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Auch die Region Heilbronn-Franken ist stark betroffen von der Coronavirus-Pandemie. Neue Entwicklungen und wie die Menschen in der Region mit der Situation umgehen, erfahren Sie im Corona-Blog des SWR Studios Heilbronn.

Mittwoch, 27.01.2021

19:20 Uhr - 12 weitere Todesfälle in der Region

In der Region Heilbronn-Franken sind zwölf weitere Menschen mit oder an dem Corona-Virus gestorben. Das hat das Landesgesundheitsamt mitgeteilt. Allein im Stadtkreis Heilbronn hat es vier weitere Todesfälle gegeben. Hier liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert mit 178 nach wie vor landesweit an der Spitze. Am niedrigsten ist er in der Region Heilbronn-Franken im Hohenlohekreis mit 34. In den Landkreisen Schwäbisch Hall und Heilbronn liegen die Werte bei 70 und 72. Im Main-Tauber-Kreis beträgt die Inzidenz 90. Im Seniorenzentrum Schönblick in Igersheim gibt es laut Kreisverwaltung weiterhin ein dynamisches Ausbruchsgeschehen. Insgesamt sind dort jetzt 48 Infektionen bei Bewohnern und 19 bei Mitarbeitern festgestellt worden. Das Haus am Sonnenberg, ebenfalls in Igersheim, steht komplett unter Quarantäne.

16:30 Uhr - Eltern zu Kita- und Schulöffnung in BW vertagt

Die Landesregierung hat die Entscheidung über die Öffnung von Kitas und Grundschulen überraschend vertagt. Bei zwei Kindern in einem Freiburger Kindergarten sind Coronavirus-Mutationen nachgewiesen worden. Der Heilbronner Gesamtelternbeiratsvorsitzende Christoph Eberlein sieht sich bestätigt: Die Elternschaft sei ohnehin vorsichtig gewesen, was die Hoffnung auf Öffnung der Einrichtungen zum 1. Februar angehe, denn es fehle ein passendes Konzept. Offensichtlich, so Eberlein weiter, hatte die Landesregierung zwar das Datum im Blick, nicht aber das Infektionsgeschehen rund um das Coronavirus.

12:15 Uhr - Zwölf Prozent weniger Ausbildungsplätze durch Corona

Die Industriebetriebe der Region Heilbronn-Franken haben derzeit rund zwölf Prozent weniger Ausbildungsplätze als vor der Corona-Pandemie. Nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer (IHK) droht dadurch ein neuer Fachkräftemangel. Mit einem gemeinsamen Programm mit Handwerkskammer, Arbeitsagenturen, Arbeitgeberverband und Gewerkschaftsbund will die IHK gegensteuern. Unter anderem fordern sie ein Förderprogramm für Ausbildungsplätze auch für größere Betriebe. Berufsschulklassen sollten nicht gestrichen werden, wenn die Zahl der Berufsschüler durch Corona vorübergehend sinkt. Gleichzeitig appelliert die Agentur für Arbeit an die Firmen, Kurzarbeit für Fortbildungsprogramme zu nutzen. Die regionale Wirtschaftsfördergesellschaft WHF hat angekündigt, bei Land, Bund und Europäischer Union zu scouten - also zu recherchieren, welche Förderungen in der Region genutzt werden können.

11:30 Uhr - Öffnung der Friseursalons gefordert

Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken (HKW) fordert, ab Februar Friseursalons und Kosmetikstudios wieder öffnen zu lassen. In der Region sind fast 1.900 Betriebe der Branche betroffen. Die Situation der Friseure und Kosmetiker in Heilbronn-Franken sei dramatisch, so der HKW-Präsident Ulrich Bopp in einer Mitteilung. Die gut 1.100 Friseursalons und rund 750 Kosmetikstudios in der Region befänden sich in einer echten Notlage, ergänzte Hauptgeschäftsführer Ralf Schnörr. Viele warten noch immer auf die Zahlungen der November- und Dezemberhilfen. Gemeinsam mit den Obermeistern und Obermeisterinnen der Friseur-Innungen Heilbronn-Öhringen, Schwäbisch Hall und Main-Tauber-Kreis fordern HWK-Mitglieder, dass Friseure und Kosmetiker ab dem 1. Februar, spätestens aber ab Mitte des Monats, wieder öffnen können. Die Branche habe ohnehin hervorragende Hygienekonzepte, heißt es, was eine Ansteckung grundsätzlich minimiere. Ein entsprechendes Schreiben ging an Vertreter der Landesregierung.

9:00 Uhr - Heilbronn hat höchste Corona-Inzidenz im Land

Die Sieben-Tage-Inzidenzen in Heilbronn-Franken sind weiter zurückgegangen oder stabil geblieben. Den landesweit zweitniedrigsten Wert hat laut Landesgesundheitsamt der Hohenlohekreis mit rund 37 - hinter dem Stadtkreis Baden-Baden. Der Stadtkreis Heilbronn dagegen hat mit knapp 152 die höchste Sieben-Tage-Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg.

6:20 Uhr - SLK-Kliniken auf Corona-Mutationen vorbereitet

Angesichts der Gefahr von hochansteckenden Corona-Mutationen aus bestimmten Ländern treffen die Heilbronner SLK-Kliniken besondere Vorsorge für den Gesundheitsschutz, so Kliniksprecher Matthias Burkhardt: "Wir isolieren Patienten, die aus Ländern in denen Mutationen nachgewiesen sind zurückkehren, auch ohne Verdacht eines Infekts. Sie werden separat isoliert. Wenn dann während eines Aufenthalts eine Infektion festgestellt wird, reagieren wir nach Absprache mit dem Gesundheitsamt mit strenger Quarantäne für die betroffenen Bereiche."

SLK Klinik Heilbronn Gesundbrunnen. Transparent mit Stoppschild für Besucherstopp. (Foto: SWR)

Dienstag 26.1.2021

16:30 Uhr - Haller Landrat bittet um Geduld wegen Impfungen

Im Zentralen Impfzentrum in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) sind seit dem Start Ende Dezember rund 8.600 Menschen geimpft worden, rund 1.700 bereits ein zweites Mal. Der Schwäbisch Haller Landrat Gerhard Bauer (parteilos) bittet die Bevölkerung um Geduld angesichts langer Wartezeiten am Telefon und zu wenig Impfterminen. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung stehe, werde auch die Auslastung erhöht. Seit dem Start des Kreisimpfzentrums in Wolpertshausen (Kreis Schwäbisch Hall) am 22. Januar wurden dort bisher rund 150 Menschen geimpft. Termine können weiterhin telefonisch oder online gebucht werden. Eine Reservierung der Impftermine über das Landratsamt ist nicht möglich.

7:00 Uhr - Im Kreis Heilbronn keine weiteren Fälle mit Mutation

Der Heilbronner Landrat Detlef Piepenburg (parteilos) geht davon aus, dass das Kreisimpfzentrum in Ilsfeld erst im zweiten Quartal richtig ausgelastet sein wird. Momentan gebe es einfach noch zu wenig Impfstoff. Bislang gab es im Kreis Heilbronn keinen neuen Fall mit der Coronavirus-Mutation aus Großbritannien, teilte ein Sprecher des Landratsamts auf SWR-Anfrage mit. Am 21. Januar war ein Fall registriert worden. Auch im Main-Tauber-Kreis sind keine neuen Fälle der britischen Virus-Mutation aufgetreten, heißt es dort. Anfang Januar gab es dort zwei Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Heilbronn zurzeit bei 75,5, im Hohenlohekreis bei 43,5, im Main-Tauber-Kreis bei 128,4 und im Kreis Schwäbisch Hall bei 69,1. Den höchsten Wert in Baden-Württemberg hat der Stadtkreis Heilbronn mit 161,9.

Montag, 25.1.2021

12:15 Uhr - Kreisimpfentrum Öhringen: Erste Lieferung verimpft

Am vergangenen Wochenende hat das Hohenloher Kreisimpfzentrum in Öhringen die ersten verfügbaren Dosen verimpft. Für nächstes Wochenende werde der nächste Impfstoff erwartet, teilte die Kreisverwaltung mit. Die Termine seien allerdings bereits alle ausgebucht, heißt es in der Mitteilung weiter. Impfzentrumsleiter Mike Weise hoffe, dass es bald mehr Impfstoff gebe. Unterdessen verzeichnet der Hohenlohekreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 43,5 die niedrigste Corona-Infektionszahl in Baden-Württemberg. Dies zeige, dass die Maßnahmen von Bund und Land von der Bevölkerung akzeptiert und umgesetzt werden, wird Landrat Matthias Neth in der Mitteilung zitiert.

11:20 Uhr Nahverkehrs-Geschäftsführer begrüßt verschärfte Maskenpflicht

Auch in Heilbronn-Franken müssen Fahrgäste in Bussen und Bahnen ab sofort medizinische Masken tragen. Dazu zählen OP- und FFP2-Masken. Aus Sicht des Geschäftsführers des Heilbronner-Hohenloher-Haller-Nahverkehrs (HNV), Gerhard Gross, ist die Vorgabe sinnvoll. Gerade bei hohen Infektionszahlen sei es besser, auf die wirksameren Masken zurückzugreifen, da sie deutlich besser seien als die Alltagsmasken. Für eine Bilanz in den Bussen und Bahnen sei es zwar noch zu früh. Bisher gebe es aber keine Meldungen, dass sich Fahrgäste vermehrt nicht an die neuen Auflagen gehalten hätten.

6:30 Uhr - Unterschied zwischen OP- und FFP2-Masken

Von heute an gilt die neue Corona-Landesverordnung, mit einer verschärften Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und beim Einkaufen. Am Wochenende wies das Sozialministerium erneut darauf hin, dass statt des Mund-Nasenschutzes aus Stoff dort jetzt medizinische- oder FFP2-Masken getragen werden müssen. Der Heilbronner Apotheker Dieter Harfensteller erläutert den Unterschied, demnach habe eine FFP2-Maske auch einen Eigenschutz, medizinische Masken hingegen hauptsächlich der ein Fremdschutz. Im OP soll demnach der zu Operierende geschützt werden.

6:15 Uhr - Inzidenz im Hohenlohekreis unter 50

Zum zweiten Mal in Folge hat der Hohenlohekreis den niedrigsten Corona-Infektionswert im Land. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts lag am Sonntagnachmittag die Sieben-Tage-Inzidenz wie bereits am Samstag, bei 43,5.

FFP2-Maske (Foto: SWR, Jürgen Härpfer)
Jürgen Härpfer

Samstag, 23.1.2021

18:10 Uhr - Inzidenzwert des Hohenlohekreises unter 50

Baden-Württembergs Landesgesundheitsamt meldet am Samstag (Stand: 16 Uhr) 1.486 weitere bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (gesamt: 284.375). Am Samstag vor einer Woche waren es 1.873 Neuinfektionen. Keine Region im Land lag über der kritischen 200er-Marke, am höchsten ist der Wert im Stadtkreis Heilbronn (162,7). Mittlerweile weisen vier Regionen eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 auf. Dazu gehört der Hohenlohekreis. Außerdem sind den Angaben zufolge landesweit weitere 32 Menschen im Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben (insgesamt: 6.617). Gestern waren es noch 72 neue Todesfälle. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank weiter und liegt jetzt bei 90,3 Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche (gestern: 91,5).

Freitag 22.1.2021

19 Uhr - Inzidenz im Hohenlohekreis knapp über 50er-Marke

Der Hohenlohekreis hat laut Landesgesundheitsamt die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in der Region Heilbronn-Franken. Dort liegt der Wert nur noch knapp über der 50er-Marke bei etwas unter 51 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Im Main-Tauber-Kreis sank die Inzidenz auf 126, im Landkreis Heilbronn auf rund 77. Im Stadtkreis Heilbronn dagegen stieg der Wert leicht auf knapp 182. Es ist der höchste Wert aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Auch im Kreis Schwäbisch Hall gab es einen leichten Anstieg auf rund 78.

16:15 Uhr - Oberbürgermeister Mergel beklagt Impfstoffmangel

Der Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel (SPD) sieht den Impfstart der Kreisimpfzentren in der Region mit gemischten Gefühlen. Er freue sich einerseits, dass es am Freitag endlich losgehe, andererseits finde er es schlimm, dass es nur so wenig Impfstoff gebe. Sie könnten mit Volldampf arbeiten, aber sie haben zu wenig Impfstoff, teilte Mergel mit. Er hoffe, dass sich das in den kommenden Wochen und Monaten ändere, so Mergel weiter. 

