im Land

Der Landkreis Schwäbisch Hall hat wieder die höchste Sieben-Tage-Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Dem Landesgesundheitsamt sind von dort 162 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Der Inzidenzwert liegt damit jetzt bei 323,7, zuvor lag der Wert noch bei 307. Im Stadtkreis Heilbronn ist der hohe Inzidenzwert hingegen ganz leicht gesunken, von 322 auf 319,1. Im Hohenlohekreis sank der Wert auf 237,9. Zuvor lag dieser noch bei 264. Einen Anstieg gibt es hingegen im Landkreis Heilbronn, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hier jetzt bei 231,1. Zuvor betrug er 219. Für den Main-Tauber-Kreis meldet das Landesgesundheitsamt einen Wert von 167,7. Zuvor lag er dort noch bei 185.

14:45 Uhr - Weiter Fernunterricht in den meisten Kreisen der Region

An den Schulen in Heilbronn sowie in den Kreisen Heilbronn, Schwäbisch Hall und Hohenlohe wird es auch in der kommenden Woche weiter Fernunterricht geben. Das hat das Kultusministerium festgelegt, nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz in diesen Stadt- und Landkreisen deutlich über 200 liegt. Die Notbetreuung in den Jahrgangsstufen eins bis sieben und die Abschlussklassen sind hiervon ausgenommen.

13:45 Uhr - Frauen bei der Arbeit von Corona-Pandemie betroffen

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf die Arbeitswelt von Frauen. Die Kontaktstelle "Frau und Beruf Heilbronn-Franken" verzeichnet in der Corona-Krise einen hohen Beratungsbedarf. Zwar nutzen nicht mehr Frauen das Angebot, das aber liege an der Hürde eine Online-Beratung wahrzunehmen, so Beraterin Jasmin Lang. Themen wie Kurzarbeit oder der drohende Arbeitsplatzverlust werden häufig besprochen, aber auch eher frauenspezifische Themen wie "Mental-Load", die ganz stark auf den Schultern lasten. Die Mehrfachbelastung aus Job, Familie und dieses ganze Pandemie-Drumherum unter einen Hut zu bringen und sich selbst dabei nicht aus den Augen zu verlieren, seien wichtige Beratungspunkte, so Lang weiter.

10:00 Uhr - Bereits zwei Kreise über 300er-Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenzen bei den Corona-Fällen sind in der Region Heilbronn-Franken weiter gestiegen. Im Stadtkreis Heilbronn und im Landkreis Schwäbisch Hall liegt der Wert laut Landesgesundheitsamt über der 300er Marke. Die Stadt Heilbronn führt demnach im Land die Liste an. Hier liegt die Inzidenz inzwischen bei 322. Platz Zwei belegt aktuell der Kreis Schwäbisch Hall, wo mit einem Wert von 307 nun auch wieder die 300er-Marke überschritten wurde. Und auch Platz drei bleibt in der Region und zwar im Hohenlohekreis. Hier liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 264. Im Landkreis Heilbronn stiegt der Wert auf 219, im Main-Tauber-Kreis auf 185.

Ein leerer Tanzschulen-Saal mit abgeklebten Bereichen (Foto: SWR)

Mittwoch, 14.4.2021

16:30 Uhr - Genossenschaftskellerei sagt Sommerfest ab

Die Heilbronner Genossenschaftskellerei hat ihr Sommerfest Ende Mai abgesagt. Wie bereits im Vorjahr ist die Traditionsveranstaltung wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. Die Entscheidung über das Open-Air-Kino im Sommer sei noch nicht gefallen, so Genossenschaftsvorstand Justin Kircher. Das Thema Feste sei aktuell schwer planbar, deshalb haben sie schweren Herzens ihr Sommerfest jetzt abgesagt. Dies sei natürlich auch wirtschaftlich für ihr Haus mit ordentlich Einbußen verbunden, so Kircher weiter.

12 Uhr - Immer mehr Corona-Patienten in den SLK-Kliniken

Die SLK-Kliniken in Heilbronn und Löwenstein (Kreis Heilbronn) müssen immer mehr Corona-Patienten aufnehmen. Seit Montag sei die Zahl von 82 auf 92 gestiegen, hat ein Sprecher auf Anfrage mitgeteilt. Die Höchstzahl von Weihnachten sei damit noch nicht erreicht, so der Sprecher weiter. Damals haben die SLK-Kliniken mehr als 130 Corona-Patienten behandelt. Aber der Anstieg sei besorgniserregend. Bereits seit einiger Zeit haben die SLK-Kliniken den Regelbetrieb heruntergefahren. Unterdessen sind in der Region Heilbronn-Franken auch die Zahlen der Corona-Neuinfektionen weiter gestiegen. In der Stadt Heilbronn liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aktuell bei knapp 305.

11:45 Uhr - Neckarsulm beteiligt sich am Gedenktag für Corona-Tote

Immer mehr Städte in der Region wollen sich an einem Gedenktag für die Opfer der Corona-Pandemie beteiligen. Für kommenden Sonntag hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine zentrale Veranstaltung angekündigt. Auch Neckarsulm (Kreis Heilbronn) will der Toten gedenken, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Wie auch Schwäbisch Hall wird Neckarsulm die Fahnen auf halbmast setzen. Um 13 Uhr, wenn die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angekündigte Gedenkveranstaltung in Berlin starten soll, werden außerdem die Glocken aller Kirchen in Neckarsulm zum Anzeichen der Anteilnahme für fünf Minuten läuten. In Heilbronn ist ein ökumenischer Online-Gottesdienst in der Kilianskirche geplant. In der Region Heilbronn-Franken sind Stand Dienstag mehr als 700 Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben.

6:10 Uhr - Stadt Heilbronn reißt die Inzidenz von 300

Im Stadtgebiet von Heilbronn ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner auf mehr als 300 gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts liegt sie aktuell bei knapp 305. Heilbronn hat damit erneut den höchsten Wert im Land erreicht. Und auch in den anderen Kreisen in der Region gehen die Zahlen weiter nach oben: Im Landkreis Heilbronn gilt wieder die nächtliche Ausgangssperre, von dort wird eine Inzidenz von 210,2 gemeldet. Im Landkreis Schwäbisch Hall stieg der Inzidenzwert auf 282,6. Auch der Hohenlohekreis verzeichnet einen Anstieg auf 269,9. Nur der Main-Tauber-Kreis ist als einziger Landkreis mit 169,2 unter dem Wert von 200 geblieben.

Corona-Virus - Inzidenzwert in Schrozberg gestiegen (Symbolbild) (Foto: Imago, Christian Ohde)
Die Inzidenzwerte in der Region Heilbronn-Franken steigen wieder (Symbolbild) Imago Christian Ohde

Dienstag, 13.4.2021

15:15 Uhr - Region beteiligt sich an Trauertag für Corona-Opfer

Die Region Heilbronn-Franken will sich an einem Trauertag für die Corona-Opfer beteiligen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat für Sonntag, 18. April, eine zentrale Gedenkveranstaltung angekündigt. In Heilbronn wollen die großen christlichen Kirchen zum 18. April einen ökumenischen Gottesdienst aufzeichnen und anschließend ausstrahlen, unter anderem im Internet. Die Stadt Schwäbisch Hall will die Flaggen auf halbmast setzen. Nicht nur für die Verstorbenen, heißt es in der Mitteilung. Sondern auch für alle Hinterbliebene, die ihre Angehörigen wegen der Pandemie nicht beim Sterben begleiten konnten. Stand Montagabend sind in der Region Heilbronn-Franken mehr als 700 Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben, geht aus den Zahlen des Landesgesundheitsamts hervor. Den größten Anteil davon hat der Kreis Schwäbisch Hall mit 205 Verstorbenen.

12:30 Uhr - Viele Impftermine mit Astrazeneca frei

Das Kreisimpfzentrum in Ilsfeld-Auenstein (Kreis Heilbronn) hat am kommenden Wochenende mehrere Hundert Termine für Corona-Schutzimpfungen mit Astrazeneca frei. Das teilte die Pressestelle auf SWR-Anfrage mit. Die Termine seien freigeschaltet und könnten von Impfberechtigten online gebucht werden, hieß es. Grund für die freien Kapazitäten sei die geringere Nachfrage nach Impfungen mit Astrazeneca.

12:15 Uhr - Wertheimer Testzentrum öffnet Freitag statt Samstag

Das kommunale Corona-Testzentrum in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) öffnet in dieser Woche am Freitag statt am Samstag. Am Samstag sei die Main-Tauber-Halle anderweitig belegt, teilte die Stadtverwaltung mit. Öffnungszeit am Freitag sei von 16 bis 19 Uhr.

12 Uhr - SPD fordert Impftermine durch Agenturen

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Hinderer aus Heilbronn hat sich dafür ausgesprochen, dass bei der Suche nach einem Impftermin private Agenturen helfen. Der Heilbronner Landtagsabgeordnete wies damit Kritik aus dem Sozialministerium an privaten Vermittlungsdiensten zurück. Er begründet die Forderung damit, dass es ein solches Angebot von der privaten Wirtschaft brauche, weil die staatlichen Angebote zu schlecht seien. Insbesondere ältere Menschen seien überfordert mit der digitalen Impfterminvergabe im Internet und Warteschleifen seien zudem überlastet.

10:30 Uhr - Heilbronner Gesundheitsamt kommt an seine Grenze

Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionszahlen in Heilbronn kommt das städtische Gesundheitsamt an seine Grenzen. Deshalb wurde die Unterstützung durch Bundeswehrsoldaten aufgestockt. Heilbronn hat mit einem Wert von knapp 287 momentan die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg. Inzwischen helfen 20 Bundeswehrsoldaten im Heilbronner Gesundheitsamt aus. Dazu unterstützen fünf weitere städtische Mitarbeitende aus anderen Ämtern bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung. Die Infektionslage in Heilbronn sei weiterhin diffus, die Infektionsketten entstünden vor allem durch private Kontakte, so der Leiter des Gesundheitsamts Peter Liebert.