16:00 Uhr - Britische Virus-Mutation im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis habe es bereits vor eineinhalb Wochen zwei nachgewiesene Fälle der britischen Coronavirus-Mutation gegeben. Das teilte der Erste Landesbeamte Christoph Schauder jetzt auf Anfrage mit. Dabei habe es sich um Reiserückkehrer aus Südengland gehandelt. Es bestehe keine Veranlassung zur Unruhe. Die Krankheitsverläufe haben sich absolut im Rahmen gehalten, zum Teil seien auch keine Symptome vorhanden gewesen. Das Kontaktpersonenmanagement habe hervorragend funktioniert, sodass die Infektionsketten unterbrochen wurden und es keine Veranlassung gebe, in Panik auszubrechen, so Schauder weiter. Seit Donnerstag gibt es auch den ersten Fall der Mutation im Kreis Heilbronn.

12 Uhr - Bilanz von Quarantänekontrollen

Im Zuge einer landesweiten Schwerpunktkontrolle der Quarantänepflicht sind in Heilbronn und Wertheim (Main-Tauber-Kreis) nur wenige Verstöße festgestellt worden. An den vergangenen zwei Tagen kontrollierten die kommunalen Ordnungsdienste, ob die Quarantäne eingehalten wird. In Heilbronn betraf dies 230 Menschen, so die Stadt. Sieben seien nicht zuhause angetroffen worden, wobei die Abwesenheit in drei Fällen später begründet werden konnte. Zum Beispiel, weil ein Krankenhausaufenthalt vorlag. In den restlichen vier Fällen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Quote der angetroffenen Personen sei deutlich höher als bei vergangenen Kontrollen. In Wertheim wurden 30 Personen überprüft. 29 waren laut Stadt zuhause. In einem Fall müsse man nochmal nachhaken.

Impfzentrum Auenstein, Landkreis Heilbronn (Foto: SWR)

Donnerstag 21.1.2021

16:30 Uhr - Quarantäne in zwei Pflegeheimen aufhoben

Im Main-Tauber-Kreis konnte in zwei Pflegeheimen in Freudenberg und Grünsfeld die Quarantäne aufgehoben werden. Allerdings steht jetzt in Igersheim ein Wohnbereich einer Einrichtung unter Quarantäne, in der Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen leben. Hier waren zwei Bewohner positiv getestet worden. Insgesamt gab es heute 19 Corona-Fälle im Main-Tauber-Kreis, die Sieben-Tage Inzidenz stieg auf über 150, vor einer Woche lag sie deutlich darunter.

15:30 Uhr - Hilfe bei Terminvergabe für eine Corona-Impfung bringt kaum Verbesserung

Die Hilfe bei der Terminvergabe für eine Corona-Impfung von Senioren hat in Schwäbisch Hall bisher wenige Ergebnisse gebracht. Auch das Team von Mehrgenerationenhaus und Heimbacher Hof scheitere bisher nach eigenen Angaben am Impfstoffmangel. Ein oder zwei Impf-Termine habe man bisher vereinbaren können, so Martin Weis vom Mehrgenerationenhaus. Doch man bleibe dran, in der Hoffnung, dass es bald mehr Impfstoff gibt. Seit gestern können sich Impfberechtigte in Schwäbisch Hall an Helfer wenden, die für sie versuchen, bei der Telefonhotline durchzukommen oder sich online anzumelden. So müssten die Senioren nicht selbst stundenlang in der Warteschleife verbringen. Auch Neckarsulm will einen Impftermin-Service anbieten.

Ein Teddybär mit einer FFP2-Maske sitzt in einem Sessel (Foto: SWR, Jürgen Härpfer)
Jürgen Härpfer

Mittwoch, 20.01.2021

19:00 Uhr - Hohenlohekreis mit niedrigstem Inzidenzwert

In der Region Heilbronn-Franken sind die Sieben-Tage-Inzidenzen bis auf den Main-Tauber-Kreis weiter gesunken. Im Main-Tauber-Kreis ist der Inzidenzwert von 140 auf 148 gestiegen. Die niedrigste Inzidenz in der Region Heilbronn-Franken hat laut Landesgesundheitsamt der Hohenlohekreis mit 55. Auch im Stadtkreis Heilbronn geht der Wert weiter zurück, von zuletzt 190 auf jetzt 168. Im Landkreis Heilbronn und im Kreis Schwäbisch Hall liegen die Inzidenzen bei 81 beziehungsweise bei 86.

15:15 Uhr - Gesamtelternbeiratsvorsitzender kritisiert Konzeptlosigkeit bei Schulöffnung

Nach den erneuten Verlängerungen der Einschränkungen im Schulbetrieb, kritisiert der Heilbronner Gesamtelternbeiratsvorsitzende Christoph Eberlein die noch immer anhaltende Planlosigkeit der Politik. Eberlein zeigte sich überrascht, als es hieß: "Jetzt solle das Kultusministerium Pläne erstellen." Das hätten die Gesamtelternbeiräte Baden-Württemberg bereits im Juli 2020 gefordert gefordert, so Eberlein: Plan A, B und C. Da ist scheinbar nichts passiert, wenn jetzt der Ministerpräsident sagt, jetzt müssen wir Konzepte erstellen."

13:30 Uhr - Freilichtspiele Schwäbisch Hall sagen alle Februar-Termine ab

Die Freilichtspiele Schwäbisch Hall haben alle Vorstellungen im Neuen Globe für Februar abgesagt. Sie sollen im Herbst nachgeholt werden. Die Karten bleiben gültig oder können zurückgegeben werden. Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die Sommerspielzeit auf Hochtouren. Bis April werden nur so viele Karten verkauft, dass der Abstand, wie im vergangenen Jahr, eingehalten werden kann.

6:30 Uhr - Meist leicht sinkende Inzidenzzahlen

In der Region Heilbronn-Franken sind die Sieben-Tage-Inzidenzen in fast allen Kreisen gesunken. Den landesweit niedrigsten Wert hat momentan der Hohelohekreis - der Stadtkreis Heilbronn den höchsten. In den vergangenen fünf Tagen ist die Inzidenz im Hohenlohekreis von 92 auf aktuell 57 gefallen, meldet das Landesgesundheitsamt. Der Landesdurchschnitt liegt bei 105. Im Kreis Schwäbisch Hall ist der Inzidenzwert ebenfalls gesunken in den vergangenen Tagen auf zuletzt 103, der Kreis Heilbronn steht bei 97. Im Stadtkreis Heilbronn ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf unter 200 gefallen und liegt bei 190. Kein Abwärtstrend ist momentan im Main-Tauber-Kreis sichtbar, dort liegt der Inzidenzwert bei 140.

Mund- und Nasen-Schutz (Foto: SWR)

Dienstag, 19.1.2021

14:30 Uhr - Impftermine in Heilbronn-Franken fast alle ausgebucht

In den Kreisen Heilbronn, Schwäbisch Hall und Hohenlohe waren die ersten Impftermine innerhalb kürzester Zeit vergeben und sind teilweise bereits auf Wochen hinaus ausgebucht. Im Kreis Heilbronn waren alle verfügbaren Impftermine für die nächsten Wochen innerhalb von rund zwei Stunden weg.

12:30 Uhr - Anmeldung für Kreisimpfzentren gestartet - Termine schnell weg

Die Termine für Corona-Impfungen in der Region Heilbronn-Franken sind derzeit nur schwer zu bekommen. Die ersten beiden Tage im Zentrum in Heilbronn-Horkheim waren innerhalb von 20 Minuten ausgebucht, berichtet die Stadtverwaltung. Für die Kreisimpfzentren in der Region hat am heutigen Dienstag die Anmeldung begonnen. Zunächst können Menschen, die älter sind als 80 sowie Pflegekräfte einen Termin vereinbaren. Die Zentren sollen am Freitag die Arbeit aufnehmen, vorausgesetzt, sie haben bis dahin den Impfstoff.

9:05 Uhr - Wenig veränderte Corona-Inzidenzen in Heilbronn-Franken

Die Corona-Inzidenzen in der Region Heilbronn-Franken haben sich am Montag im Vergleich zum Vortag kaum verändert. Der Hohenlohekreis hat im Landesvergleich mit 75,5 eine der niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenzen, also gemeldete Fälle innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, die Stadt Heilbronn mit 212,5 nach wie vor die höchste. Im Landkreis Heilbronn liegt bei einem Inzidenz-Wert von 108,3. Am Sonntag hatte das Landesgesundheitsamt hier 112,1 Fälle gemeldet. Der Main-Tauber-Kreis kommt auf einen Wert von 120,1, der Kreis Schwäbisch Hall auf 117,9 – das sind 17 Zähler weniger als am Vortag.

Kreisimpfzentrum KIZ Stadt Heilbronn. Piktogramm Spritze. (Foto: SWR)
Das Kreisimpfzentrum in Heilbronn: Die Patienten sollen sich hier schnell zurechtfinden.

Montag, 18.1.2021

13 Uhr - Verschärfte Tests: Hoher Aufwand für Alten- und Pflegeheime

Seit heute müssen die Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen dreimal die Woche auf Corona getestet werden und auch den Besuchern muss ein Antigentest angeboten werden. Eine große Herausforderung für das Personal so, Ute Emig-Lange vom christlichen Träger BBT, der in den Kreisen Hohenlohe und Main-Tauber elf Seniorenheime betreibt: "Die Belastung ist hoch, für alle, die in unseren Einrichtungen, in der Altenpflege arbeiten. Aber unser Ziel ist es nach wie vor, den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, dass sie Besucher empfangen können. Und deshalb ist es wichtig, dass die Besucher vorher getestet werden, um unsere Bewohner möglichst zu schützen, vor einer Infektion."

11 Uhr - Friseure in schwieriger wirtschaftlicher Situation

Die finanzielle Situation bei den Friseurbetrieben in der Region spitzt sich nach Angaben der Friseurinnung Heilbronn-Öhringen weiter zu. Seit über einem Monat müssen die Friseure ihre Geschäfte geschlossen halten, weil sie zu den körpernahen Dienstleistungen zählen.

10 Uhr - Über 80-Jährige erhalten Impfpost

Rund 9.000 Heilbronner Bürger über 80 erhalten in diesen Tagen Post von OB Harry Mergel. Dabei geht es um wichtige Infos zur Impfung gegen das Corona-Virus. In dem Schreiben geht es vor allem darum, die Senioren zu erreichen, die sich nicht mit dem Internet auskennen oder keinen Zugang haben. Sie sollen informiert werden, wie und wo sie sich impfen lassen können und welche Unterstützung die Stadt anbietet, zum Beispiel bei der Terminvereinbarung oder bei der Fahrt zum Kreisimpfzentrum in Horkheim. Für weitere Fragen will die Stadt außerdem ab Dienstag eine Impf-Hotline für alle schalten, die den Brief erhalten. Ein Termin für das Kreisimpfzentrum in der Horkheimer Stauwehrhalle kann dort allerdings nicht reserviert werden.

Coronavirus (Foto: SWR)
Coronavirus

Sonntag, 17.1.2021

11 Uhr - Heilbronn hat weiter höchsten Inzidenzwert im Land

Der Stadtkreis Heilbronn hat weiter den höchsten Inzidenzwert in Baden-Württemberg. Er liegt als einziger mit 206 zudem über der kritischen Marke von 200. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in der Region Heilbronn-Franken gibt es weiter im Hohenlohekreis. Dort beträgt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 78. Der Landkreis Heilbronn und der Main-Tauber-Kreis liegen mit Werten von 118 beziehungsweise 123 auf einem fast ähnlichem Niveau. Für den Kreis Schwäbisch Hall meldet das Landesgesundheitsamt einen Inzidenzwert von 144. Im Main-Tauber-Kreis hat es einen weiteren Todesfall gegeben. In einem Pflegeheim in Bad Mergentheim gibt es besonders viele Corona-Infektionen bei Bewohnern und Mitarbeitern. Landesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 120.

Freitag, 15.1.2021

18 Uhr - Heilbronn mit Inzidenzwert von 239 landesweit an der Spitze

Der Corona-Inzidenzwert im Stadtkreis Heilbronn liegt landesweit mit einem Wert von 239 weiter an der Spitze. In allen anderen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg liegen die Sieben-Tage-Inzidenzwerte unter der kritischen Marke von 200. Den niedrigsten Wert in der Region Heilbronn-Franken hat weiter der Hohenlohekreis mit einer Inzidenz von 92. Im Landkreis Heilbronn und im Main-Tauber-Kreis liegen die Werte bei 119 beziehungsweise 133. An und mit Corona sind fünf weitere Menschen in der Region gestorben. In einem Pflegeheim in Bad Mergentheim sind fünf weitere Corona-Infektionen bei Mitarbeitern festgestellt worden, dort sind jetzt insgesamt 51 Bewohner und 33 Beschäftigte betroffen.

16:00 Uhr - Verständnis für Kritik an schleppenden Hilfen

Der Vorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung, der Hohenloher CDU-Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten, kann die massive Kritik von Gastronomen und Hoteliers an der schleppenden Auszahlung der Finanzhilfen nachvollziehen. Er hoffe, dass die Auszahlungen jetzt laufen, so von Stetten. Es müsse verhindert werden, dass Unternehmen in die Insolvenz getrieben werden. Die Bundesregierung hatte milliardenschwere Hilfen für Unternehmen etwa aus der Gastronomie beschlossen, die ihren Geschäftsbetrieb wegen der Corona-Pandemie dichtmachen mussten. Erstattet werden sollten über Zuschüsse Umsatzausfälle von bis zu 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat

14:30 Uhr - SLK-Kliniken wollen Schnelltests anbieten

Die SLK-Kliniken im Stadt- und Landkreis Heilbronn wollen Besuchern von kommender Woche an Corona-Schnelltests anbieten. Nach der Corona-Verordnung des Landes muss dann jeder, der einen Angehörigen im Krankenhaus besucht, einen negativen Test vorweisen. SLK-Geschäftsführer Thomas Weber weist darauf hin, dass Besuche nur noch in Ausnahmefällen erlaubt seien. Wenn ein Patient über 80 Jahre, länger als sieben Tage im Krankenhaus oder Intensivpatient sei oder im Sterben liege, seien Besuche erlaubt. Dann würden Antigen-Schnelltests in den Eingangsbereichen für die Besucher angeboten werden. Die Besucher werden gebeten, vorab über eine Telefonhotline, die ab Montag geschaltet ist, sich einen Termin zu organisieren, sodass das die Schnelltests geordnet und zeitnah ablaufen können. Die getesteten Besucher müssten so lange warten, bis das Testergebnis da sei und dürften dann das Haus betreten, so Weber weiter.

8:00 Uhr - Besuchsstopp am Klinikum Diak in Schwäbisch Hall

Am Diak Klinikum in Schwäbisch Hall gilt ab Freitag (15.1.) ein Besuchsstopp. Grund sei die aktuelle Pandemiesituation, heißt es in einer Mitteilung. Angehörige von Patientinnen und Patienten können nur noch in Ausnahmefällen zu Besuch kommen. Außerdem gilt: Wer ambulante Untersuchungen oder Sprechstunden in Anspruch nimmt, muss während des gesamten Aufenthalts auf dem Klinikgelände eine FFP2-Maske tragen.

7:00 Uhr - Inzidenzwert in Heilbronn wieder deutlich über 200

Der Corona-Inzidenzwert der Stadt Heilbronn ist wieder deutlich über die kritische Marke von 200 gestiegen. Mit einem Wert von 237 liegt Heilbronn an erster Stelle der Corona-Hotspots im Land. Im Vergleich zum Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Heilbronn stark angestiegen, um gut 40 Zähler. Nach den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts gab es fünf Todesfälle. Eine leichte Inzidenz-Steigerung gibt es auch im Main-Tauber-Kreis mit 121,6 - dort wurden gestern 29 Neuinfektionen gemeldet, zehn davon in einem Bad Mergentheimer Seniorenstift. Nahezu unverändert sind die Werte in den Landkreisen Heilbronn mit 120,2 und Schwäbisch Hall mit 153,4. Der Hohenlohekreis liegt als einziger Landkreis in der Region unter der 100er-Marke - bei 87 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

SLK Klinik Heilbronn Gesundbrunnen. Transparent mit Stoppschild für Besucherstopp. (Foto: SWR)

Donnerstag, 14.1.2021

16:00 Uhr - Main-Tauber-Kreis: Weitere Corona-Fälle in Pflegeheimen

In Pflegeheimen im Main-Tauber-Kreis sind neue Corona-Infektionen festgestellt worden. Zehn Bewohner des Johann-Benedikt-Bembé-Stifts in Bad Mergentheim sind hinzugekommen. Dort sind jetzt fast 80 Bewohner und Mitarbeiter infiziert. Im Seniorenzentrum Schönblick in Igersheim wurden aktuell zwei Bewohner positiv getestet. Beide Häuser stehen unter Quarantäne. Der Erste Landesbeamte Christoph Schauder teilte mit, dass das Testaufkommen im Main-Tauber-Kreis und in den Alten- und Pflegeheimen außerordentlich hoch sei. Hinzu komme, dass seit wenigen Tagen auch die Verpflichtung bestehe, dass Besucher in Altenpflegeheimen einen negativen Antigenschnelltest beim Betreten der Einrichtung vorlegen müssen. Das Infektionsgeschehen sei absolut diffus. Heute seien eine Großzahl der Fälle auf das Bembé-Stift in Bad Mergentheim zurückzuführen. Generell bleibe festzuhalten, dass alle Altersstufen betroffen seien, unabhängig, ob es sich um Bewohner in Pflegeheimen handele oder nicht, so Schauder weiter.

12:00 Uhr - Impftermine schnell ausgebucht

Die Corona-Impftermine sind auch in der Region Heilbronn-Franken schnell ausgebucht. Darauf hat der Main-Tauber-Kreis hingewiesen. Demnach ist die telefonische Terminvergabe stark nachgefragt. Landesweit berichten Impfberechtigte von langen Wartezeiten. Derzeit stehen nach Angaben des Landes pro Tag in Baden-Württemberg nur 6.000 Impfdosen zur Verfügung. Die Krankenhäuser in der Region bekommen vorerst keinen Impfstoff, um ihr Personal zu schützen. Sie hätten die Vorgabe bekommen, zu den Kreisimpfzentren zu gehen, bestätigte eine Sprecherin der SLK-Kliniken in Heilbronn. Diese aber nehmen den Betrieb erst Ende nächster Woche auf.

9:30 Uhr - Corona-Inzidenzwerte sinkt unter 200er-Marke

Die Zahl der Corona-Infektionen in der Region Heilbronn-Franken bleibt hoch. So sinkt mit 93,2 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen die Inzidenz im Hohenlohekreis erstmals seit langem wieder unter die 100er Marke. Doch dort verzeichnete das Landesgesundheitsamt mit vier Verstorbenen innerhalb von 24 Stunden die höchste Zahl in der Region. In der Stadt Heilbronn ist im gleichen Zeitraum niemand verstorben, dafür ist die Inzidenz mit 194,3 wieder knapp unter die Hotspot-Marke gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldete heute früh die bisher höchste Zahl an Menschen, die an oder mit dem Corona-Virus verstorben sind. Nach den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts ist auch der Wert im Landkreis Schwäbisch Hall mit 177,4 leicht angestiegen. Eine leichte Steigerung gibt es auch im Landkreis Heilbronn mit 120,2 und im Main-Tauber-Kreis mit 110,3. Dort wurden gestern 36 Neu-Infektionen bestätigt, es handelt sich meist um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen.

Karton mit Corona-Schnelltests und eine Schnellstestanleitung (Foto: SWR)

Mittwoch, 13.1.2021

11:00 Uhr - Impfberechtigte bekommen Infoschreiben

Die Stadt Heilbronn will die ersten Berechtigten für eine Corona-Impfung mit einem Informationsschreiben benachrichtigen. Darin stehen die Kontaktmöglichkeiten, um einen Termin zu vereinbaren, sagte die zuständige Bürgermeisterin Agnes Christner. Sie würden sehr für die Impfung werben, weil sie auch überzeugt seien, dass es ein ganz wichtiger Schritt wäre, so Christner weiter. Zudem hoffe sie, dass auch Angehörige und Nachbarn bei der Terminvergabe für einen Impftermin älteren Mitmenschen helfen. Die Stadt will mit einer zusätzlichen Telefon-Hotline mögliche Fragen beantworten. Menschen über 80 Jahre sollen von der Stadt Informationen zum Impfablauf in Heilbronn per Brief erhalten.

10:30 Uhr - Infektionswerte sinken leicht

Erstmals seit Tagen ist die Zahl der Corona-Infektionen in Heilbronn wieder unter die Hotspot-Marke von 200 gesunken. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagabend bei 184,1. Gesunken sind die Werte auch in den anderen Kreisen der Region Heilbronn-Franken. Mit 172,8 entfernt sich der Kreis Schwäbisch Hall wieder von der 200er-Marke, unter der er am Vortag nur knapp geblieben ist. Der Landkreis Heilbronn liegt bei 115,5, der Main-Tauber-Kreis bei 105,0. Wie in den Vortagen gab es im Hohenlohekreis die wenigsten Neuinfektionen. 104,7 beträgt dort die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

6.30 Uhr - Ärzteschaft hat Verständnis für geringe Impfstoffmenge

In der Heilbronner Ärzteschaft gibt es Verständnis darüber, dass der Corona-Impfstoff zunächst nicht ausreicht. Jeder auf der ganzen Welt benötige den Impfstoff, dass am Anfang zu wenig zur Verfügung steht, sei normal, sagte Kreisärzteschaftsvorsitzender Martin Uellner bei der Vorstellung des Heilbronner Kreisimpfzentrums. Man könne der Politik höchstens vorwerfen, dass sie dies bislang zu wenig kommuniziert hat. "Auch durch Mehrbestellung bekommen wir nicht früher einen Impfstoff", so Uellner. Das Impfzentrum im Heilbronner Stadtteil Horkheim soll am 22. Januar in Betrieb gehen, zunächst an zwei Tagen pro Woche. Unterdessen sind die Infektionszahlen in der Region Heilbronn-Franken leicht gesunken. Die Stadt Heilbronn liegt mit einer Inzidenz von 184 wieder unter dem 200er Wert.

Ein Fläschchen Moderna-Impfstoff  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa)
Auch durch Mehrbestellung des Impfstoffes werde man nicht schneller mehr bekommen, sagte der Heilbronner Kreisärzteschafts-Vorsitzender Martin Uellner picture alliance/dpa

Dienstag, 12.1.2021

15.30 Uhr - Kreisimpfzentrum ist einsatzbereit

Das Heilbronner Impfzentrum in der Stauwehrhalle im Stadtteil Horkheim ist offiziell vorgestellt worden. Ab 22. Januar soll dort geimpft werden, vorerst Menschen aus Risikogruppen. Bürgermeisterin Agnes Christner ist froh, wenn die Impfungen endlich starten: "Es ist für uns ein guter Tag, weil wir zeigen können, dass wir bereit sind und gewährleisten können, dass wir am 22.1. mit Impfungen beginnen können. Und selbstverständlich wird die Stadt alles tun, dass jeder der es möchte auch einen Impftermin vereinbaren kann." Außerdem werde noch eine städtische Hotline freigeschalten, so Christner weiter.

12 Uhr - Heilbronner SLK-Kliniken wollen Impfstoff für Personal

Die Heilbronner SLK-Kliniken kritisieren, dass sie zahlreiche Corona-erkrankte Menschen behandeln müssen, ohne selbst durch eine Impfung geschützt zu sein. In einer Videodiskussion mit Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) sagte SLK-Geschäftsführer Thomas Weber: "Wir haben die Situation, dass in den Einrichtungen, in denen die zentralen Impfzentren sind, in den Universitätskliniken ärztliches und pflegerisches Personal geimpft wird. Wir aber in unseren Einrichtungen bisher noch nicht einmal eine Information haben, wann wir mit Impfstoff rechnen können." Einen Termin nannte Lucha in der Videodiskussion nicht. Er stellte Informationen in Aussicht: "Wir verteilen den Mangel. Aber wir versuchen, ihn so gerecht wie möglich zu verteilen. In Kürze wird Ihnen das Prozedere bekanntgegeben."

7:25 Uhr - Heilbronn führt wieder Hotspot-Liste des Landes an

In Baden-Württemberg gibt es jetzt wieder drei Corona-Hotspot-Kreise mit einer Inzidenz von mehr als 200. Heilbronn führt mit einem Wert von 210,1 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen erneut die Liste an. In einer Videodiskussion mit der Heilbronner Grünen-Landtagsabgeordneten Susannne Bay verteidigte Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) unterdessen die Einschränkungen. "Wo wären wir, wenn wir all die Maßnahmen nicht getroffen hätten?", lautete die rhetorische Frage Luchas. Der Blick auf die Kinder in den Familien müsse weiter im Vordergrund stehen, hieß es. Unterdessen sind die Infektionswerte auch in den anderen Kreisen in der Region seit dem Vortag gestiegen: Im Kreis Schwäbisch Hall auf 191,1, im Main-Tauber-Kreis auf 137,5, im Kreis Heilbronn auf 121,6 und im Hohenlohekreis auf 111,8.

Videodiskussion zwischen der Heilbronner Grünen-Landtagsabgeordneten Susannne Bay und dem baden-württembergischen Sozialminister Manfred Lucha (Grüne)  (Foto: SWR)
In einer Videodiskussion mit der Heilbronner Grünen-Landtagsabgeordneten Susannne Bay verteidigte der baden-württembergische Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) die Corona-Einschränkungen (Screenshot).