7:25 Uhr - Landratsamt Schwäbisch Hall begrenzt Teilnehmerzahl bei religiösen Veranstaltungen

Das Landratsamt Schwäbisch Hall hat per Allgemeinverfügung die Teilnehmeranzahl bei religiösen Veranstaltungen beschränkt. Ab heute dürfen zu Gottesdiensten und Beerdigungen im Freien maximal 50 Personen kommen. Innerhalb geschlossener Räume darf eine Person pro 20 Quadratmeter anwesend sein. Diese Allgemeinverfügung gilt vorerst bis zum 11. Mai. Sie tritt außer Kraft, sobald die 7-Tages-Inzidenz von 100 im Landkreis Schwäbisch Hall an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde.

7:10 Uhr - Inzidenzen in der Region fast alle über 200

Die Sieben-Tage-Inzidenzen bei den Corona-Fällen sind in der Region Heilbronn-Franken weiter gestiegen. Im Landkreis Heilbronn ist die 200-Marke bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten worden: Laut Landesgesundheitsamt liegt der Wert bei 209. Ab sofort gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr. Auch in den anderen Kreisen der Region sind die Werte gestiegen. Der Stadtkreis Heilbronn hat mit knapp 287 die höchste Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Dahinter folgt der Landkreis Schwäbisch Hall mit rund 271. Im Hohenlohekreis stieg der Wert auf knapp 225. Nur der Main-Tauber-Kreis liegt in Heilbronn-Franken unter der 200er-Marke bei einer Inzidenz von rund 158.

Polizeikontrolle in Heilbronn (Foto: SWR)
Polizeikontrolle in Heilbronn

Montag, 12.4.2021

16:35 Uhr - Testpflicht in Crailsheimer Kitas verschoben

Die Corona-Testpflicht für Kinder in den städtischen Kindergärten in Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) ist um eine Woche verschoben worden. Sie sollte diesen Montag starten. Grund ist eine verspätete Lieferung sogenannter Lolly-Tests. Stadtsprecher Christian Herse sagte, die Tests seien aktuell nur schwer zu bekommen. Die Lieferung sei am Montagmittag erst eingetroffen. Aus diesem Grund starte die Testpflicht in den Kitas ab kommender Woche. In den Schulen gibt es genügend Corona-Schnelltests. Hier wird mit Stäbchen ein Nasenabstrich vorgenommen. Im ersten Quartal 2021 hat Crailsheim rund 260.000 Euro für Testkits und Arbeitsschutzmittel ausgegeben. Wieviel Bund oder Land hiervon erstatten, sei noch unklar. 

14:55 Uhr - SLK-Kliniken rechnen mit mehr Corona-Patienten

Die Krankenhäuser in der Region Heilbronn-Franken rechnen mit mehr Corona-Patienten. Grund sind die hohen Inzidenzen. Derzeit hat die Stadt Heilbronn mit 281 den höchsten Wert in ganz Baden-Württemberg. Vor genau zwei Wochen waren in den SLK-Kliniken in Heilbronn 36 Menschen mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation, heute sind es 59. Und auch auf der Intensivstation sind es wieder deutlich mehr: Vor zwei Wochen waren es zwölf Patienten, heute sind insgesamt 23 Patienten im SLK-Verbund. Dort wurde längst der Normalbetrieb heruntergefahren, zum Beispiel drei OP-Säle geschlossen. Außerdem wurde heute eine weitere Normalstation mit 20 Betten für Corona-Patienten geöffnet.

14:40 Uhr - Nur noch Click-und-Collect im Künzelsauer Einzelhandel

Die Einzelhandelsbetriebe in Künzelsau (Hohenlohekreis) haben ihre Geschäfte wieder geschlossen und sind zurück zum Click-und-Collect-Angebot. Zuvor hatte es intensive Gespräche gegeben, nachdem das Landratsamt angekündigt hatte, die Schließung mit einer rechtlichen Weisung durchzusetzen. Einige Einzelhandelsbetriebe in der Stadt hatten in ihr Sortiment teilweise Drogerieartikel oder Lebensmittel genommen, um so auch weiterhin geöffnet bleiben zu können. Dafür hatte sich auch Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann (parteilos) eingesetzt. Eine Sortimentsumstellung nur zum Zweck, von der Schließung ausgenommen zu werden, sei nicht zulässig, so die Auffassung des Landratsamtes. Die Stadt bewertet die Rechtslage anders. Sortimentswechsel seien durch die Corona-Verordnung nicht ausgeschlossen, da der Wortlaut dies nicht eindeutig regele. Die Situation der Einzelhändler sei dramatisch, sagt Bürgermeister Neumann und verweist auf Maskenpflicht, Teststrategie und Hygienekonzepte - wichtige Gründe, um den Unternehmen die Öffnungen zu ermöglichen, so der Stadtchef.

9:45 Uhr - Testpflicht an Kindergärten in Crailsheim

In den städtischen Kindergärten in Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) gilt seit heute eine Testpflicht für Kinder, die in der Notbetreuung sind. Die Daten aus dem Landkreis belegten, dass eine hohe Zahl an Infektionen ihren Ursprung zuletzt in den Kindergärten hatte, so Oberbürgermeister Christoph Grimmer. In Schwäbisch Hall gibt es bereits eine solche Testpflicht.

7:00 - Landesweit höchste Inzidenz in der Stadt Heilbronn

Die Stadt Heilbronn hat bei den Corona-Infektionen die höchste Sieben-Tage-Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Der Wert liegt laut Landesgesundheitsamt fast unverändert im Vergleich zum Vortag bei 281. Der Main-Tauber-Kreis meldet immer mehr auch unterschiedliche Virusmutationen. So wurden laut Kreisgesundheitsamt in den vergangen Tagen 25 Fälle von Virus-Mutationen nachgewiesen, darunter auch die südafrikanische Variante. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Sonntag um 30 Zähler auf 153 gestiegen. Ebenfalls nach oben ging es im Hohenlohekreis, auf 221 und im Kreis Heilbronn auf 182. Im Kreis Schwäbisch Hall ist die Inzidenz leicht gesunken auf 265.

Impfung scheint durch Astra Zeneca-Schriftzug (Foto: SWR)

Sonntag, 11.4.2021

12:30 Uhr - Nächtliche Ausgangssperre im Kreis Heilbronn ab Dienstag

Im Kreis Heilbronn gilt ab Dienstag (13.04) eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr, teilt das Landratsamt mit. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist laut Landratsamt fast kontinuierlich gestiegen, auf mittlerweile gut 160. Die Notbremse bei einer Inzidenz über 100 habe keine ausreichende Wirkung gezeigt, um die Zahlen zu senken, heißt es in einer Mitteilung. Mit der nächtlichen Ausgangssperre sollen nicht essentielle Kontakte am Abend und in der Nacht beschränkt werden. Nur mit triftigem Grund darf dann ab Dienstag zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung verlassen werden. Dazu zählen zum Beispiel die Versorgung von Haustieren, medizinische Notfälle, Pflegetätigkeiten oder der Besuch von Ehegatten und Lebenspartnern.

Samstag, 10.4.2021

11:00 Uhr - Südafrikanische Coronavirus-Mutante im Hohenlohekreis gefunden

Erstmals ist im Hohenlohekreis die südafrikanische Mutante des Coronavirus nachgewiesen worden, teilte das zuständige Gesundheitsamt mit. Betroffen seien zwei Familienmitglieder. Es handele sich nicht um Reiserückkehrer. In der Region sind die Corona-Inzidenzen auch am Freitag größtenteils weiter angestiegen.

Der Landkreis Schwäbisch Hall bleibt demnach weiterhin der am stärksten betroffene in der Region. Hier ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf 271,9 gestiegen und damit wieder fast auf dem Stand von Montag. Auch im Landkreis Heilbronn ist der Wert weiter auf 132,1 gestiegen. Genauso im Stadtgebiet Heilbronn, dass gestern eine Inzidenz von 203 meldete. Der Hohenlohekreis hingegen verzeichnet weiterhin einen Rückgang der Infektionen pro 100.000 Einwohner auf 164,2. Und auch im Main-Tauber-Kreis sind die Zahlen gesunken, auf 99,7.

Schnelltest (Foto: SWR)
Schnelltest

Freitag, 9.4.2021

12:40 Uhr - Senioren nutzen kommunales Impfangebot

In Crailsheim sollen in der kommenden Woche rund 150 Personen über 80 Jahre geimpft werden. Zuvor hatte die Stadtverwaltung rund 2.500 Seniorinnen und Senioren angeschrieben und das Interesse nach einer Impfung direkt in Crailsheim abgefragt. Die Interessenten sollen am kommenden Freitag in der Kistenwiesenhalle geimpft werden - mit Biontech oder Moderna.

12:15 Uhr - Corona-Schnelltests bringen positive Ergebnisse

Die Corona-Schnelltests in Heilbronner Kitas haben zu ersten positiven Ergebnissen geführt. Es handle sich bisher um zwei Kinder ohne Symptome, deren Infektion jetzt vom Gesundheitsamt bestätigt worden sei, sagte Sozialbürgermeisterin Agnes Christer dem SWR auf Anfrage. Elternvertreter wie Marc Sommerrock aus Lauda (Main-Tauber-Kreis) befürworten unterdessen flächendeckende Corona-Tests an Schulen und Kitas.

5:30 Uhr - Die Inzidenzwerte in der Region steigen wieder

Am Mittwoch konnten noch alle Landkreise und auch die Stadt Heilbronn einen Rückgang der Zahlen vermelden. Nun sind die Werte wieder hoch gegangen; am stärksten im Hohenlohekreis – von rund 159 auf genau 190. Insgesamt meldet der Kreis 80 neue Corona-Infektionen. Betroffen seien eine Asylbewerberunterkunft im Großraum Öhringen, ein Pflegeheim im Großraum Künzelsau und ein Unternehmen im Kochertal. Und auch der Kreis Schwäbisch Hall bleibt stark betroffen, meldet das Landesgesundheitsamt. Von dort wird ein Inzidenzwert von 236,8 gemeldet. Der Wert im Stadtkreis Heilbronn legte ebenfalls zu und steht bei 178,5. Und auch im Landkreis Heilbronn liegt die Inzidenz mit 108,3 wieder knapp über der Notbremsen-Marke. Ähnlich sieht es mit einem Inzidenzwert von 107,3 im Main-Tauber-Kreis aus.

Einem Mann wird ein Test-Stäbchen in die Nase geführt (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marijan Murat)
picture alliance/dpa | Marijan Murat

Donnerstag, 8.4.2021

12:30 Uhr - Impfzentren wegen Impfstoffknappheit nicht ausgelastet

Die Impfzentren im Kreis Schwäbisch Hall sind wegen der aktuellen Impfstoffknappheit nicht komplett ausgelastet. Laut Landratsamt liegt die Auslastung des Zentralen Impfzentrums in Rot am See derzeit bei 75 bis 80 Prozent. Seit der Inbetriebnahme im Dezember wurden knapp 85.000 Impfungen durchgeführt, davon über 25.000 von den mobilen Impfteams. Im Kreisimpfzentrum in Wolpertshausen werden aufgrund der Impfstoffknappheit nur etwa 25 Prozent der vorhandenen Kapazität genutzt. Dort wurde seit Ende Januar über 10.500 Mal geimpft. Sobald die vom Sozialministerium angekündigte Impfstoff-Lieferung eingetroffen sei, könne man die Kapazitäten der beiden Impfzentren sofort erhöhen, heißt es in einer Mitteilung.

10:45 Uhr - Heilbronn richtet Impfwarteliste für Kurzentschlossene ein

Die Stadt Heilbronn will jetzt eine Impfwarteliste für Kurzentschlossene erstellen. Das Kreisimpfzentrum ruft im Falle einer kurzfristigen Terminabsage die Personen auf der Warteliste an. Immer wieder komme es vor, dass jemand nicht zur vereinbarten Impfung erscheint, teilte die Heilbronner Stadtverwaltung mit. In diesem Fall können die Mitarbeiter des Impfzentrums dann auf die Warteliste zurückgreifen. Wer flexibel ist und noch keinen eigenen Termin hat, könne sich dort online eintragen. Vorausgesetzt er oder sie ist impfberechtigt und kann innerhalb von rund 20 Minuten im Impfzentrum in der Horkheimer Stauwehrhalle sein.

9:15 Uhr - Schwäbisch Hall: Schnelltests decken 19 Infektionen auf

In Schwäbisch Hall haben die freiwilligen Corona-Schnelltests an Ostern 19 Infektionen aufgedeckt. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Insgesamt wurden dort 2.500 Schnelltests durchgeführt. In Wertheim (Main-Tauber-Kreis) wurden im gleichen Zeitraum 350 Schnelltests durchgeführt, die nach Angaben der Kommune alle negativ waren. In Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) will die Stadtverwaltung jetzt die Sportvereine mit ins Boot holen. Die bisherigen Testangebote würden sehr gut genutzt, so Crailsheims Oberbürgermeister Christoph Grimmer. Daher wolle man nun weitere, dezentrale Testmöglichkeiten in den Ortsteilen schaffen. Denn die Idee dahinter lautet: Crailsheimer testen Crailsheimer. Hierfür wurden die Sportvereine angeschrieben, die Rückmeldungen waren bisher positiv. Die Vereinsmitglieder sollen dann vom DRK geschult und von der Stadt mit Schutzausrüstung versorgt werden.

6:15 Uhr - Caritas Tauberbischofsheim wartet auf Corona-Hilfe

Die Werkstätten für Menschen mit Behinderung und auch die Wohneinrichtungen der Caritas Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) sind aktuell schwer vom Corona-Virus betroffen. Insgesamt 90 Bewohner und Beschäftigte in den Werkstätten seien infiziert, zusätzlich noch 30 Mitarbeiter. Eine dramatische Situation, sagte Vorstandsvorsitzender Matthias Fenger dem SWR. Trotzdem verteidigt er die Entscheidung, die Werkstätten weitgehend geöffnet gelassen zu haben. Aufgrund des mit dem Landkreis vereinbarten Versorgungsauftrags hätte eine Schließung bedeutet, dass es auch kein Geld mehr für die dort beschäftigten Menschen gegeben hätte. Außerdem seien bisher keine Corona-Hilfen vom Land bei der Caritas angekommen, so Fenger. Man stehe diesbezüglich nun aber in Kontakt.

5:30 Uhr - Inzidenzwerte in Heilbronn-Franken sinken weiter

Die Inzidenzwerte in der Region Heilbronn-Franken sinken laut Landesgesundheitsamt weiter. Alle vier Landkreise und der Stadtkreis Heilbronn konnten einen Rückgang der Zahlen verzeichnen. Im Landkreis Heilbronn liegen die Infektionen pro 100.000 Einwohner mit 95,8 wieder knapp unter der Marke von 100. Ähnlich sieht es im Main-Tauber-Kreis aus: Hier sank der Inzidenzwert auf 95,9. Auch im Landkreis Schwäbisch Hall ist die Inzidenz von knapp 250 auf jetzt 229,2 gesunken. Generell scheinen die Infektionszahlen in der Region momentan zu sinken. So meldete der Hohenlohekreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 158,9 - ein Rückgang von etwa 30 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Den kleinsten Rückgang verzeichnet die Stadt Heilbronn. Hier sank der Wert von 173 auf 168,3.

Ein negativer Corona Schnelltest (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Jörg Carstensen)
Ein negativer Corona Schnelltest picture alliance/dpa | Jörg Carstensen

Mittwoch, 7.4.2021

16:30 Uhr - Kreisimpfzentrum Heilbronn: Moderna statt Biontech

Im Kreisimpfzentrum Heilbronn-Horkheim kommt am Donnerstag und am Samstag anstelle der angekündigten Impfungen mit Biontech der Impfstoff Moderna zum Einsatz. Alle gebuchten Termine bleiben bestehen und können wahrgenommen werden. Grund für die Änderung des Impfstoffes ist eine Lieferverzögerung. Zusätzlich bietet das Kreisimpfzentrum ab kommender Woche drei Termine für die Impfung mit Astrazeneca an.

15 Uhr - Kreis Heilbronn: Vier Gemeinden gegen Corona

Am Osterwochenende haben im Kreis Heilbronn Neuenstadt, Hardthausen, Langenbrettach und Oedheim insgesamt 187 Personen im Alter von über 80 Jahren impfen lassen. Gemeinsam hatten sich die vier Kommunen auf den Besuch eines mobilen Impfteams beworben und den Zuschlag erhalten. Die Impfungen wurden am Karfreitag durchgeführt und laut Oedheims Bürgermeister Matthias Schmitt (parteilos) sei alles problemlos abgelaufen. Es wurde mit dem Impfstoff Moderna geimpft, bei dem gewisse Abstände einzuhalten seien. Der zweite Termin am 14. Mai werde dann noch besser laufen, da die Leute bereits die Abläufe von der ersten Impfung kennen, so Schmitt weiter.

14:45 Uhr - Künzelsau bietet Kindern Tests für Zuhause an

In Künzelsau (Hohenlohekreis) sollen ab kommender Woche auch Kita-Kinder zwei Mal pro Woche getestet werden. Die Eltern bekommen dafür Selbsttests zur Verfügung gestellt, sodass die Tests zu Hause gemacht werden. Dasselbe Prinzip soll ab Schulbeginn in zwei Wochen auch für Schülerinnen und Schüler möglich sein. Damit soll eine Ansteckung vor dem Schulweg verhindert werden. Das Land stelle zunächst nur einen Test pro Woche zur Verfügung. Diese seien noch nicht angekommen, sagte Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann. Es könne nicht länger auf die Klärung offener Fragen des Landes gewartet werden - wichtig sei, dass Unterricht stattfinden könne.

5:30 Uhr - Kreis Schwäbisch Hall sucht Personal für Impfzentren

Der Kreis Schwäbisch Hall sucht für die Impfzentren in Rot am See und Wolpertshausen zusätzliches Personal. Damit reagiert das Schwäbisch Haller Landratsamt auf eine Ankündigung aus dem Sozialministerium. In nächster Zeit soll es mehr Impfstoff geben, deshalb will die Landkreisverwaltung die Betriebszeiten der Impfzentren ausweiten: Geplant sind Zeiten von Montag bis Sonntag von 6 Uhr bis 22 Uhr. Dafür werden sowohl Kräfte für die Registrierung gesucht als auch medizinisches Fachpersonal und Ärzte.

Ein Hinweisschild auf das Impfzentrum, darunter Schilde rzur feuerwehr und dem Rathaus (Foto: SWR, Mathias Grimm)
Auch für das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) wird zusätzliches Personal gesucht. Mathias Grimm

Dienstag, 6.4.2021

18:30 Uhr - Inzidenzwerte in der Region gehen weiter zurück

Der Inzidenzwert im Landkreis Schwäbisch Hall ist weiter gesunken. Er liegt aktuell bei 248,5. Zuvor betrug die Inzidenz dort noch 278. Insgesamt sind dem Landesgesundheitsamt hier 38 neue Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet worden. Die zweithöchste Inzidenz in der Region hat der Hohenlohekreis mit 188,2. Auch hier ist der Wert am Sinken. An dritter Stelle folgt der Stadtkreis Heilbronn mit 173. Zuvor lag der Wert noch knapp unter 200 bei 194,3. Im Main-Tauber-Kreis beträgt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen 118,6. Im Landkreis Heilbronn wird ein Wert von 114,4 gemeldet.

12:15 Uhr - Mobile Impfung in Gundelsheim abgeschlossen

Im Rahmen eines Pilotprojekts haben jetzt in Gundelsheim (Kreis Heilbronn) 142 Menschen ihre mobile Corona-Zweitimpfung erhalten. Die Impfung wurde durch das offene Autofenster verabreicht, anschließend warteten die "Impflinge" auf einem Parkplatz die obligatorischen 20 Minuten ab, bevor sie wieder nach Hause fahren konnten. Nach Angaben von Kommune und Ärzten lief alles innerhalb von gut zwei Stunden ohne Probleme ab. Die erste Impfung gab es am 13. März. Gundelsheim war eine von zehn Kommunen im Land, die an einem solchen Impfprojekt teilgenommen hatten. Damit ist diese Aktion abgeschlossen.

12 Uhr - Corona-Schnelltests an allen Heilbronner Kitas

Die Stadt Heilbronn bietet seit Dienstag Schnelltests in den Kindertageseinrichtungen an. In allen 100 Kitas der Stadt soll flächendeckend zwei Mal pro Woche getestet werden. In den Kitas, die nach den Osterfeiertagen bereits geöffnet sind, wurde am Dienstag mit den Tests begonnen. Die Testungen sind freiwillig und müssen von den Eltern erlaubt werden. Durchgeführt werden die Tests von geschultem Fachpersonal der Kita. Dazu wurden 20.000 nasale Schnelltests bestellt. Probeweise wurden die Schnelltests bereits in zehn Kitas angeboten und sehr gut angenommen, teilte die Stadt mit. Auch an den Schulen mit Präsenzunterricht soll nach den Osterferien zwei Mal wöchentlich getestet werden.