Montag, 11.1.2021

18:30 - 7-Tage-Inzidenz in Heilbronn weiterhin über 200

Die Stadt Heilbronn hat eine 7-Tage-Inzidenz von 210. Vor einer Woche lag die Kennzahl bei 188,8. Auch im Landkreis Schwäbisch Hall ist die Inzidenz gestiegen auf 191 im Vergleich zur Vorwoche. In den weiteren Landkreisen sind die Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gesunken. Der Hohenlohekreis liegt bei 111,8. Der Landkreis Heilbronn hat eine Inzidenz von 121,6 und der Main-Tauber-Kreis liegt bei 137,5. Seit Sonntag sind 13 Personen mit oder an Covid-19 verstorben.

15:45 - Corona-Ausbruch im Schlachthof Crailsheim

Nach einem Corona-Ausbruch im Schlachthof Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) stehen mehrere Mitarbeiter unter Quarantäne. Insgesamt 23 Mitarbeiter des Schlachthofs sind mit Covid-19 infiziert, bestätigte ein Sprecher des Landratsamts. Die meisten von ihnen zerlegen Schweine oder Rinder. Der erste Verdacht, sie hätten sich in einer Gemeinschaftsunterkunft infiziert, habe sich jedoch nicht bestätigt, sagte der Sprecher des Landratsamts. Die Mitarbeiter hätten sich wahrscheinlich über die Feiertage bei Ihren Familien infiziert. Vor einer Woche wurden bei einer Routine-Testung die ersten Infizierten entdeckt. Daraufhin wurde die Test-Rate auf zwei Mal pro Woche erhöht, sodass am vergangenen Donnerstag direkt zwei weitere Infizierte festgestellt wurden. Insgesamt arbeiten auf dem Schlachthof 630 Mitarbeiter. Die Betroffenen und ihre Kontaktpersonen seien in Quarantäne. Die Produktion kann fortgeführt werden.

7:25 Uhr - Wieder höhere Corona-Inzidenzen

In der Stadt Heilbronn ist der Corona-Inzidenzwert wieder deutlich angestiegen, um über 26 Zähler auf 220. Vier Todesfälle wurden am gesamten Wochenende gemeldet. Mit dem erneuten Anstieg knackt der Stadtkreis Heilbronn wieder die 200er-Marke bei Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Auch im gesamten Land ist der Inzidenzwert leicht gestiegen, so auch im Main-Tauber-Kreis auf 131 und im Kreis Schwäbisch Hall auf 180. Kaum Veränderungen gab es im Landkreis Heilbronn und im Hohenlohekreis bei einer Inzidenz von jeweils knapp 120.

Drei Männer und eine Frau mit Masken an einem Tisch (Foto: SWR, Mathias Grimm)
Lagebesprechung des Deutschen Roten Kreuzes im ZIZ Rot am See Mathias Grimm

Samstag, 9.1.2021

15 Uhr - ZIZ knackt 5.000er Marke

Das Zentrale Impfzentrum in Rot am See hat knapp zwei Wochen nach seinem Start 5000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Der knappe Impfstoff sei nach wie vor der Grund, warum nicht noch mehr geimpft würde, ansonsten sei man zufrieden, bilanziert Organisator David Schneider.

13 Uhr - HSB schreitet bei Impfungen schnell voran

Die Hohenloher Seniorenbetreuung, kurz HSB, die zur Gruppe der Barmherzigen Brüder Trier gehört, kommt bei der Impfung ihrer Heimbewohner gut voran. Wie die Hohenloher Seniorenbetreuung mitteilte, wurden in dieser Woche bereits 170 Bewohner und Mitarbeitende im Öhringer Altenheim, sowie in den beiden Seniorenzentren in Dörzbach und Schöntal gegen Corona geimpft. Kommende Woche soll die Aktion im Seniorenzentrum in Waldenburg fortgesetzt werden, dann seien alle Bewohner in den Heimen der Hohenloher Seniorenbetreuung mit der ersten Impfung versorgt, hieß es. Unterstützt wurde die Impfaktion von sechs Ärzten, unter anderem vom Hohenloher Krankenhaus, von Hausärzten und Ärzten vom mobilen Impfteam aus Rot am See.

10:30 Uhr - Inzidenzzahlen bleiben weiterhin unter 200

Die Corona-Inzidenzwerte in der Region Heilbronn Franken liegen weiter unter der kritischen 200er-Marke. Dennoch gab es zehn neue Todesfälle. Die höchste 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in der Region hat nach den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts der Landkreis Schwäbisch Hall mit etwas über 167 - ein leichter Anstieg. Knapp dahinter liegt die Stadt Heilbronn mit einem Wert von 164,4,Tendenz ebenfalls steigend. Der Landkreis Heilbronn sowie der Main-Tauber-Kreis haben Werte von um die 120 neue Fälle pro 100.00 Einwohner und bleiben damit einigermaßen stabil. Der Hohenlohekreis liegt weiter als einziger Landkreis in der Region unter der 100er-Marke - bei 95,9 Fällen. Von der von der Bundesregierung anvisierten Marke von weniger als 50 Fällen ist aber auch er noch weit entfernt.

Kretschmann bei einer Pressekonferenz zu Corona-Maßnahmen (Foto: SWR)

Freitag, 8.1.2021

16:45 Uhr - Reaktionen aus Heilbronn-Franken auf Corona-Maßnahmen des Landes

Der baden-württembergische Landtag hat in einer Sondersitzung über die verschärften Corona-Regeln debattiert. Sie werden von den Landtagsabgeordneten aus der Region Heilbronn-Franken sehr unterschiedlich beurteilt. "Ich bin zufrieden", sagte Susanne Bay, die Heilbronner Grünen-Abgeordnete, weil zum Beispiel in Baden-Württemberg - anders als in anderen Ländern - Betreuungsgemeinschaften zwischen zwei Familien möglich sein werden. Die Neckarsulmer CDU-Abgeordnete Isabell Huber freute besonders, dass für Kinder unter 14 Jahren Ausnahmen bei den Beschränkungen gemacht wurden. Der SPD-Abgeordnete Reinhold Gall aus Obersulm unterstützt die Maßnahmen, kritisierte aber die Umsetzung der Hilfen, zum Beispiel für den Einzelhandel. Stephen Brauer, FDP, und Rainer Podeswa, AfD, bemängeln, dass nicht von Anfang an die besonders gefährdeten Gruppen stark geschützt wurden. Das hätte die harten Einschnitte für die Wirtschaft verhindern können, hieß es.

11:45 Uhr - Zentrales Impfzentrum Rot am See zwei Wochen in Betrieb

Seit das zentrale Impfzentrum in Rot See vor knapp zwei Wochen in Betrieb gegangen ist, haben sich bisher insgesamt 4.757 Menschen gegen das Corona-Virus impfen lassen. Davon rund ein Drittel durch die mobilen Impfteams. Wie Landrat Gerhard Bauer betonte, sei die Impfbereitschaft der über 80-Jährigen sehr groß.

10:05 Uhr - 25 Corona Patienten auf der Intensivstation der SLK Kliniken Heilbronn

Die Heilbronner SLK-Kliniken behandeln zurzeit 100 Patienten mit positivem Corona-Befund, 25 davon auf der Intensivstation. Das sind insgesamt weniger Patienten, als am Jahresende, aber das könne morgen schon wieder anders aussehen, sagte ein Sprecher des Klinikverbunds. Welche Auswirkungen die Feiertage hatten, sei erst Ende des Monats zu erkennen.

8:45 Uhr - Reha-Kliniken in Bad Mergentheim "nicht in Gefahr"

Der Kurdirektor von Bad Mergentheim, Sven Dell, sieht die Reha-Kliniken in der Stadt trotz Corona-Pandemie nicht in Gefahr. Zwar dürften die Häuser aus Infektionsschutzgründen nicht voll belegt sein, existenziell bedroht, sei derzeit aber kein Haus, so Dell im SWR: "Bis dato sehen wir keinerlei Anzeichen, dass es irgendeine Klinik nicht schafft. Denn alle Kliniken machen hier ihre stringenten Hausaufgaben, es verbünden sich auch Kliniken was den Einkauf betrifft. Also es ist hier ein großes Signal der Solidarität, des Zusammenrückens spürbar. Wir koordinieren als Kurverwaltung alle vier bis fünf Wochen eine Videokonferenz mit den Kliniken, um uns im regen Austausch auch hier zu halten. Also von daher gehe ich davon aus, dass hier alles im Lot ist."

7:15 - Terminvergabe zu Impfungen in Ilsfeld ab 18. Januar

Im Kreis Heilbronn sind Anmeldungen für eine Impfung gegen das Corona-Virus voraussichtlich ab dem 18. Januar möglich. Wer geimpft werden will, der könne telefonisch oder auf der zentralen Webseite unter impfterminservice.de einen Termin ausmachen, so das Landratsamt. Anfangs sollen vor allem Menschen über 80 und Pflegekräfte geimpft werden. Die Impfungen im Kreisimpfzentrum in der Ilsfelder Tiefenbachhalle beginnen voraussichtlich am 22. Januar. Wer ohne Termin erscheint, müsse weggeschickt werden, heißt es. Laut Landratsamt ist der Impfstoff noch knapp, weshalb zu Beginn nur bis zu 200 Personen pro Woche geimpft werden können. Ursprünglich geplant waren rund 800 täglich.

3D-Modell des geplanten Impfzentrums von Losberger (Foto: Pressestelle, © Losberger De Boer)
Pressestelle © Losberger De Boer

Donnerstag, 7.1.2021

18:45 - Schwäbisch Hall hat höchste Sieben-Tage-Inzidenz in der Region

In der Region Heilbronn-Franken schwanken die Sieben-Tage-Inzidenzen im Vergleich zum Vortag je nach Kreis. Der Landkreis Schwäbisch Hall hat mit 166,7 die höchste Inzidenz der Region, berichtet das Landesgesundheitsamt. Am Mittwoch lag sie noch bei 157. Auch im Landkreis Heilbronn ist die Inzidenz von 89,1 am Vortag auf eine Inzidenz von 126,3 gesprungen. Die weiteren Kreise in der Region Heilbronn-Franken haben sinkende Inzidenzen im Vergleich zum Vortag. Die Stadt Heilbronn liegt bei 146,9. Der Main-Tauber-Kreis liegt bei 132,9 und der Hohenlohekreis bei 94,1. Die SLK-Kliniken in Heilbronn berichten, zurzeit würden 100 Patienten mit positivem Corona-Befund stationär behandelt. 25 von ihnen liegen auf der Intensivstation. Insgesamt sind in Heilbronn-Franken 13 weitere Menschen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben.

9:30 Uhr - Gesamtelternbeirat wünscht mehr Planungssicherheit

Der Vorsitzende des Heilbronner Gesamtelternbeirates Christoph Eberlein wünscht sich angesichts der Verlängerung des Lockdowns in den Schulen mehr Planungssicherheit. Laut ihm sei es wieder ein Hin und Her, ein Sonderweg für Baden-Württemberg. Es sei auch noch gar nicht klar, nach welchen Kriterien sich die Schule ab dem 18. Januar gestalten werde, da das Landeskabinett sich erst nächste Woche entscheide. Eberlein empfindet dies als schwierig, da Eltern immer noch nicht wissen, wie der Januar ablaufen werde.

7:35 - Sieben-Tage-Inzidenz weiter unter 200

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in der Region Heilbronn-Franken weiter unter dem Wert von 200. Am höchsten ist die Zahl nach wie vor im Stadtkreis Heilbronn mit knapp 178, den niedrigsten Wert weist der Landkreis Heilbronn mit 89 auf.

Schule Corona (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)
Schule Corona picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Dienstag, 5.1.2021

14:30 Uhr - Anmeldung zur Impfung noch nicht möglich

Beim Heilbronner Landratsamt gehen täglich zahlreiche Anrufe von Bürgern ein, die sich nach Corona-Impfmöglichkeiten erkundigen. Doch im Moment sind Anmeldungen noch nicht möglich. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage, wieso ambulante Impfteams vom zentralen Impfzentrum des Landes in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) landkreisübergreifend unterwegs sind. Diese Teams versorgen nur Pflegeeinrichtungen und Altenheime. In den Kreisimpfzentren wie in Öhringen, Bad Mergentheim, Wolpertshausen oder Auenstein beginnt ein solch ambulanter Service erst mit der Inbetriebnahme am 15. Januar und auch dann dürfte zunächst nicht ausreichend Impfstoff verfügbar sein, sodass - Stand heute - das Impfzentrum des Kreises Heilbronn in Auenstein nur an einem Wochentag in Betrieb sein wird.