9:00 Uhr - Nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Heilbronn

Wegen hoher Corona-Infektionszahlen gelten in Heilbronn wieder Ausgangsbeschränkungen für die Nächte. Im Stadtgebiet gelten die Ausgangsbeschränkungen ab Dienstag zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens, teilte die Stadt in einer Allgemeinverfügung mit. Die Maßnahme bleibe vorerst bis zum 5. Mai in Kraft, könne aber bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 auch früher ausgehoben werden. Ausnahmen gelten beispielsweise bei Notfällen, für berufliche Tätigkeiten oder für das Gassigehen mit dem Hund. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage liegt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 194,3.

6:45 Uhr - Keine Corona-Verstöße an Touristenzielen über Ostern

Die Lage an den beliebten Touristenzielen in der Region war über die Osterfeiertage entspannt. Die Polizei teilte mit, kleinere Verstöße gebe es immer. Größere Verstöße, wie etwa um Weihnachten und Neujahr herum, als Menschen teilweise ohne Abstand in Massen zum Stocksberg bei Beilstein fuhren, seien nicht festgestellt worden.

5:50 Uhr - Heilbronn wieder unter Inzidenz von 200

Der Inzidenzwert der Stadt Heilbronn ist über Ostern wieder unter die Marke von 200 gefallen. Er liegt jetzt bei 194,3. Damit ist die Stadt Heilbronn allerdings weiterhin der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen im Land. Platz eins und zwei liegen ebenfalls in der Region: Der Landkreis Schwäbisch Hall hat eine Inzidenz von 278,0, der Hohenlohekreis von 207,7 - auch hier sinken die Werte aber weiter. Genau wie in den übrigen Kreisen der Region: Im Landkreis Heilbronn liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei 134,4 - das sind sieben weniger als am Vortag vom Landesgesundheitsamt gemeldet. Der Main-Tauber-Kreis kommt nun auf 154,1. Am Vortag waren es ebenfalls sieben mehr.

Schild Ausgangssperre (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Fabian Strauch)
In Heilbronn gilt wieder die Ausgangssperre. picture alliance/dpa | Fabian Strauch

Samstag, 3.4.2021

11:03 Uhr - Heilbronner Corona-Hotlines auch über Ostern erreichbar

Die Corona-Hotlines von Stadt und Landkreis Heilbronn bleiben auch über die Osterfeiertage erreichbar. Im Landratsamt ist die Hotline unter der Nummer 07131 / 994 5012 bis Ostermontag jeweils von 12 bis 15 Uhr besetzt. In der Stadt können Anruferinnen und Anrufer die Hotline unter 07131 / 56 4929 von 12 bis 16 Uhr erreichen. Die Hotlines beantworten allgemeine Fragen zu Corona und Quarantänemaßnahmen.

Freitag, 2.4.2021

18:30 Uhr - Kreise Schwäbisch Hall und Hohenlohe mit höchster Inzidenz im Land

Der Kreis Schwäbisch Hall hat mit einer Inzidenz von 364,9 weiterhin den höchsten Inzidenzwert in ganz Baden-Württemberg. Darauf folgen der Hohenlohekreis mit 285,8 und der Landkreis Rastatt mit 208,3. Am niedrigsten liegt die Inzidenz aktuell mit 66,6 im Stadtkreis Freiburg. In Baden-Württemberg wurden dem Landesgesundheitsamt heute (Stand: 16 Uhr) 2.599 Corona-Neuinfektionen gemeldet (gesamt: 370.306). Am Donnerstag vor einer Woche waren es 2.597 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt leicht auf 131,1 (gestern: 130,9, Vorwoche: 121,2). Zudem wurden 9 weitere Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 im Vergleich zu gestern gemeldet (gesamt: 8.737). 409 mit Covid-19 infizierte Personen werden aktuell auf Intensivstationen behandelt - 92 mehr als vor einer Woche.

Donnerstag 1.4.2021

18:30 Uhr - Inzidenz im Kreis Schwäbisch Hall knapp unter 400

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Schwäbisch Hall ist weiter gesunken und liegt jetzt laut Landesgesundheitsamt knapp unter der 400-Marke. Einen Tag zuvor lag der Wert bei knapp 436. Es ist aber weiter die höchste Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Im Stadtkreis Heilbronn stieg die Inzidenz um rund 50 und liegt bei knapp 205. Einen Anstieg gab es auch im Landkreis Heilbronn auf 135. In den Landkreisen Main-Tauber und Hohenlohe dagegen sanken die Werte auf rund 155 beziehungsweise 262.

16 Uhr - Heilbronn: Impfungen nur mit Biontech

Im Kreisimpfzentrum Heilbronn-Horkheim wird auch in der kommenden Woche nur mit Biontech geimpft. Ursprünglich waren von Dienstag bis Donnerstag rund 2.100 Impfungen mit Astrazeneca vorgesehen. Die vereinbarten Termine bleiben alle erhalten.

12:00 Uhr - WKO Heilbronn hofft auf Fortschritte bei der Impfkampagne

Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn hofft auf Fortschritte bei der Corona-Impfkampagne. Es stehe auf Startposition, heißt es in einer Mitteilung. Zwar hat das WKO sein Konzert am 21. April jetzt abgesagt, aber es könne kurzfristig mit einem Konzertformat reagieren, angepasst - wie es heißt - an das jeweilige Öffnungsszenario. So hält das Kammerorchester an den beiden restlichen Konzerten der Saison im Mai und Juni fest. "Wir bleiben positiv", wird Intendant Rainer Neumann in der Mitteilung zitiert.

9:45 Uhr - Behörden weiten Schnelltestangebote aus

Jetzt wollen auch Kommunen in Heilbronn-Franken ihre Corona-Testangebote ausweiten. Zum Beispiel mit einem Test-Truck in Schwäbisch Hall, der an Karfreitag am Schwäbisch Haller Schulzentrum West an der Mensa steht und reguläre Corona-Tests durchführt. Das meldet die Kommune. Die Ergebnisse gibt es demnach im Laufe des Tages oder am nächsten Vormittag. Nach Ostern will die Stadt Künzelsau allen Schülern zwei Schnelltests pro Woche ermöglichen. Ähnliches plant auch die Stadt Heilbronn, die ihr Angebot auf die 100 kommunalen Kitas ausweiten will.

9:20 Uhr - Inzidenzwert in Schwäbisch Hall sinkt weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz im landesweit am stärksten betroffenen Landkreis Schwäbisch Hall sinkt weiter. Das Gesundheitsamt meldete für den Kreis einen Inzidenz-Wert von 435,6. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang von etwa 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Landesweit gesehen ist das aber immer noch der höchste Wert. Der Hohenlohekreis bleibt landesweit auf Platz zwei. Hier ist der Inzidenzwert wieder leicht gestiegen auf 272,5. Ebenfalls leicht gestiegen ist der Wert im Stadtkreis Heilbronn, hier liegt er bei 152,5. Im Main-Tauber-Kreis sinkt er auf 169,9 und auch der Landkreis Heilbronn verzeichnet einen Rückgang auf 115,3.

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn (Foto: WKO)
Teil des Württembergischen Kammerorchester Heilbronn (Archivbild) WKO

Mittwoch, 31.3.2021

12:45 Uhr - Impfzentren reagieren unterschiedlich auf Empfehlungen

Die Impfzentren in der Region Heilbronn-Franken reagieren unterschiedlich auf die Empfehlung, Astrazenca in der Regel nur noch an über 60-Jährige zu verimpfen. Im Impfzentrum des Stadtkreises Heilbronn in Horkheim wird am Mittwoch und Donnerstag statt Astrazeneca der Biontech-Impfstoff verwendet. In den Impfzentren in den Landkreisen Heilbronn, Main-Tauber, Hohenlohe und Schwäbisch Hall werden unter 60-Jährige weiter mit Astrazeneca geimpft, wenn sie das wollen. Es werde durch die Ärzte sorgfältig aufgeklärt mit Risikoanalyse, heißt es aus den Landratsämtern. In den Impfzentren Öhringen (Hohenlohekreis), Wolpertshausen und Rot am See (beides Kreis Schwäbisch Hall) soll außerdem versucht werden, Menschen unter 60, die sich nicht mit Astrazeneca impfen lassen wollen, auf einen anderen Impfstoff umzustellen.

12:40 Uhr - Künzelsau: Maskenpflicht in der Innenstadt

In der Künzelsauer Innenstadt (Hohenlohekreis) gilt seit Mittwoch eine Maskenpflicht von 7 bis 21 Uhr. Auf Antrag der Stadt hatte das Landratsamt eine entsprechende Verfügung erlassen, die zunächst bis zum 18. April gilt. Nachdem die Frühlingszeit immer mehr Menschen in die Innenstadt lockt, soll so eine Virus-Übertragung auch im Freien verhindert werden.

10:15 Uhr - Heilbronn: Impfstoff wird ausgetauscht

Im Kreisimpfzentrum in Heilbronn-Horkheim wird am Mittwoch und Donnerstag der Impfstoff ausgetauscht: Statt des Impfstoffes von Astrazeneca wird der von Biontech verwendet. Die Ständige Impfkommission hatte empfohlen, den Impfstoff von Astrazeneca nur noch Menschen ab 60 Jahren zu verabreichen, nachdem mehrere Fälle von Hirnvenenthrombosen nach Impfungen aufgetreten waren.

10 Uhr - Impfzentren größtenteils auch über Ostern geöffnet

Die sechs Impfzentren in der Region Heilbronn-Franken sind größtenteils auch an den Osterfeiertagen geöffnet. In den Impfzentren in Rot am See und in Wolpertshausen (Kreis Schwäbisch Hall) wurden bereits insgesamt knapp 85.000 Menschen geimpft. Beide Impfzentren bleiben über Ostern geöffnet. Auch im Kreisimpfzentrum in Öhringen (Hohenlohekreis) finden wie gewohnt von Freitag bis Sonntag Impfungen statt. An diesen drei Tagen sind dort rund 2.000 Impfungen geplant. In Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) läuft der Sieben-Tage-Betrieb auch an den Feiertagen weiter. Täglich von 7.30 Uhr bis 20.15 Uhr. Die Impfzentren in Heilbronn und in Ilsfeld (Kreis Heilbronn) sind nur am Freitag und Samstag geöffnet. Wie das Landratsamt Heilbronn mitteilt, ist das Impfzentrum in Ilsfeld am Sonntag und Montag geschlossen, weil nicht genügend Impfstoff vorhanden ist.

7 Uhr - Covid-Testbus wieder unterwegs

Der Corona-Schnelltestbus ist heute wieder im Kreis Schwäbisch Hall unterwegs. Am Morgen steht er zunächst am Schulzentrum Ilshofen, um Lehrer und Schüler zu testen. Ab 9:30 Uhr ist er zu Bürgertests in Fichtenberg, ab 13:30 Uhr in Bühlertann und ab 15:45 Uhr können sich alle Bürger in Fichtenau-Leutenbach testen lassen.

6 Uhr - Inzidenz im Landkreis Schwäbisch Hall erstmals nicht weiter gestiegen

Zum ersten Mal seit dem 19. März ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Schwäbisch Hall im Vergleich zum Vortag nicht gestiegen. Trotzdem bleibt der Kreis mit Abstand der am stärksten betroffene Kreis im Land. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt laut Landesgesundheitsamts für Schwäbisch Hall bei 470,1. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vortag, wo der Wert bei 483 lag. Trotzdem: So hohe Zahlen wie im Kreis Schwäbisch Hall gibt es nirgendwo sonst im Land. Zum Vergleich: Der Hohenlohekreis, landesweit auf Platz Zwei, hat eine Inzidenz von 250,3, ebenfalls leicht weniger als am Vortag. Der Landkreis Heilbronn bleibt stabil (123,4), ebenso der Stadtkreis (148,5). Der Main-Tauber-Kreis meldet einen steigenden Inzidenzwert (182,8).

Bolzplatz in Weinsberg  (Foto: SWR, Simon Bendel)
Bolzplatz in Weinsberg Simon Bendel

Dienstag, 30.03.2021

16:45 Uhr - Stadt Heilbronn sperrt Bolzplätze

Wegen der Corona-Verordnung muss die Stadt Heilbronn erneut die Bolzpklätze schließen. Die Benutzung von weitläufigen Sportanlagen sei weiterhin nur im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen erlaubt, heißt es.

16:40 Uhr - Heilbronner Theater hat enorme wirtschaftliche Folgen zu tragen

Das Theater Heilbronn hat enorme wirtschaftliche Verluste durch die Corona-Pandemie. Das geht aus dem Geschäftsbericht 2020 hervor, der heute dem Kulturausschuss der Stadt Heilbronn vorgelegt wurde. Kaum Vorstellungen, drastischer Besuchereinbruch und ein Einnahmeverlust in Millionenhöhe, das ist die Bilanz des Heilbronner Theaters für das vergangene Jahr. Der Vorstellungsbetrieb war coronabedingt auf wenige Wochen zusammengeschrumpft. Dazu gab es wegen des Hygienekonzeptes nur eine beschränkte Platzkapazität: Insgesamt zählte das Theater nur knapp 39.000 Besucher - im Vorjahr waren es viermal soviele. Das bedeutet für das Haus einen Einnahmeverlust aus Kartenverkäufen von rund 1,9 Millionen Euro. Dem begegnete das Theater mit umfangreichen Einsparungen bei Gastspielen, Honorarne und Bühnenausstattungen. Große Teile der Belegschaft gingen in Kurzarbeit. Doch Dank des finanziellen Polsters aus den wirtschaftlich sehr starken Vorjahren schließt das Theater Heilbronn das Geschäftsjahr 2020 mit einer Rücklage in Höhe von fast 2 Millionen Euro ab. Dieser Überschuss werde aber dringend nötig sein, um weiterhin die zu erwartenden pandemiebedingten Einnahme-Verluste und steigenden Personalkosten kompensieren zu können. Ein großes Problem für das Theater ist die Umstellung der Förderpraxis des Landes. Bisher hat das Land die Theater in kommunaler Trägerschaft mit einem festen, zuverlässigen Betrag unterstützt. Für Heilbronn sind das pro Jahr rund 4 Millionen Euro. Nach den Kriterien der neuen Förderpraxis dürfen die kommunalen Theater keine Rücklagen bilden. Deshalb drohen dem Heilbronner Theater bis Jahresende Rückforderungen in Höhe von mehreren 100.000 Euro für das Wirtschaftsjahr 2020.

8:30 Uhr - Nächtliche Ausgangsbeschränkung im Hohenlohekreis

Im Hohenlohekreis gilt ab Mittwochabend eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Grund sind anhaltend hohe Corona-Inzidenzwerte. Das Infektionsgeschehen im Hohenlohekreis habe sich in den vergangenen Tagen weiter verschärft, so Landrat Matthias Neth. Deshalb müssten ergänzend zu den landesweiten Maßnahmen zusätzliche Regeln für den Kreis gelten, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Ab Mittwochabend ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen zum Beispiel Beruf oder medizinische Gründe.

Montag, 29.03.2021

16:40 Uhr - Schwäbisch Haller Landrat will Testpflicht in Betrieben

Angesicht weiter steigender Corona-Infektionszahlen im Kreis Schwäbisch Hall sind aus Sicht von Landrat Gerhard Bauer verpflichtende regelmäßige Tests in Betrieben nötig. In einem Schreiben an die Wirtschaftsministerien von Bund und Land bat er darum, das zu ermöglichen. Einige der Betriebe im Haller Landkreis testen laut Bauer vorbildlich. Nicht jeder Betrieb führe aber Testungen durch, da es immer noch an der gesetzlichen Verpflichtung fehle. Bauer appelliert außerdem in einem Schreiben an das Landes-Kultusministerium, verpflichtende Testungen in Schulen und Kitas zu ermöglichen. Auf beide Schreiben habe er noch keine Antwort.

15 Uhr - Stadt Heilbronn verschärft Corona-Bestimmungen

In Heilbronn gelten ab Dienstag wieder schärfere Corona-Bestimmungen. Die Stadt musste die Corona-Notbremse ziehen, nachdem die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 lag. Jetzt heißt es in vielen Bereichen wieder zurückfahren. Unter anderem müssen Museen und Galerien wieder schließen und Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen dürfen nur noch Online-Unterricht anbieten. Im Einzelhandel wird aus "Click and Meet" wieder "Click and Collect", das heißt Terminshopping ist nicht mehr möglich, aber Waren bestellen und vor dem Geschäft abholen ist erlaubt. Auch Außen- und Innensportanlagen müssen wieder schließen. Von der Notbremse betroffen sind auch körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik-, Massage- und Nagelstudios, nur Friseure dürfen weiter geöffnet bleiben.

10:30 Uhr - Burgfestspiele Jagsthausen verschieben erneut Spielzeit

Die Burgfestspiele Jagsthausen (Kreis Heilbronn) werden um ein weiteres Jahr verschoben. Als Grund nannten die Verantwortlichen die steigenden Corona-Infektionszahlen. Mit Blick auf das große, überregionale Einzugsgebiet der Festspiele stelle ein Besuch derzeit ein permanentes, nicht abzuschätzendes Risiko dar, heißt es. Man sei traurig darüber und für Künstlerinnen, Künstler und das Publikum sei ein erneuter Ausfall sehr bitter, so die künstlerische Leiterin Eva Hosemann. Dankbar sei man, dass die Sponsoren weiter unterstützen, so Geschäftsführer Roland Halter. Die "Covid19"-Gutscheine der Burgfestspiele 2020 behalten ihre Gültigkeit und können für die Spielzeit 2022 eingesetzt werden. Sie können ab Mitte April aber auch erstattet werden.

10:15 Uhr - Corona-Schnelltestbus fährt wieder Schulen an

Der Corona-Schnelltestbus des Kreises Schwäbisch Hall fährt auch in dieser Woche Schulen an. Am Montag ist er in Crailsheim. Tagsüber werden Schülerinnen und Schüler getestet, die eine Einverständniserklärung der Eltern vorlegen. Ab 17 Uhr steht der Corona-Schnelltestbus dann auf dem Volksfestplatz zur kostenlosen Bürgertestung. Seit Beginn der Aktion Mitte März wurden laut Landratsamt bislang rund 1.400 Menschen getestet, elf waren positiv. Morgen fährt der Schnelltestbus dann Schulen in Kirchberg, Rot am See, Wallhausen und Schrozberg an.

In der Götzenburg läuft diese Saison wieder der Götz von Berlichingen - diesmal inszeniert von Hansgünther Heyme (Foto: Pressestelle, Burgfestspiele Jagsthausen)
Pressestelle Burgfestspiele Jagsthausen

Sonntag, 28.3.2021

12:00 Uhr - Inzidenz im Kreis Schwäbisch Hall nähert sich der 500

Im Kreis Schwäbisch Hall ist die 7-Tage-Inzidenz laut Landesgesundheitsamt auf über 475 gestiegen. Auch in den übrigen Kreisen der Region Heilbronn-Franken stiegen die Werte weiter an. Die Inzidenz im Hohenlohekreis liegt bei fast 270, im Main-Tauber-Kreis bei gut 172. Vergleichsweise niedrig ist die Inzidenz im Landkreis Heilbronn mit rund 109 und in der Stadt Heilbronn mit 137.

Samstag, 27.3.2021

10:30 Uhr - In Heilbronn ab Dienstag verschärfte Corona-Regeln

In der Stadt Heilbronn gelten ab kommendem Dienstag verschärfte Corona-Regeln. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag drei Tage in Folge über 100. Private Treffen sind dann nur noch mit einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, erlaubt. Der Einzelhandel darf statt "Click & Meet" nur noch "Click & Collect" anbieten. Körpernahe Dienstleistungen müssen schließen, Friseure bleiben davon ausgenommen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapie sind weiterhin erlaubt. Oberbürgermeister Harry Mergel (SPD) fordert eine landesweite Öffnungsperspektive für Gastronomie, Einzelhandel und Kultur. Kriterien dafür erhoffe er sich aus dem Tübinger Modellprojekt, so Mergel.