Mann in braunem Shirt wird in einem Impfzentrum geimpft (Foto: SWR)

Montag, 4.1.2021

18:30 Uhr - Inzidenzwerte in Region unter Marke von 200

Die Zahl der Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ist in der Region Heilbronn-Franken auf Werte unter 200 gesunken. Die sog. 7-Tage-Inzidenz liegt im Stadtkreis Heilbronn aktuell jetzt bei 188. An zweiter Stelle in der Region liegt mit einem Wert von 145 der Main-Tauber-Kreis. Für den Hohenlohekreis und den Landkreis Schwäbisch Hall meldet das Landesgesundheitsamt Inzidenzwerte von 141 beziehungsweise von 138. Im Landkreis Heilbronn liegt er bei 126. Insgesamt sind in der Region 13 weitere Menschen an oder mit Corona gestorben.

16:25 Uhr - Heilbronner Elternbeirat fordert differenzierte Schul-Lösungen

Der Heilbronner Gesamtelternbeiratsvorsitzende Christoph Eberlein fordert eine differenzierte Lösung für Schulklassen wegen der Corona-Pandemie. Kitas und Grundschulen könnten wieder öffnen, ab Klasse fünf sei Wechselunterricht und für Abschlussklassen Präsenzunterricht möglich: "Schulen sind nicht Treiber der Infektion, aber sie sind natürlich Träger. Und es ist schon wichtige, dass man weniger Schüler im Gebäude hat. Sollte es so kommen, dass die Schulen nicht wieder öffnen, halte ich es für eine gute Möglichkeit, die Faschingsferien vorzuziehen und die Faschingswoche als Unterrichtswoche zu nutzen."

Ein Corona Schnelltest liegt auf einem Tisch im Haus Salem in Braunsbach bei einer Impfaktion Dezember 2020. (Foto: SWR)
Ein negativer Schnelltest

Sonntag 3.1.2021

17:35 Uhr - Corona-Zahlen in Heilbronn-Franken - Bereich von Pflegeheim unter Quarantäne

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Fällen in Heilbronn ist gesunken. Knapp 204 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen wurden gemeldet. Die Inzidenz im Landkreis Heilbronn ist wieder gestiegen auf jetzt rund 117 - weiter aber die niedrigste Inzidenz in Heilbronn-Franken. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt der Wert aktuell bei rund 138, im Main-Tauber-Kreis bei 152. Der Wert ist gestiegen. Laut Landratsamt steht ein Wohnbereich eines Pflegeheims in Boxberg vorsorglich unter Quarantäne. Im Hohenlohekreis liegt die Inzidenz bei 147.

Samstag 2.1.2021

16:30 Uhr - Corona-Inzidenzen in Heilbronn-Franken

In Heilbronn-Franken sind nach Angaben des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums zehn weitere Menschen mit oder an einer Corona-Infektion gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Fällen in Heilbronn ist wieder leicht gestiegen. Laut Landesgesundheitsamt wurden im Stadtkreis Heilbronn rund 224 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Es ist die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg, knapp hinter Pforzheim. Die Inzidenz im Landkreis Heilbronn ist wieder leicht gesunken auf jetzt rund 102 - die niedrigste Inzidenz in Heilbronn-Franken. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt der Wert aktuell bei rund 141, ebenso im Main-Tauber-Kreis. Im Hohenlohekreis liegt die Inzidenz bei 147.

11:40 Uhr - Corona-Inzidenzen meist leicht gestiegen

In der Region Heilbronn-Franken sind die sogenannten Sieben-Tage-Corona-Inzidenzen außer im Landkreis Heilbronn leicht gestiegen. Spitzenreiter ist nach wie vor die Stadt Heilbronn mit einem Wert von 217,2. Die Landkreise Hohenlohe, Main-Tauber und Schwäbisch Hall liegen unter dem Wert von 150. Im Landkreis Heilbronn gab es 108,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Hier lag der Wert am Tag zuvor bei 110,6.

Mittwoch, 30.12.2020

18:00 Uhr - Unterschiedliches Bild bei Corona-Inzidenzen

In der Region- Heilbronn-Franken zeigt sich bei den sog. Corona-Inzidenzen ein unterschiedliches Bild. Im Stadtkreis Heilbronn ist der Wert wieder leicht gestiegen, von 221 auf 235. Genauso im Hohenlohekreis: dort beträgt er 166. Leicht gesunkene Inzidenzzahlen meldet das Landesgesundheitsamt für den Main-Tauber-Kreis und den Landkreis Schwäbisch Hall mit Werten von 114 und 120. Für den Landkreis Heilbronn wurden keine Fälle übermittelt. In der Region Heilbronn-Franken sind mit oder an Corona fünf weitere Menschen gestorben.

12:15 Uhr - Strobl kündigt hartes Vorgehen gegen Corona-Verweigerer an

Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat nach den Vorfällen in Künzelsau (Hohenlohekreis) ein hartes Vorgehen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln angekündigt. Am Montag hatte sich eine Gruppe junger Männer in der Künzelsauer Innenstadt versammelt, ohne das Maskengebot und die Abstandsregeln zu beachten. Polizisten, die die Personalien aufnehmen wollten, wurden beleidigt. Strobl sagte im SWR: "Das ist ein Einzelfall, aber solche Einzelfälle gibt es immer wieder. Das ist der Teil der Bevölkerung, der sich nicht an Regeln hält. Die Polizei hat konsequent durchgegriffen. Das Entscheidende ist, dass die Dinge geahndet werden und das sind ja zum Teil ganz empfindliche Bußgelder. Und darüberhinausgehende Straftaten werden selbstverständlich bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht."

8:45 Uhr - Pflegeheime im Main-Tauber-Kreis unter Quarantäne

Im Main-Tauber-Kreis stehen zwei Pflegeheime nach Ausbruch des Corona-Virus unter Quarantäne. 25 Bewohnerinnen und Bewohner des Otto-Rauch-Stifts in Freudenberg sind infiziert, außerdem drei Mitarbeitende. Bereits am Samstag wurde das Pflegeheim unter Quarantäne gestellt und die Bewohnerinnen und Bewohner flächendeckend getestet. In Bad Mergentheim befindet sich ein weiteres Pflegeheim zum Teil unter Quarantäne. Währenddessen sinkt die Corona-Ansteckungsrate in der Region Heilbronn-Franken weiter. Das meldet das Landesgesundheitsamt.

7:05 Uhr - Inzidenzwerte in Heilbronn-Franken wieder gesunken

In der Region- Heilbronn-Franken sinkt die Corona-Ansteckungsrate weiterhin. Das meldet das Landesgesundheitsamt. Allerdings stehen im Main-Tauber-Kreis zwei Pflegeheime unter Quarantäne. 25 Bewohnerinnen und Bewohner des Otto-Rauchstifts in Freudenberg sind mit dem Corona-Virus infiziert, außerdem drei Mitarbeitende. Das wurde klar, nachdem das Pflegeheim am Samstag unter Quarantäne gestellt und flächendeckend getestet wurde. Auch in Bad Mergentheim wurde ein Pflegeheim zum Teil unter Quarantäne gestellt. Insgesamt sank die 7-Tage-Inzidenz im Main-Tauber-Kreis im Vergleich zur Vorwoche auf 114. Auch in den Stadt- und Landkreisen Heilbronn, Hohenlohe und Schwäbisch Hall sanken die Inzidenzen: im Landkreis Heilbronn auf 173,3m, im Hohenlohekreis auf 166,0, im Main-Tauber-Kreis auf 114,0, im Kreis Schwäbisch Hall auf 120,5 udn im Stadtkreis Heilbronn auf 235,4.

Impfzentrum Rot am See. Monitor im Wartebereich mit Hinweis "Sie können jederzeit abbrechen". (Foto: SWR)

Dienstag, 29.12.2020

19:50 Uhr - Inzidenzzahlen sinken weiterhin

In der Region Heilbronn-Franken sind die Corona-Inzidenzen im Vergleich zur Vorwoche weiterhin am Sinken. Das meldet das Landesgesundheitsamt. Im Main-Tauber-Kreis sank die Inzidenz im Vergleich zur Vorwoche von 155 auf 114 Infizierte pro 100.000 Einwohner. Die Stadt Heilbronn liegt aktuell bei einer Inzidenz von 135, der Landkreis Heilbronn bei 173 und der Hohenlohekreis bei 166. Im Landkreis Schwäbisch Hall ist im Vergleich zum Vortag die Inzidenz auf 120 gestiegen.

16:10 Uhr - Feuerwehr ist trotzt Böllerverbots in Alarmbereitschaft

Für die Feuerwehr ist Silvester mit die anstregendste Nacht des Jahres. Zumindest in normalen Jahren zählen die Heilbronner Floriansjünger haufenweise Brände durch fehlgeleitete Raketen: vom kleinen Feuer im Mülleimer bis hin zum Vollbrand von Gebäuden. Auch Unfälle mit Verletzten sind keine Seltenheit in solch einer Nacht. Dieses Jahr aber ist vieles anders. Vor allem wegen der Corona-Regelungen sollten sich solche Unglücke in Grenzen halten, schätzt Kommandant Fabian Müller. Dennoch sind Müller und seine Kolleginnen und Kollegen in Alarmbereitschaft, versichert der Heilbronner Feuerwehrkommandant. Eine ganz normale Nacht sei es schließlich nicht - und so kann er auch nicht auschließen, dass es zu Bränden kommt.

9:15 Uhr - Mobile Impfteams erstmals unterwegs

In den Kreisen Heilbronn und Schwäbisch Hall sind seit Sonntag die ersten mobilen Impfteams unterwegs. Geimpft wurden insgesamt 166 Heimbewohner sowie 85 Mitarbeiter vor Ort von den Ärzten der jeweiligen Heime. Auch im landkreisübergreifenden zentralen Impfzentrum in Rot am See ist gestern der Betrieb angelaufen. Hier wurden 150 Menschen über 80 Jahre geimpft. Damit konnten gestern am ersten offiziellen Impftag über 400 Menschen mit dem Vakzin von Biontech versorgt werden. Hier werden Bürger aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie den Kreisen Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Main-Tauber geimpft.

8:30 Uhr - Inzidenzzahlen unter dem Niveau der Vorwoche

Die Corona-Zahlen in der Region Heilbronn-Franken liegen weiterhin deutlich unter dem Niveau der Vorwoche. Dies geht aus den neusten Zahlen des Landesgesundheitsamts hervor. Im Hohenlohekreis und im Stadtkreis Heilbronn stieg die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz von Sonntag auf Montag leicht an. Im Hohenlohekreis von knapp 136 auf nun 141,1 und in der Stadt Heilbronn von 235,4 auf 240,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Im Vergleich zu Montag vor einer Woche sind die Zahlen in beiden Kreisen deutlich gesunken. Am stärksten sanken die Zahlen im Landkreis Heilbronn, der jetzt bei 162,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Im Main-Tauber-Kreis (137,5) ging die Inzidenzzahl leicht zurück, im Landkreis Schwäbisch Hall blieb sie stabil.

Corona-Impfstoff (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marijan Murat)
Corona-Impfstoff picture alliance/dpa | Marijan Murat

Montag, 28.12.2020

12:35 Uhr - Corona-Blog: Zahl der Corona-Patienten in SLK Kliniken konstant hoch

Die Zahl der Corona-Patienten in den Heilbronner SLK-Kliniken sind konstant hoch. Die Patientenzahlen im SLK-Verbund bewegten sich etwa auf dem Niveau der Vorweihnachtswoche, so eine Sprecherin. An den Weihnachtsfeiertagen und am Sonntag seien die Patientenzahlen wieder angestiegen. Aktuell werden 125 Patienten mit positivem Corona-Befund in den SLK-Kliniken stationär behandelt, 20 davon auf der Intensivstation. Die Corona-Zahlen in der Region Heilbronn-Franken sind über die Weihnachtstage gesunken, offenbar gab es nur eine geringe Anzahl an Testmöglichkeiten. Deshalb wird bereits mit einem erneuten Anstieg der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenzwerte gerechnet.

6:00 Uhr - Niedrigere Corona-Inzidenzen in der Region

Die Corona-Zahlen in der Region Heilbronn-Franken sind über die Feiertage zurückgegangen. Im Landkreis Heilbronn etwa liegt die 7-Tage-Inzidenz mit 188 wieder unter der Marke von 200. Auch im Stadtkreis Heilbronn ist der Wert gesunken, auf 235. Im Main-Tauber-Kreis und im Kreis Schwäbisch Hall liegen die Werte bei 138 und 111, im Hohenlohekreis bei 135. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen je 100.000 Einwohner. Der Wert wird anhand tagesaktueller Fallzahlen vom Landesgesundheitsamt berechnet.