6:45 Uhr - Inzidenz im Kreis Schwäbisch Hall über 400 gestiegen

Im Kreis Schwäbisch Hall ist die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich gestiegen. Der Wert liegt laut Landesgesundheitsamt bei 438, nach 396 am Vortag. Innerhalb einer Woche ist der Wert im Kreis Schwäbisch Hall um rund 160 angestiegen. In Blaufelden und Crailsheim liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Landratsamt derzeit bei über 700. Ebenfalls hohe Inzidenzwerte verzeichnet der Hohenlohekreis mit 274, der Main-Tauber-Kreis liegt bei 207. Der Landkreis Heilbronn hat einen Inzidenzwert von 117, der Stadtkreis Heilbronn von 127. Damit muss im Stadtkreis Heilbronn ebenfalls die sogenannte Notbremse mit strengeren Regeln gezogen werden. Die Inzidenz lag drei Tage in Folge über 100.

Freitag, 26.3.2021

14:15 Uhr - Crailsheim: 300 Quarantäne-Kontrollen täglich

Die Stadtverwaltung Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) führt aktuell bis zu 300 Quarantäne-Kontrollen täglich durch. Dabei wurden bisher kaum Verstöße festgestellt und nur wenige Bußgelder mussten verhängt werden. In vielen Fällen habe sich das Nichtantreffen der zu kontrollierenden Personen schnell aufklären können, so die Stadtverwaltung Crailsheim. Allein am Donnerstag waren in Crailsheim wegen Corona knapp 1.200 Menschen in häuslicher Quarantäne.

13:30 Uhr - Impftermine für kommende Woche ausgeweitet

Im Zentralen Impfzentrum in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) wird kurzfristig ab Sonntag zusätzlich der Corona-Impfstoff von Moderna verimpft. Eine Woche lang gebe es täglich 200 Termine zusätzlich zu den gewohnten Impfungen mit Biontech und AstraZeneca, so das Landratsamt.

7:10 Uhr - Ausgangssperre im Kreis Schwäbisch Hall bis 11. April verlängert

Das Landratsamt Schwäbisch Hall hat die am 19. März erlassene Ausgangsbeschränkung jetzt bis zum 11. April verlängert. Danach ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft tagsüber nur bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet. Ziel der Allgemeinverfügung sei es, das Bummeln und Verweilen im öffentlichen Raum einzuschränken und die Kontaktbeschränkungen zu verschärfen. Die Allgemeinverfügung gilt als aufgehoben, sobald die 7-Tages-Inzidenz von 200 im Landkreis Schwäbisch Hall an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde.

6:10 Uhr - Immer mehr Covid-19-Patienten in Haller Kliniken

In den Kliniken im Kreis Schwäbisch Hall gibt es immer mehr Covid-19-Patienten. Seit vier Wochen sei zu beobachten, dass die Zahlen kontinuierlich steigen, so das Landratsamt. Deshalb wurde im Haller Diakoneo bereits eine dritte Corona-Station eröffnet. Auch im Crailsheimer Klinikum ist die Intensivstation fast vollständig belegt. Während anfangs vor allem Menschen über 80 Jahre betroffen waren, seien es jetzt vermehrt deutlich jüngere. In beiden Häusern seien bereits Operationen abgesagt oder verschoben worden, um weitere Kapazitäten zu schaffen. Aktuell liegen in beiden Kliniken insgesamt 13 Patienten auf Intensiv- und rund 60 auf Normalstationen.

Krankenhaus Diakoneo in Schwäbisch Hall (Foto: SWR)
Krankenhaus Diakoneo in Schwäbisch Hall

Donnerstag, 25.3.2021

14:30 Uhr - Inzidenzen in Heilbronn-Franken steigen weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenzen sind in allen Stadt- und Landkreisen in der Region weiter gestiegen. Drei der vier Landkreis mit den höchsten Inzidenzen im Land kommen aus der Region: Der Hohenlohekreis mit aktuell 224,6, der Kreis Schwäbisch Hall mit 375,1 sowie der Main-Tauber-Kreis mit einer Inzidenz von 200,2. Mittlerweile liegt auch der Stadtkreis Heilbronn mit 125,6 wieder über der 100er Marke. Nur der Landkreis Heilbronn liegt mit 97,3 in Heilbronn-Franken knapp darunter.

8:45 Uhr - Schnelltests für Kita-Kinder in Heilbronn

Die Stadt Heilbronn will nach Ostern Schnelltests in allen Kindertageseinrichtungen anbieten. Dann soll flächendeckend zwei Mal pro Woche in allen 100 Kitas der Stadt getestet werden. Dazu wurden 20.000 nasale Schnelltests geordert. Probeweise werden die Schnelltests bereits in zehn Kitas angeboten und sehr gut angenommen, hieß es. Auch an den Schulen mit Präsenzunterricht soll nach Ostern zwei Mal wöchentlich getestet werden.

Spielzeug liegt in einem Kindergarten auf dem Boden, im Hintergrund sind spielende Kinder (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Monika Skolimowska)
Kita-Kinder sollen zweimal wöchentlich getestet werden. picture alliance/dpa | Monika Skolimowska

Mittwoch, 24.3.2021

10 Uhr - Testkonzept in städtischen Kitas in Schwäbisch Hall

Die Stadt Schwäbisch Hall startet ab der kommenden Woche ein Testkonzept in den Kindertageseinrichtungen. Demnach müssen Kinder, die die Notbetreuung besuchen, mindestens zweimal in der Woche mit einem Antigenschnelltest auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden. Die Einrichtungen dürfen laut Stadt nur mit einem negativen Testergebnis betreten werden. Die Kita-Mitarbeiter werden ebenfalls zweimal in der Woche getestet. Außerdem werde an allen Kitas am Eingang Fieber gemessen, heißt es in einer Mitteilung. Bereits am Sonntag können Eltern ihre Kinder in Schnelltestzentren in der Stadt testen lassen. Möglich sei ein sogenannter Lutschtest oder ein nasaler Abstrich.

7:00 Uhr - Schnelltestzentren in Weinsberg und Wertheim starten

In Weinsberg (Kreis Heilbronn) sowie in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) gehen heute Schnelltestzentren an den Start. Die Tests sind im Zuge der Corona-Teststrategie kostenlos. In der Weinsberger Hildthalle werden ab sofort an sieben Tagen in der Woche Schnelltests durchgeführt. Das Testergebnis liegt nach etwa 15 Minuten vor. Termine können im Internet unter www.schnelltest-zentrum-weinsberger-tal.de und telefonisch gebucht werden. In Wertheim geht es ohne Anmeldung. Dort wird montags und mittwochs von 17:30 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr in der Main-Tauber-Halle getestet.

picture alliancedpa | Sina Schuldt (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
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Dienstag, 23.3.2021

19:00 Uhr - Inzidenz im Kreis Schwäbisch Hall steigt auf 353,2

Im Landkreis Schwäbisch Hall steigt die Inzidenz weiter. Dem Landesgesundheitsamt sind 114 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz jetzt bei 353,2. Zuvor betrug sie 333,9. Das ist der höchste Wert aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Hohe steigende Inzidenzwerte hat auch der Hohenlohekreis mit 213,9. Im Main-Tauber-Kreis beträgt er 164,7. Der Landkreis Heilbronn ist zwar wieder leicht unter die Marke von 100 gerutscht, auf 93,8. Da der Wert aber drei Tage hintereinander bereits über 100 lag, gelten dort ab Mittwoch strengere Regeln. Im Stadtkreis Heilbronn liegt der Wert aktuell bei 93,2.

14:45 Uhr - KIZ ruft alle Impfwilligen an

Das Kreisimpfzentrum Öhringen wird heute und morgen alle Impfwilligen anrufen, die auf der Warteliste des Callcenters 116 117 vermerkt sind. Sie sollen einen Termin zur Erstimpfung am kommenden Wochenende erhalten. Am vergangenen Wochenende haben in Öhringen rund 2.000 Menschen Erst- und Zweitimpfungen bekommen. In den nächsten Tagen sollen neue Impftermine freigeschaltet werden.

13:10 Uhr - Corona-Testkapazitäten in Gaildorf ausgeweitet

Die Stadt Gaildorf hat die Corona-Testkapazitäten im kommunalen Testzentrum in der Gaildorfer Sporthalle ausgeweitet. Seit gestern können sich Bürger nach Voranmeldung auch Nachmittags von 16 bis 18 Uhr kostenlos testen lassen. Bürgermeister Frank Zimmermann sagte dem SWR Studio Heilbronn: "Die Bevölkerung ist aufgerufen, sich bis zu zweimal die Woche kostenlos und flexibel und komfortabel testen lassen. Dann hat jeder und jede die Gewissheit, das er nicht infiziert ist, kann seinem Tagesgeschäft nachgehen. Und wir vermeiden, dass asymptomatisch infizierte Personen andere Menschen mit dieser Krankheit anstecken."

12 Uhr - Handwerkskammer kritisiert Corona-Beschlüsse

Die Handwerkskammer Heilbronn hat die Corona-Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels scharf kritisiert. Die fünftägige Oster-Ruhe ab Gründonnerstag werde für Umsatzeinbußen sorgen, in ohnehin gebeutelten Unternehmen wie beispielsweise dem Friseurhandwerk, so Hauptgeschäftsführer Ralf Schnörr. Letztendlich seien aber alle Betriebe betroffen. Schnörr interpretiert die fünftägige Oster-Ruhe so, dass man seinen Mitarbeitern einen zusätzlichen Urlaubstag geben müsse, was natürlich für die Betriebe schwierig sei. Wenn man dann sieht, dass fünf Tage alle zuhause bleiben sollen, dann aber am Mittwoch vor Ostern und am Samstag alle Supermärkte und Discounter offen seien, wisse man aus Erfahrung, dass dort viel los sein werde und die Leute sich dann dort anstecken können. Aus Schnörrs Sicht sei diese Beschlüsse nicht sinnhaltig und nachvollziehbar.

8:45 Uhr - Kein zusätzlicher Impfstoff für Kreis Schwäbisch Hall

Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) hat einer prioritären Impfung von Bürgern im Landkreis Schwäbisch Hall eine Absage erteilt. Der Kreis hat mit 333,9 nach wie vor die höchste Inzidenz im Land. Der Landrat des Kreises Schwäbisch Hall und die Oberbürgermeister aus Crailsheim und Schwäbisch Hall hatten in einem Schreiben an den Minister eine sog. "Riegelimpfung" gefordert, um aus dem Hotspot eine dynamische Ausbreitung des Virus zu verhindern. In einem Antwortschreiben, das dem SWR vorliegt, verweist der Minister auf den weiterhin sehr knappen Impfstoff. Die 7-Tage-Inzidenz steige derzeit im gesamten Land kontinuierlich. Eine Umverteilung der zugesagten Impfstoff-Kontingente sei demnach aktuell nicht vorgesehen. Für eine kurzfristige Senkung der Inzidenzzahlen sei eine Impfung zudem nicht das adäquate Mittel, so der Sozialminister. Der Landkreis müsse deshalb bekannte Maßnahmen ergreifen, um die Zahlen zu senken.

Corona-Modellpraxis in Karlsruhe (Foto: eppele@bildidee.net)
Corona-Modellpraxis in Karlsruhe eppele@bildidee.net

Montag, 22.3.2021

18:30 Uhr - Landkreis Heilbronn überschreitet erneut Inzidenzmarke von 100

Der Landkreis Heilbronn hat bei der sieben-Tage-Inzidenz zum dritten Mal hintereinander die Marke von 100 überschritten. Aktuell liegt der Wert 105,4. Damit gelten ab Mittwoch wieder strengere Regeln. Alexander Dambach: Auch für die Einzelhändler im Landkreis Heilbronn heißt es also jetzt, dass nur noch „Click and Collect“ erlaubt ist. Kunden können also Ware bestellen und sie an der Ladentür abholen. In den Geschäften ist keine Beratung und kein Verkauf mehr erlaubt. Komplett schließen muss auch das Wildparadies in Cleebronn. Rekordhalter beim Inzidenzwert im Land bleibt der Landkreis Schwäbisch Hall. Mit 92 neu gemeldeten Corona-Infektionen klettert der Wert auf 333,9. Im Hohenlohekreis liegt er bei 194,4, im Main-Tauber-Kreis bei 182,8. Keine Neuinfektionen hat es laut Landesgesundheitsamt im Stadtkreis Heilbronn gegeben. Dort ist der Inzdizenzwert von 90 auf 85,3 leicht gesunken.

15:30 Uhr - Heilbronn: Elternbeirat befürwortet Maskenpflicht an Grundschule

Grundschülerinnen und Grundschüler müssen seit Montagmorgen eine medizinische Maske in der Schule tragen. Für den Heilbronner Gesamtelternbeiratsvorsitzenden Christoph Eberlein ist diese Anordnung gut nachvollziehbar, da die Kinder im Präsenzunterricht ohne Abstand nebeneinander sitzen und die Infektionszahlen wieder steigen. Es sei unabdingbar, dass nicht nur Lüften als Vorsichtsmaßnahme gelte, sondern auch das Tragen von Masken während des Unterrichts und dazu eine unterstützende Teststrategie verfolgt werden solle.

11:15 Uhr - Kreis Schwäbisch Hall: Kindertagesstätten bleiben bis Ostern zu

Im Kreis Schwäbisch Hall bleiben seit Montag die Kindertagesstätten bis Ostern geschlossen. Das Landratsamt hat wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen vergangene Woche eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Notbetreuungen seien eingerichtet, heißt es.

9:10 Uhr - IHK fordert sofortige Öffnung des Einzelhandels

Unterdessen fordert die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken, den Einzelhandel sofort zu öffnen. Die wirtschaftliche Lage sei katastrophal, so die IHK im Vorfeld der für heute geplanten Beratungen von Bund und Ländern.

6:30 Uhr - Schärfere Corona-Regeln im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis gelten ab heute wieder strengere Corona-Regeln. Seit Mitte vergangener Woche liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis über 100. Wegen der anhaltend hohen Zahlen tritt jetzt die sogenannte Notbremse in Kraft. Unter anderem muss der Einzelhandel schließen, darf auch nicht für Kunden mit Terminvereinbarung öffnen. Gestattet bleiben nur Abhol- und Lieferdienste. Auch Museen oder Tierparks müssen für Besucher schließen. Außerdem werden die Kontaktbeschränkungen wieder verschärft. Die Lockerungen Anfang März hätten teilweise zu erheblichem Leichtsinn im beruflichen und privaten Umfeld geführt, hieß es aus dem Landratsamt.

6:20 Uhr - Inzidenz im Kreis Schwäbisch Hall über 300

Die Sieben-Tage-Inzidenzen bei den Corona-Infektionen sind in den meisten Kreisen der Region Heilbronn-Franken gestiegen. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt der Wert über 300. Laut Landesgesundheitsamt stieg die Inzidenz dort von 280 auf 306. Es ist weiter der höchste Wert aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Auch im Main-Tauber-Kreis gab es einen Anstieg auf 178, dort gelten ab heute strengere Corona-Regeln. Im Stadtkreis Heilbronn stieg die Inzidenz ebenfalls, von 70 auf 90. Nahezu unverändert blieben die Werte in den Landkreisen Heilbronn und Hohenlohe mit rund 105 beziehungsweise knapp 192.

Eingang Landratsamt Schwäbisch Hall (Foto: Pressestelle, Landratsamt Schwäbisch Hall)
Landratsamt in Schwäbisch Hall Pressestelle Landratsamt Schwäbisch Hall

Sonntag, 21.3.2021

11:15 Uhr - Inzidenz im Kreis Heilbronn steigt über 100

Im Landkreis Heilbronn ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen auf über 100 gestiegen. Der Wert liegt laut Landesgesundheitsamt bei gut 105, nach knapp 88 am Vortag. Die höchste Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg hat weiter der Kreis Schwäbisch Hall. Der Wert stieg leicht auf gut 280. Auch in den Kreisen Hohenlohe und Main-Tauber sind die Sieben-Tage-Inzidenzen gestiegen auf rund 189 beziehungsweise knapp 170. In Heilbronn-Franken liegt derzeit nur noch der Stadtkreis Heilbronn unter der 100er-Marke. Dort sank der Wert von knapp 76 auf 70.

Samstag, 20.3.2021

14:00 - Zentren für kostenlose Corona-Schnelltests öffnen

In Heilbronn-Franken öffnen in verschiedenen Städten Zentren für Corona-Schnelltests. In Crailsheim startet das Testzentrum in der Kistenwiesenhalle. Kostenlose Tests ohne Anmeldung sind samstags von 9 bis 16 Uhr und mittwochs von 13 bis 18 Uhr möglich. Auf der Heilbronner Theresienwiese startet ein Testzentrum, das samstags von 8 bis 14 Uhr öffnet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es könne aber zu Wartezeiten kommen, hieß es. Ab Montag soll außerdem ein Schnelltestzentrum in der ehemaligen Apotheke im Wollhaus öffnen, das dann an sieben Tagen in der Woche mit Termin besucht werden kann. Bürger, die Covid19-typische Symptome aufweisen, sollen nicht in die Testzentren kommen, sondern einen Arzt kontaktieren.

Freitag, 19.3.2021

16:25 Uhr - Auch Main-Tauber-Kreis zieht Corona-Notbremse

Nach 57 Neuinfektionen an nur einem Tag zieht auch der Main-Tauber-Kreis die Corona-Notbremse. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach eigenen Angaben seit drei Tagen über 100. Ab Montag muss der Einzelhandel deshalb erneut schließen. Gestattet bleiben nur Abhol- und Lieferdienste. Viele der körpernahen Dienstleistungen bleiben wieder untersagt. Ausgenommen sind zum Beispiel Friseure und Physiotherapeuten. Auch die Kontaktbeschränkungen werden wieder verschärft. Die Lockerungen Anfang März hätten teilweise zu erheblichem Leichtsinn im beruflichen und privaten Umfeld geführt, was sich jetzt im Infektionsgeschehen niederschlage, so der erste Landesbeamte Christoph Schauder. Er bezeichnet die Lage als ernst.

11:30 Uhr - Impftermine im Landkreis Heilbronn gelten wieder

Die Impfzentren in der Region setzen jetzt ihre Impfungen mit Astrazeneca fort. Bei den abgesagten Terminen verfahren sie unterschiedlich. Die Impfzentren in der Stadt Heilbronn und in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) bieten den Betroffenen Ersatztermine an. Wer bis Montag einen Termin mit Astrazeneca gehabt hätte, werde benachrichtigt und dann mit Biontech geimpft, haben die Behörden mitgeteilt. Anders ist es im Kreisimpfzentrum in Ilsfeld-Auenstein (Kreis Heilbronn). Dort gelten die abgesagten Impftermine wieder, es werde auch Astrazeneca verimpft. Die Behörde versuche gerade, die Betroffenen zu erreichen, sagte ein Sprecher des Landratsamts auf Anfrage. Anfang der Woche waren die Impfungen mit Astrazeneca zunächst abgesagt worden.

6:05 Uhr - Inzidenzen in der Region steigen weiter

Nach den Informationen des Landesgesundheitsamtes steigen die Inzidenzwerte in Heilbronn-Franken weiter leicht an. Im Landkreis Schwäbisch Hall ist sie weiterhin am höchsten und liegt aktuell bei rund 293. Dort werden ab Montag Kindergärten und -tagesstätten geschlossen. Bereits ab Samstag ist der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung nur noch mit triftigem Grund möglich. Dazu zählen der Weg zur Arbeit, Einkaufen und Bewegung an der frischen Luft. Für die Stadt Schrozberg gilt zusätzlich eine Maskenpflicht. Dort ist die sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner statistisch berechnet auf 1.273 gestiegen. Im Hohenlohekreis liegt sie bei 141, im Main-Tauber-Kreis bei 122 im Landkreis Heilbronn bei 93 und in der Stadt Heilbronn bei über 65.

Eingang des Landratsamt Heilbronn (Foto: SWR)

Donnerstag, 18.3.2021

17 Uhr – Dem Landkreis Heilbronn droht die Notbremse

Im Landkreis Heilbronn könnte bald die Corona-Notbremse gezogen werden. Der kritische Wert hierfür liegt bei einer Überschreitung des Inzidenz-Werts von 100 für mehr als drei Tage. Laut Dr. Thomas Schell, dem Leiter des Kreisgesundheitsamtes Heilbronn, könnte es bereits heute zur ersten Überschreitung kommen. Da ein Sinken der Zahlen nicht in Sicht sei, geht er davon aus, dass die Bedingungen für diese Maßnahme bald erfüllt sein werden. Das bedeutet für die Bevölkerung weitere Einschränkungen. So wird "Click & Meet" untersagt, die Geschäfte müssen also wieder komplett schließen. Das gelte beispielsweise auch für Museen und Sportanlagen. Auch die Kontaktbeschränkungen würden dann wieder verschärft. Es dürfte sich dann wieder nur ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen, so wie vor den Lockerungen. Im Main-Tauber-Kreis sieht es ähnlich aus, auch hier könnten die Regelungen bald wieder verschärft werden. In Schwäbisch Hall und im Hohenlohekreis gelten diese bereits.