SLK-Klinikum zu Corona-Zeiten (Foto: SWR)

Sonntag, 27.12.2020

11:05 Uhr - Heilbronner Tierheim 2020 wegen Corona sehr gefordert

Für das Heilbronner Tierheim war das Corona-Jahr eine enorme Herausforderung. Weit über 1.000 Tiere wurden in diesem Jahr aus teils extremen Situationen gerettet, sagte Anja Fischer, die stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins Heilbronn. In diesem Jahr hätten die Mitarbeiter 270 Hunde, circa 915 Katzen und 510 Kleintiere im Tierheim aufgenommen. Dabei hätten sie sehr viele verwahrloste Fundtiere erhalten. Zum Beispiel gebe es einen Fall, bei dem sie 43 unversorgte Perserkatzen gerettet hätten. Dies seien schockierende Bilder und dazu entstehen hohe Kosten für das Tierheim, so Fischer weiter. Ähnliche Erfahrungen haben auch die anderen Tierheime in Heilbronn-Franken gemacht.

Donnerstag, 24.12.2020

8:30 Uhr - Behörden weisen auf Regeln an Heiligabend hin

In Heilbronn-Franken haben Behörden nochmals auf die an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen geltenden Corona-Maßnahmen hingewiesen. An Weihnachten ist die Begrenzung auf maximal zwei Haushalte für Familientreffen aufgehoben. Möglich sind Treffen mit dem eigenen Haushalt plus vier weitere Personen aus dem engsten Familienkreis. "In privaten Härtefällen darf eine der vier Personen von außerhalb des engsten Familienkreises stammen", heißt es in der Corona-Verordnung des Landes. Für Besuche gilt weiterhin: maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten. Kinder bis einschließlich 14 Jahren zählen jeweils nicht. Die Ausgangsbeschränkungen sind über die Feiertage gelockert: An- und Abreise ist auch zwischen 20 und 5 Uhr möglich.

Mittwoch, 23.12.2020

16 Uhr - Kreisimpfzentrum im Hohenlohekreis ist fertig

Das Kreisimpfzentrum für den Hohenlohekreis in Öhringen ist fertig. Zahlreiche ehrenamtliche Kräfte des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes haben das Impfzentrum in der Hohenlohe-Sporthalle aufgebaut. 800 Menschen können dort ab Mitte Januar täglich geimpft werden. Wie Landrat Matthias Neth mitteilte, müsse nur noch geklärt werden, wie viele Impfdosen sie pro Tag erhalten würden. Er gehe davon aus, dass spätestens in den ersten Wochen im neuen Jahr die große Anzahl an Impfdosen geliefert werden würden, da die klare Maßgabe der Landesregierung sei, 800 Impfdosen pro Tag zu verabreichen. Zu Beginn würden sie allerdings kleiner starten, da es noch mobile Impfteams geben werde, die vor allem in die Pflegeheime fahren sollen.

12:30 Uhr - Fünf Corona-Tote im Kreis Heilbronn

Im Kreis Heilbronn sind innerhalb von 24 Stunden fünf weitere Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben, teilte das Landesgesundheitsministerium am Dienstag mit. Aus dem Hohenlohekreis werden zwei weitere Todesfälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt dort bei 169, im Kreis Heilbronn bei 244, im Main-Tauber-Kreis bei 156, im Kreis Schwäbisch Hall bei 174 und in der Stadt Heilbronn bei 345.

Dienstag, 22.12.2020

12 Uhr -Mobile Impfteams starten ab Sonntag in der Region

Ab Sonntag können in der Region mobile Impfteams starten. Das hat ein Sprecher des Sozialministeriums auf SWR-Anfrage bestätigt. Wie viele Impfdosen genau in der Region Heilbronn-Franken zur Verfügung stehen werden, dazu machte der Ministeriumssprecher keine Angaben. Das Land Baden-Württemberg wird zunächst gerade einmal 10.000 Impfdosen bekommen. Bei insgesamt 44 Stadt- und Landkreisen wären das 227 Dosen pro Kreis. Nach welchen Kriterien die Impfstoffe verteilt werden, dazu gab es keine Informationen. Von Woche zu Woche werde es mehr Impfstoff geben, so der Sprecher. Die mobilen Impfteams werden zunächst in Alten- und Pflegeheimen unterwegs sein.

8 Uhr - Termine für Corona-Schnelltests in Heilbronn sind vergeben

In Heilbronn sind die Termine für die Corona-Schnelltests zu Weihnachten komplett vergeben. Das hat das Deutsche Rote Kreuz mitgeteilt. Eine Anmeldung über die Hotline ist demnach nicht mehr möglich. Auch spontan vorbeikommen bringe nichts, so das DRK weiter. Die Aktion wurde von der Landesregierung initiiert, damit Menschen zu Weihnachten alte und kranke Angehörige besuchen können. Weitere Teststandorte in der Region Heilbronn-Franken sind in Künzelsau, Tauberbischofsheim und Wertheim. Nach eigenen Angaben ist auch das Homo-Novus-Zentrum in Erlenbach, das kostenpflichtig testet, am 23.12. ausgebucht.

7 Uhr - Corona-Werte steigen weiter an

Laut Landesgesundheitsamt wurden in der Stadt Heilbronn für Montag rund 359 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen gemeldet. Im Landkreis Heilbronn ist diese Inzidenz im Wochenvergleich deutlich um 28 Zähler auf 250 gestiegen. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt der Wert bei 181 und im Hohenlohekreis bei 172. Die lange Zeit verhältnismäßig niedrige Inzidenz im Main-Tauber-Kreis hat sich den anderen Kreisen in Heilbronn-Franken nach oben angepasst. Aktuell liegt der Wert bei 172, das sind rund 60 Zähler mehr als vor einer Woche.

Montag, 21.12.2020

17 Uhr - Viele Bewerbungen für Impfzentren

Für die Impfzentren in Rot am See und Wolpertshausen im Kreis Schwäbisch Hall haben sich bereits hunderte freiwillige Helfer gemeldet, teilt das Landratsamt mit. Rund 480 Menschen haben sich bereits gemeldet, um in den Impfzentren in Rot am See und Wolpertshausen im Kreis Schwäbisch Hall zu helfen.

15:15 Uhr - Impfstoffforschung geht weiter

Auch in der Region Heilbronn-Franken können bald die Impfungen gegen Corona beginnen. Die Europäische Arzneimittelagentur hat am Nachmittag den ersten Impfstoff empfohlen. Damit gilt die offizielle Zulassung nur noch als Formsache. Noch vor Weihnachten will die EU-Kommission offiziell entscheiden. Unterdessen geht die Entwicklung weiterer Impfstoffe weiter. So finanziert der Zukunftsfond Heilbronn Forschungsarbeiten des Münchener Unternehmens Baseclick, welches im kommenden Sommer ein Mittel auf den Markt bringen will. Bisher war Baseclick vor allem in der Krebsforschung tätig und arbeitet eng mit dem Tumorzentrum Heilbronn-Franken der Heilbronner SLK-Kliniken zusammen. Darüber hinaus sitzt Baseclick-Gründer Thomas Frischmuth im Beirat eines Heilbronner Forschungsinstituts, das von der Dieter-Schwarz-Stiftung finanziert wird.

7 Uhr - Zahlen für Heilbronn Franken - 50 neue Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis

In Heilbronn-Franken sind die Corona-Inzidenzwerte erneut gestiegen. Die Stadt Heilbronn liegt im landesweiten Vergleich auf Platz 3. Wie das Landesgesundheitsamt am Sonntagabend mitteilte, wurden in Heilbronn rund 359 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Auch der Landkreis Heilbronn hat mit 259 wieder einen höheren Wert. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt die Inzidenz bei knapp 187. Im Hohenlohekreis ist sie mit 183 nahezu gleichgeblieben. Der Main-Tauber-Kreis verzeichnet mit 176 zwar die niedrigste Inzidenz in Heilbronn-Franken, vor einer Woche aber war sie noch deutlich niedriger, heißt es vom Landratsamt. Zudem meldet der Main-Tauber-Kreis 50 neue Coronavirus-Infektionen.

SLK-Klinikum zu Corona-Zeiten (Foto: SWR)

Sonntag, 20.12.2020

11:20 Uhr - Corona-Zahlen: Wert in Heilbronn gesunken

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Fällen in Heilbronn ist wieder gesunken. Damit ist die Stadt nicht mehr Spitzenreiter im Land. Laut Landesgesundheitsamt wurden im Stadtkreis Heilbronn rund 348 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen gemeldet, knapp 14 Zähler weniger als zuvor. Es ist die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg hinter dem Neckar-Odenwald-Kreis. Im Landkreis Heilbronn ist die Inzidenz zwar gesunken, liegt mit 210 aber weiter über der 200er-Marke. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt der Wert bei knapp 178, im Hohenlohekreis ist er auf 182 gestiegen. Der Main-Tauber-Kreis hat mit 173 die niedrigste Inzidenz in Heilbronn-Franken.

Samstag, 19.12.2020

14:35 Uhr - Impfzentren in Heilbronn-Franken nehmen Form an

Das zentrale Impfzentrum in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) soll seit Samstag betriebsbereit sein. Wie eine Sprecherin bestätigte, sind die Einrichtung sowie die technische Ausstattung für Rot am See abgeschlossen. Über den Betrieb des Zentralen Impfzentrums auf dem Gelände einer Spedition laufen noch die Vertragsverhandlungen zwischen Land und Kreisverwaltung Schwäbisch Hall. Spätestens Anfang Januar, so das Sozialministerium, sollen die zentralen Impfzentren im Land in Betrieb gehen, in Rot am See könnten je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes bis zu 1.500 Menschen geimpft werden. Derweil werden in den Kreisimpfzentrum im Hohenlohekreis, im Kreis Schwäbisch Hall und der Stadt Heilbronn weiter Helfer aus dem medizinischen Bereich gesucht. Der Aufruf des Main-Tauber-Kreises an Mediziner, sich für das Impfzentrum zu bewerben, zeigt erste Erfolge. Ein Sprecher des Landkreises sagte dem SWR, die Zahl der Bewerbungen von Ärzten, medizinischem Fachpersonal und Medizinstudenten sei erfreulich hoch.

13:30 Uhr -Landesgesundheitsamt meldet steigende Corona-Infektionen in Heilbronn-Franken

In der Region Heilbronn-Franken sind 14 weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das meldet das Landesgesundheitsamt. Die meisten Todesfälle hat es im Landkreis Heilbronn gegeben. Hier sind neun Menschen gestorben. Bis auf den Hohenlohekreis nimmt die Zahl der Corona-Infizierten in der Region weiter zu. Die Stadt Heilbronn ist in ganz Baden-Württemberg, inzwischen mit einem Inzidenzwert von 362, weiter Spitzenreiter. Der Landkreis Heilbronn kommt auf eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 228. Im Hohenlohekreis ist der Wert bei 172. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt er aktuell bei 176, im Main-Tauber-Kreis bei 179.

Abstand halten Symbolbild  (Foto: SWR)
Montage

Freitag, 18.12.2020

15:25 Uhr - Zentrales Impfzentrum in Rot am See kurz vor Fertigstellung

Das zentrale Impfzentrum in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) soll ab morgen betriebsbereit sein. Das Sozialministerium hatte zunächst den vergangenen Dienstag als Termin angekündigt. Wie eine Sprecherin bestätigte, sind die Einrichtung sowie die technische Ausstattung für Rot am See nahezu abgeschlossen, morgen sind alle Arbeiten dann beendet. Über den Betrieb des zentralen Impfzentrums auf dem Gelände einer Spedition dauern die Vertragsverhandlungen zwischen Land und Kreisverwaltung Schwäbisch Hall an. Spätestens Anfang Januar, so das Sozialministerium, sollen die zentralen Impfzentren im Land in Betrieb gehen. In Rot am See könnten je nach Verfügbarkeit bis zu 1.500 Menschen am Tag geimpft werden.

13:00 Uhr - Corona-Schnelltests vor Weihnachten auch in Heilbronn-Franken

Auch in Heilbronn-Franken wird es am 23. und 24. Dezember kostenlose Corona-Schnelltests geben. Das Angebot richtet sich nur an Personen, die alte oder kranke Angehörige besuchen möchten. Laut Sozialministerium sind Corona-Schnelltest-Aktionen in Heilbronn (Theresienwiese, jeweils von 9 bis 12 Uhr), Künzelsau und Öhringen (Ort steht jeweils noch nicht fest), Tauberbischofsheim (Laurentiusberg, jeweils von 9 bis 12 Uhr) und Wertheim (gegenüber Rotkreuzklinik, jeweils von 9 bis 12 Uhr und am 23. Dezember auch von 13 bis 16 Uhr) geplant. Im Landkreis Schwäbisch Hall gibt es laut Liste des Ministeriums keinen Standort.