13:45 Uhr - Ausgefallene Impftermine im KIZ Heilbronn werden automatisch umgebucht

Im Kreisimpfzentrum (KIZ) Heilbronn-Horkheim werden alle abgesagten Impftermine umgebucht, teilte die Stadt mit. Die Termine, die wegen des Stopps für den Impfstoff Astrazeneca abgesagt werden mussten, werden demnach automatisch umgebucht. Das KIZ Heilbronn wird dazu alle rund 1.600 Betroffenen informieren. Aus organisatorischen Gründen sei eine Terminauswahl nicht möglich, heißt es in einer Mitteilung. Die Impfungen erfolgen mit dem Impfstoff von Biontech, da jetzt angelegte Reserven geimpft werden dürfen, da die Lieferkette verlässlich funktioniere. Alle über 80-Jährigen, die für das KIZ Heilbronn-Horkheim auf der Warteliste stehen, sollen bis spätestens Ende April einen Termin bekommen.

10:45 Uhr - Gastronomen in Heilbronn können Betriebserlaubnis formlos verlängern

Zwölf Gastronomie-Betriebe in Heilbronn müssen infolge der Corona-Schließungen ihre Betriebserlaubnis verlängern. Diese müsse zwingend verlängert werden, wenn der Betrieb ein Jahr geruht habe, so eine Sprecherin der Stadtverwaltung Heilbronn. Daher sind vor allem Diskotheken und Clubs betroffen, da diese keine Speiselieferdienste anbieten konnten. Denn auch sie zählen streng genommen zur Gastronomie. Die Landesregierung betont, dass diese Regelung auch in der Corona-Pandemie zu beachten sei. Da die Betreiber die Schließung allerdings nicht zu verantworten hätten, erkenne das Ordnungsamt diese als notwendige Schutzmaßnahme an. Daher reicht nun ein formloser Antrag per Telefon oder Mail zur Verlängerung der Konzession.

Gesperrter Außenbereich einer Gaststätte an der Allee in Heilbronn (Foto: SWR)
Noch immer wegen Corona gesperrter Außenbereich einer Gaststätte an der Allee in Heilbronn

Mittwoch, 17.3.2021

19:30 Uhr - Inzidenzwerte steigen - Heilbronn stabil

Die Inzidenzwerte in der Region Heilbronn-Franken steigen mit Ausnahme des Stadtkreises Heilbronn weiter. Der Landkreis Schwäbisch Hall ist weiter Spitzenreiter im Land. Die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt jetzt bei 270,9. Zuletzt lag er bei 251,6. Im Landkreis Heilbronn zeigen die Zahlen ebenfalls nach oben. Hier liegt die Inzidenz bei 93,8. Im Hohenlohekreis liegt der Wert bei 134,9 - zuvor lag er hier noch bei 109. Im Main-Tauber-Kreis ist jetzt die 100er-Marke überschritten worden. Dort liegt die Inzidenz jetzt bei 123,9. Im Stadtkreis Heilbronn beträgt die Inzidenz unverändert 60,8.

16:15 Uhr - Besenwirtschaften erhalten Corona-Hilfen

Der Weinbauverband Württemberg begrüßt die Entscheidung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bezüglich der Corona-Hilfen. Bis Ende April können nun beispielsweise auch Besenwirtschaften finanzielle Unterstützung für Umsatzausfälle beantragen. Das gebe den Betrieben Hoffnung für die Zukunft, so Verbandspräsident Hermann Hohl. Die Corona-Hilfen werden die Verluste, die die Betriebe durch den niedrigeren Weinverkauf und die fehlenden Einnahmen der Besenwirtschaften erlitten haben, nicht zu hundert Prozent ausgleichen. Aber die Betriebe können letztendlich aus der Hilfe eine gewisse Entwicklung und Zukunftsperspektive ableiten, so Hohl weiter.

14:30 Uhr - Notbremse im Main-Tauber-Kreis: Verschärfung der Corona-Beschränkungen möglich

Im Main-Tauber-Kreis müssen möglicherweise demnächst die Corona-Beschränkungen wieder verschärft werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis liegt derzeit bei über 90. Laut Landratsamt wurden heute 56 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Das dynamische Infektionsgeschehen könnte dazu führen, dass in den nächsten Tagen die sogenannte "Notbremse" gezogen werden müsse, heißt es in einer Mitteilung. Konkret bedeutet dies erweiterte Kontaktbeschränkungen. Außerdem darf der Einzelhandel kein "Click & Meet" mehr anbieten, sondern wieder nur Abhol- und Lieferdienste.

14 Uhr - Ab Mittwoch: Schnelltest-Stationen in Heilbronn

In Heilbronn gehen ab Mittwoch mehrere Corona-Schnelltest-Stationen an den Start. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger kostenfrei testen lassen. Eine Station gibt es in der Neckarhalle in Neckargartach, eine weitere in Horkheim in der ehemaligen Landmaschinenfabrik, außerdem im Alten Rathaus in Heilbronn-Böckingen. Am kommenden Samstag nimmt die Schnellteststelle auf der Theresienwiese ihre Arbeit auf. Dort kann man sich allerdings immer nur samstags testen lassen. Am Montag kommt dann noch die Teststation in der ehemaligen Apotheke im Wollhaus dazu. Die Terminvergabe wird unterschiedlich geregelt, zum Teil ist ein Corona-Test auch ohne vorherige Terminvergabe möglich.

6 Uhr - Inzidenzen in Heilbronn-Franken steigen weiter an

Die Inzidenzwerte in der Region Heilbronn-Franken steigen weiter deutlich an. Nach den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes ist der Landkreis Schwäbisch Hall weiterhin der mit Abstand größte Corona-Hotspot im Land. Die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner liegt demnach bei 251,6 - über 40 mehr als am Vortag. Auch in den Kreisen Heilbronn mit 86,8 (+7,5), Hohenlohe mit 109,2 (+4), Main-Tauber mit 94,4 (+10,5) stiegen die Zahlen weiter. Lediglich in der Stadt Heilbronn ging die Sieben-Tage Inzidenz leicht zurück - von 62,4 auf 60,8.

eine stadt mit vielen häusern in einem tal mit viel wald (Foto: SWR)
Die Stadt Künzelsau im Kochertal

Dienstag, 16.3.2021

13:45 Uhr - Künzelsauer Stadtmuseum wieder zu

Wegen einer zu hohen Corona-Inzidenz müssen die Museen im Hohenlohekreis und somit auch das Künzelsauer Stadtmuseum ab Dienstag wieder schließen. Auch ein Termin mit vorheriger Anmeldung ist aktuell nicht mehr möglich. Die Stadtbücherei Künzelsau darf mit vorheriger Terminbuchung geöffnet bleiben.

12 Uhr - Corona-Fälle im ganzen Hohenlohekreis ausgebreitet

Im Hohenlohekreis sind seit Dienstag wieder verschärfte Corona-Regelungen in Kraft getreten. Landrat Matthias Neth spricht von einem diffusen Infektionsgeschehen. In den letzten Tagen, vor allem Ende letzter Woche, habe es noch einmal einen deutlichen Anstieg der Zahlen gegeben. Es gebe eine Ausbreitung im ganzen Kreis, bei dem etwa ein Drittel der Fälle nicht mehr nachvollziehbar seien. Es sei nicht mehr ein einziger Ausbruchsgeschehenspunkt, sondern eine wirklich diffuse Lage. Deshalb seien die Maßnahmen notwendig, da die Öffnungen schon dazu geführt haben, dass das Geschehen sehr viel dynamischer geworden sei, so Neth weiter.

11 Uhr - Corona-Regeln wieder verschärft

Im Hohenlohekreis sind seit Dienstag wieder verschärfte Corona-Regelungen in Kraft getreten. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort weiter über 100. Unter anderem gelten erweiterte Kontaktbeschränkungen und der Einzelhandel muss komplett schließen. Er darf auch nicht für Kunden mit Terminvereinbarung öffnen. Das Landratsamt weist aber darauf hin, dass es keine nächtlichen Ausgangsbeschränkungen gibt. Auch in dem Stadt- und Landkreis Heilbronn werden wegen Inzidenzen über 50 Lockerungen zurückgenommen. Im Landkreis Heilbronn sind die Geschäfte seit Dienstag nicht mehr regulär geöffnet. Kunden müssen Termine vereinbaren. Im Stadtkreis Heilbronn gilt dies ab Mittwoch.

6:00 Uhr - Hohe Inzidenzwerte im Vergleich zur Vorwoche

Die Sieben-Tage-Inzidenzen bei den Corona-Fällen haben sich in Heilbronn-Franken im Vergleich zum Vortag in fast allen Kreisen kaum verändert. Der Kreis Schwäbisch Hall hat weiter den höchsten Wert aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Die Inzidenz sank dort aber laut Landesgesundheitsamt von 217 auf knapp 209. Im Vergleich zur Vorwoche sind die Inzidenzwerte aber überall deutlich gestiegen. In Heilbronn hat sich die Zahl sogar verdoppelt. Lag der Wert in der Stadt vergangene Woche noch bei 31, liegt er nun bei 62,4. Einen ähnlichen Sprung hat der Landkreis Heilbronn gemacht. Dort liegt die Inzidenz zurzeit bei 79,3 - vor einer Woche lag sie bei 44,7. Im Main-Tauber-Kreis ist die Inzidenz von 70,2 auf 83,8 gestiegen. Der Hohenlohekreis verzeichnet einen Wert von 105,6 und dieser lag vor einer Woche bei 90,5. Als landesweiter Spitzenreiter ist der Landkreis Schwäbisch Hall von 172,3 auf aktuell 208,9 angestiegen.

Impfzentrum in Horkheim (Foto: SWR)
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