12:30 Uhr - Kreisimpfzentrum im Heilbronner Stadtteil Horkheim wird aufgebaut

In der Stauwehrhalle im Heilbronner Stadtteil Horkheim wird aktuell das Kreisimpfzentrum aufgebaut. Mithilfe von Messebauteilen entstehen hier mehrere Kabinen. EDV-Technik und weiteres Zubehör folgen. Am 15. Januar soll das Kreisimpfzentrum eröffnet werden und bis Ende Juni in Betrieb sein. Pro Tag werden 14 Ärzte gebraucht, die in zwei Schichten arbeiten, so eine Stadtsprecherin.

6:30 Uhr - Corona-Inzidenzen steigen weiter in Heilbronn-Franken

In der Region Heilbronn-Franken sind die Corona 7-Tage-Inzidenzwerte in allen Kreisen weiter angestiegen. Der Stadtkreis Heilbronn liegt mit einem Inzidenzwert von 354 pro 100.000 Einwohner jetzt landesweit an der Spitze. Auch im Main-Tauber-Kreis ist der Wert angestiegen auf 152. Im Hohenlohekreis liegt er bei 175, im Kreis Schwäbisch Hall bei 166. Im Landkreis Heilbronn liegt der Wert weiter über der 200er-Marke. Er beträgt aktuell 220. Dem Landesgesundheitsamt wurden vier neue Todesfälle in der Region gemeldet.

Ein großer raum, indem noch unfertige Stellwände stehen, ein Arbeiter ist zu sehen (Foto: SWR, Nicole Heidrich)
Das Kreisimpfzentrum in Heilbronn-Horkheim wird noch aufgebaut Nicole Heidrich

Donnerstag, 17.12.2020

17:00 Uhr - Krankenhausgesellschaft BW fordert schnelle Hilfe

Der Heilbronner Landrat und Vorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft, Detlef Piepenburg, hat die Bundespolitik in einem Schreiben aufgefordert, den Krankenhäusern schnell zu helfen. Die Mitarbeiter bräuchten wegen der steigenden Zahlen an Covid-19-Patienten dringend Entlastung. Und das solle, wie schon im ersten Lockdown im Frühjahr, durch Pauschalen für freigehaltene Betten geschehen. Damals hatten alle 69 Kliniken im Land eine solche Pauschale erhalten, als Ersatz für ausgefallene oder verschobene Operationen und Behandlungen. Das sei jetzt nicht der Fall, kritisiert Piepenburg. Aktuell würden nur 28 Häuser unterstützt. Auch die Lungenklinik Löwenstein (Kreis Heilbronn) erhalte keine Freihaltepauschale. Das sei geradezu absurd und müsse geändert werden.

13:05 uhr - Zelthallen-Impfzentrum aus Bad Rappenau in Nordrhein-Westfalen


Eine mögliche Corona-Impfung in Deutschland steht kurz bevor, direkt nach Weihnachten könnte es so weit sein. Bis dahin gibt es aber noch einige organisatorische und logistische Hürden zu überwinden: So benötigte der Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen dringend ein Impfzentrum. Mangels geeigneter Gebäude vor Ort bekam die Firma Losberger De Boer aus Bad Rappenau (Kreis Heilbronn) den Zuschlag. Vier Zelthallen mit fast 2.000 Quadratmeter Fläche sind jetzt betriebsbereit. Losberger geht nach eigener Einschätzung von einer zeitlich begrenzten Nachfrage aus, eine spezielle Abteilung dafür ist nicht geplant.

10 Uhr - Corona-Inzidenzen in Heilbronn-Franken

Im Main-Tauber-Kreis und Hohenlohekreis sind die Sieben-Tage-Inzidenzwerte stark angestiegen. Im Main-Tauber-Kreis liegt der Inzidenzwert jetzt bei 149, das sind gut 36 Zähler mehr als am Vortag. Fast 20 Zähler sind im Hohenlohekreis dazu gekommen, dort liegt die Inzidenz aktuell bei 162. Fast unverändert sind die Werte im Kreis Schwäbisch Hall bei 158 und in der Stadt Heilbronn bei 350. Etwas gesunken ist der Inzidenzwert im Kreis Heilbronn auf 214. Während am Dienstag noch vier Menschen in der Region Heilbronn-Franken mit einer Coronainfektion gestorben sind, wurde gestern ein neuer Todesfall vom Landesgesundheitsamt gemeldet.

9:45 Uhr - 80 neue Corona-Fälle im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch so viele Corona-Neuinfektionen gemeldet wie noch nie an einem Tag. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Berechnungen des Gesundheitsamtes bei 111.
80 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden - damit liegt der Wert deutlich über der bislang höchsten Tagesfallzahl von 50 Neuinfektionen Mitte Oktober. Es sei nicht mehr fünf vor zwölf, sondern eine Minute vor zwölf, hieß es aus dem Landratsamt, es komme jetzt auf jeden Einzelnen an. Aufgrund der hohen Infektionszahlen haben die Krankenhäuser in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim mit einem Besuchsverbot reagiert, das schon seit längerem auch in der Rotkreuzklinik Wertheim gilt.

Hinweisschild für Maskenabgabe vor der Apotheke (Foto: SWR)

Mittwoch, 16.12.2020

16:15 Uhr - Stadt Heilbronn sucht Fachpersonal für das Kreisimpfzentrum

Auch die Stadt Heilbronn sucht jetzt dringend nach Fachpersonal für das Kreisimpfzentrum in der Stauwehrhalle im Stadtteil Horkheim. Das Kreisimpfzentrum soll am 15. Januar eröffnet werden und bis Ende Juni in Betrieb sein. Geplant sind etwa 750 Impfungen täglich und zwar zwischen 7 und 21 Uhr an fünf Impfstationen. Außerdem soll es zwei mobile Impfteams geben. Benötigt werden allein pro Tag 14 Ärzte, die in zwei Schichten arbeiten. Darüber hinaus werden jeden Tag zwei Ärzte für die mobilen Impfteams benötigt. Zu den Aufgaben zählen die Aufklärung der Patienten, die Überwachung der Impfungen sowie im Bedarfsfall die Notversorgung der Patienten. Die Stadt bittet daher auch alle Ärzte, die bereits im Ruhestand sind, sich an der Impfaktion zu beteiligen. Darüber hinaus werden Pflegekräfte, Rettungs- und Notfallsanitäter und ArzthelferInnen gesucht.

14:40 Uhr - Weitere Besuchsverbote in Krankenhäusern

Um Mitarbeiter und Patienten zu schützen, gilt im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim ab heute ein Besuchsverbot, im Krankenhaus Tauberbischofsheim ab morgen. Ausnahmen gibt es bei der Begleitung Sterbender, bei Kindern und bei Schwangeren. In beiden Kliniken können aktuell noch alle geplanten Eingriffe und Operationen umgesetzt werden.

13 Uhr - Notbetreuung überall überschaubar

In der Region Heilbronn-Franken läuft seit heute die Corona-bedingte Notbetreuung in Kitas und Schulen. Der Bedarf sei überschaubar, in Kitas insgesamt aber größer als in den Schulen, heißt es übereinstimmend, unter anderem in Wertheim, Ellhofen oder Crailsheim. Der Crailsheimer Stadtsprecher Christian Herse berichtet von aktuell 120 Kindern in der Notbetreuung. Deren Eltern hätten die Kinder bei ihnen angemeldet und es komme auch stündlich weitere dazu. Man merke aber auch, dass viele Familien entweder Lösungen innerhalb ihrer eigenen Familien gefunden haben oder vielleicht auch schon jetzt im Weihnachtsurlaub seien. Die Stadt sei auf jeden Fall gerüstet, um weitere Kinder aufzunehmen.

11:15 Uhr - Weitere Corona-bedingte Absage bei den Heilbronner Falken

Corona-bedingt musste die Partie der Heilbronner Falken gegen den EV Landshut gestern abgesagt werden. Laut Homepage des Zweitliga-Eishockeyvereins gebe es frühestens am Mittwochabend Ergebnisse und weitere Entscheidungen durch das Gesundheitsamt. Es war bereits das dritte wegen Corona abgesagte Spiel der Falken in der DEL2. Nachholtermine gibt es bereits: Mitte Februar geht es gegen Ravensburg, Anfang März gegen Kassel und das Spiel gegen Landshut soll Mitte März nachgeholt werden.

6:40 - Personalsuche für Impfzentrum Bad Mergentheim erfolgreich

Die Personalsuche der Kreisverwaltung Tauberbischofsheim für das geplante Impfzentrum hat zur ersten Erfolgen geführt. Der Erste Landesbeamte, Christoph Schauder, äußerte sich zuversichtlich und will jetzt auch noch zusätzliche Hilfen für die Verwaltung des Impfzentrums einstellen, das in Bad Mergentheim vorgesehen ist. "Der Aufruf hat Früchte getragen. Uns liegen zahlreiche Bewerbungen im ärztlichen Bereich aber auch im Hinblick auf medizinisches Fachpersonal vor. Und wir werden jetzt sehr zeitnah den Aufruf erweitern nach Personal im administrativen Bereich."

5:45 Uhr - Inzidenzen in Heilbronn-Franken steigen weiter an

Vor den Bundesweiten Corona-Beschränkungen steigen die Corona-Inzidenzen in Heilbronn-Franken fast überall weiter an. In der Stadt Heilbronn liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 355. Heilbronn ist damit weiter Spitzenreiter in Baden-Württemberg. Eine Entspannung ist trotz hoher Todeszahlen im Krankenhaus nicht zu sehen. Auch kurz vor verschärften Corona-Maßnahmen ab heute, sind in Heilbronn noch viele Menschen einkaufen gegangen. Gestern wurden 355 Menschen in einer Woche gerechnet auf 100.000 Menschen positiv auf das Coronavirus gemeldet, 16 mehr als am Montag. Im Kreis Heilbronn liegt die Inzidenz bei 232, im Main-Tauber-Kreis bei 113, im Kreis Schwäbisch Hall bei 162 und im Hohenlohekreis bei 142.

Impfen gegen Corona: Warum braucht die EU länger? (Foto: dpa Bildfunk, Karl-Josef Hildenbrand)
Impfen gegen Corona: Warum braucht die EU länger? Karl-Josef Hildenbrand

Dienstag, 15.12.2020

16:40 Uhr - Zahlreiche Bewerbungen für Impfzentrum in Tauberbischofsheim

Die Personalsuche der Kreisverwaltung in Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) für das geplante Impfzentrum hat zur ersten Erfolgen geführt. Der Erste Landesbeamte, Christoph Schauder, äußerte sich zuversichtlich und will jetzt auch noch zusätzliche Hilfen für die Verwaltung des Impfzentrums einstellen, das in Bad Mergentheim vorgesehen ist. Er sagte dem SWR: "Der Aufruf hat Früchte getragen. Uns liegen zahlreiche Bewerbungen im ärztlichen Bereich aber auch im Hinblick auf medizinisches Fachpersonal vor. Und wir werden jetzt sehr zeitnah den Aufruf erweitern nach Personal im administrativen Bereich."

16:20 Uhr - Corona ist Herausforderung für Heilbronner Polizei

Die Corona-Regeln stellen die Heilbronner Polizei vor Herausforderungen. Weniger Verkehr auf den Straßen oder fehlende Fußballspiele werden durch aufwendige Kontrollen ersetzt. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen müssen auf einer großen Fläche kontrolliert werden. Das sei schwierig, meint der Heilbronner Polizeipräsident Hans Becker. Corona selbst sei auch eine Gefahr bei jedem Einsatz, der Schutz vor einer Infektion sei nicht immer einfach. Man werde angespuckt, danach heißt es: Man habe übrigens Corona, erzählt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in Baden-Württemberg, Hans-Jürgen Kirstein. Die einheitlichen Regeln ab Mittwoch seien jedoch positiv, dann gebe es weniger Diskussionmöglichkeiten, so Becker.

14:50 Uhr - Projekt zur Luftmessung und -reinigung in Kupferzell gut gestartet

In den Schulen in Heilbronn-Franken war in den vergangenen Wochen im Präsenzunterricht Frieren angesagt: regelmäßiges Lüften war ein Muss. In einer Kupferzeller Schule soll dieser Vorgang durch ein Testprojekt verbessert werden. Hier wird seit Anfang November, in Zusammenarbeit mit zwei hiesigen Firmen, ein Gerät mit Sensortechnik getestet, das die Qualität der Luft misst und gegebenenfalls reinigt.

14:00 Uhr - Kostenlose FFP2-Masken: Großer Andrang bei Apotheken in Heilbronn

Schon am Morgen bildeten sich Menschenschlangen vor den Apotheken im Heilbronner Stadtgebiet: Seit Dienstag gibt es für Corona-Risikogruppen kostenlose FFP2-Masken: Drei dieser  FFP2-Schutzmasken sind für Corona-Risikogruppen im Dezember kostenfrei. Im Januar und Februar, so der Plan, sollen Betroffene für sechs Masken zwei Euro bezahlen.

10:55 Uhr - Gemeinderat Wolpertshausen für Kreisimpfzentrum

Der Gemeinderat von Wolpertshausen (Kreis Schwäbisch Hall) hat mehrheitlich für den geplanten Kreisimpfzentrum-Standort in der Mehrzweckhalle der Gemeinde gestimmt. Zehn Stimmen waren dafür, eine dagegen, so die Gemeinde. Eltern hatten zuvor den Standort kritisiert, da dieser direkt neben einem Kindergarten und einer Grundschule liegt. Ein Gemeinderat kritisierte außerdem, dass dass das Gremium von Bürgermeister und Landratsamt vor vollendete Tatsachen gestellt werde. Bürgermeister Jürgen Silberzahn wies die Kritik gegenüber dem SWR zurück. Zudem werde sichergestellt, dass die Kinder vom Impfzentrum abgeschirmt werden.

6:40 Uhr - Gesamtelternbeirat: Schulen teils gerüstet für möglichen Fernunterricht

Der Heilbronner Gesamtelternbeirat begrüßt die vorgezogenen Weihnachtsferien ab morgen. Allerdings kritisiert er auch eine unklare Linie der Landesregierung. Auf einen möglichen Fernunterricht im Januar seien die Schulen aber zumindest besser vorbereitet als im Frühjahr, sagte der Heilbronner Gesamtelternbeiratsvorsitzende, Christoph Eberlein, dem SWR. "Ich denke, dass es technisch etwas besser geworden ist, weil sich die Schulen des Themas angenommen haben. Was trotzdem fehlt an ganz vielen Schulen sind die so genannten letzten 100 Meter - vom Breitbandanschluss bis ins Schulgebäude rein. Da ist noch viel zu tun und da sind wir genauso weit wie im März."

Coronavirus (Foto: SWR)
Coronavirus

Montag, 14.12.2020

18:55 Uhr - Corona-Inzidenz: Meiste Werte sind wieder gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Fällen in Heilbronn ist erneut leicht gestiegen. Die Stadt ist aber nicht mehr Corona-Spitzenreiter in Baden-Württemberg. Laut Landesgesundheitsamt wurden im Stadtkreis Heilbronn knapp 339 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Es ist die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg hinter Pforzheim. Der Landkreis Heilbronn liegt mit einer Inzidenz von 222 weiter über der 200er-Marke. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt der Wert aktuell bei knapp 159, im Hohenlohekreis bei 147. Der Main-Tauber-Kreis ist mit 112 gleich geblieben und hat damit die niedrigste Inzidenz in Heilbronn-Franken.

15:15 Uhr - 117 Corona-Patienten in SLK-Kliniken

In den SLK-Kliniken Heilbronn werden derzeit 117 Covid-19-Patienten behandelt - 19 davon auf der Intensivstation. Die Zahlen liegen über den Höchstwerten der ersten Pandemiewelle im Frühjahr, heißt es von den Kliniken. Es gebe viele Patienten mit sehr schweren Verläufen und zunehmend mehr Sterbefälle.

15:10 Uhr - Heilbronner Gesundheitsamt sieht Corona-Lage außer Kontrolle

Für das Heilbronner Gesundheitsamt ist die Coronalage in der Stadt außer Kontrolle geraten. Die Kontakte nachzuverfolgen sei nicht mehr ausreichend, sagte Gesundheitsamtsleiter Peter Liebert dem SWR. "Das Virus ist jetzt diffus in der Bevölkerung. Und überall wo Menschen zusammenkommen, besteht die Gefahr, dass man sich anstecken kann. Wir fahren nach wie vor unser System, dass wir alle Kontaktpersonen testen. Aber wenn man testet, ist man immer schon zu spät. Wenn der Test positiv ist, sind die Leute bereits ansteckend. Wir sind jetzt in einer Situation, in der eine soziale Distanzierung einfach sein muss."

14 Uhr - Vor Lockdown noch viel los in Heilbronner Innenstadt

In Heilbronn nutzen heute viele Menschen noch die Möglichkeit zum Einkaufen, bevor am Mittwoch die Geschäfte wegen des Lockdowns schließen müssen. Vor einigen Geschäften bildeten sich bereits Warteschlangen, zum Beispiel vor Juwelierläden. Wie einige Einzelhändler dem SWR sagten, sei für sie heute und morgen Endspurt. Jedoch könne ein größerer Ansturm den Einnahmeausfall in den kommenden Wochen nicht ausgleichen. 

13 Uhr - Mehr Corona-Anzeigen in Heilbronn

Das Polizeipräsidium Heilbronn war am Wochenende verstärkt im Stadt- und Landkreis Heilbronn unterwegs. Im Stadtkreis wurde eine Party beendet, insgesamt sei es jedoch ruhig gewesen, sagt Polizeipräsident Hans Becker: "Wir mussten auch am Wochenende Leute wieder zur Anzeige bringen. Im Stadtkreis mussten wir mehr Menschen zur Anzeige bringen, das waren 15 bis 16. Im Landkreis war es umgekehrt. Da waren es Feststellungen, die wir gemacht haben. Aber in vielen Fällen waren die Leute noch nicht ausreichend informiert über die Ausgangsbeschränkungen. Und deswegen hatten wir auch dort einige Sanktionierungen vorzunehmen. Das war allerdings im einstelligen Bereich."

10:15 Uhr - Böllerverbot geht Zink-Feuerwerk an die Substanz

Die Zink-Feuerwerk-GmbH in Cleebronn (Landkreis Heilbronn) befürchtet wirtschaftliche Schwierigkeiten durch das Verkaufsverbot von Feuerwerk für Silvester. Noch könne er den Schaden nicht beziffern, sagte Geschäftsführer Arne von Boetticher dem SWR. Doch das Verkaufsverbot gehe an die Substanz. Dazu breche ein Großteil des Jahresumsatzes weg. Die Kunden, die bereits Ware erhalten haben, werden dann nächstes Jahr nicht bestellen und somit ziehen sich die Umsatzeinbußen bis in Jahr 2021 hinein, so von Boetticher.

9 Uhr - IHK fordert staatliche Hilfen für Einzelhandel

Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken fordert für den Einzelhandel wegen des Lockdowns ab Mittwoch zeitnahe staatliche Hilfen. Einzelhändler mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf müssen bis mindestens 10. Januar schließen. Die Situation sei dramatisch, so IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring.

6:30 Uhr - Heilbronn wieder Spitzenreiter in Baden-Württemberg

Der Stadtkreis Heilbronn hat erneut die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg. Der Wert liegt bei 335. Laut Landesgesundheitsamt ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Stadtkreis Heilbronn am Sonntag um gut 12 Zähler gesunken. In den anderen Hotspots in Baden-Württemberg jedoch noch mehr, weshalb Heilbronn wieder den Spitzenplatz belegt. Der Landkreis Heilbronn ist mit einer Inzidenz von 209 ebenfalls Hotspot. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt der Wert bei 151, im Hohenlohekreis bei 132 und im Main-Tauber-Kreis bei 112. Alle drei Werte sind leicht gestiegen.

Sonntag, 13.12.2020

14:00 Uhr - Nina Warken: "Endlich wieder einheitliche Regeln"

Die CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Odenwald-Tauber, Nina Warken, hat den harten Lockdown ab Mittwoch begrüßt. Sie sagte dem SWR, sie stehe jeden Tag mit Kliniken und Gesundheitsämtern vor Ort in Kontakt und sehe den Ernst der Lage. Vor allem gebe es nun endlich wieder einheitliche Regeln in allen Bundesländern. Nach dem Beschluss von Bund und Ländern gilt der Lockdown vom 16. Dezember bis zum 10. Januar. Der Einzelhandel muss mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf schließen. Die Kontakte sollen mit Ausnahme der Zeit vom 24. bis 26. Dezember stark reduziert werden.

Samstag 12.12.2020

19:00 Uhr - Stuttgart und Heilbronn mit höchster Inzidenz

Bei der 7-Tage-Inzidenz haben die Städte Stuttgart (358) und Heilbronn (347,6) am Samstagabend die höchsten Werte im Land. In Heilbronn kamen gegenüber Freitag insgesamt 72 neue Fälle hinzu. Auch im Kreis Schwäbisch Hall gab es einen Anstieg von 46 Fällen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt dort momentan bei 144,3. Im Hohenlohekreis liegt der Inzidenzwert bei 112,7, im Main-Tauber-Kreis laut Land bei 104,2. Die Zahl der an und mit Covid-19 Verstorbenen erhöhte sich in der Region um zwei Fälle.

15:30 Uhr - Demo vor der Harmonie ohne Zwischenfälle

Vor der Heilbronner Harmonie haben am Samstag laut Polizei rund 50 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern demonstriert. Es habe ganz vereinzelt Anzeigen wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Insgesamt sei der Ablauf ruhig und friedlich gewesen.

Freitag, 11.12.2020

19:54 Uhr - Sieben-Tage-Inzidenz in Heilbronn erreicht neuen Höchststand

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Fällen in Heilbronn ist erneut leicht gestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut Landesgesundheitsamt wurden im Stadtkreis Heilbronn knapp 321 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Es ist die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg hinter Pforzheim. Der Landkreis Heilbronn liegt mit einer Inzidenz von 218 weiter über der 200er-Marke. Im Kreis Schwäbisch Hall liegt der Wert aktuell bei 140, im Hohenlohekreis bei 117. Der Main-Tauber-Kreis hat mit 97 die niedrigste Inzidenz in Heilbronn-Franken.

16:00 Uhr - Ganztägige Ausgangsbeschränkung für Heilbronner OB "Schritt in richtige Richtung"

Besorgte Gesichter gibt es auch in Heilbronn wegen steigender Corona-Zahlen: Am Donnerstag hatte die Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz von 300 überschritten. Nachdem Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag schärfere Corona-Maßnahmen angekündigt hatte, hofft Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel (SPD) jetzt auf den Rückgang der Fallzahlen in der Stadt.

15:30 Uhr - Home-Schooling in Corona-Zeiten: Router für Heilbronner Schulen

In Heilbronn hat der Verein "Miteinander" den Schulen in städtischer Trägerschaft Geld für den Betrieb von Routern gestiftet. So soll ein Fernunterricht in Corona-Zeiten erleichtert werden.

14:30 Uhr - Baden-Württemberg: Ab morgen gelten verschärfte Corona-Regeln

In Baden-Württemberg gelten ab Samstag verschärfte Corona-Regeln. Das haben Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl aus Heilbronn heute bekannt gegeben. Unter anderem darf tagsüber die Wohnung nur aus triftigen Gründen wie Arbeit oder für medizinische Fälle verlassen werden. Innenminister Strobl teilte auf der Pressekonferenz mit, dass die aktuelle Lage nicht unter Kontrolle sei und der Lockdown light gescheitert sei. Aus Strobels Sicht wäre es absolut notwendig, für einen bestimmten Zeitraum einen sehr harten Schnitt zu machen, um die Zahlen deutlich nach unten zu bringen.

12:15 Uhr - Polizeikontrollen im gesamten Landkreis Heilbronn

Die Heilbronner Polizei wird die nächtliche Ausgangssperre im Landkreis Heilbronn, die am Abend erstmals von 21 bis 5 Uhr gilt, auch in der Fläche kontrollieren. Dazu werden teils auch Beamte aus anderen Revieren eingesetzt, etwa aus Tauberbischofsheim oder Mosbach. Der Leiter der Schutzpolizeidirektion Thomas Lüdecke teilte dem SWR Studio Heilbronn mit, dass aufgrund der Größe des zu kontrollierenden Bereichs eine starke Präsenz im Kreis mit mobilen Einsatzkräften aufgestellt werde. In Bereichen mit hohen Infiziertenfallzahlen würden Zusatzkräfte hinzugezogen werden, die dann stationäre Kontrollen an bestimmen Bereichen durchführen sollen.

11:45 Uhr - Ab heute gelten im Kreis Heilbronn verschärfte Corona-Regeln

Im Kreis Heilbronn gelten ab heute verschärfte Corona-Regeln, unter anderem eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr. Während der Ausgangssperre darf die eigene Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen werden. Dazu gehören zum Beispiel der Weg zur Arbeit, Arztbesuche oder Gassi-Gehen mit dem Hund. Einkaufen oder Essen abholen gelten nicht. Ebenso wie in der Stadt Heilbronn sind Transitfahrten durch den Kreis Heilbronn erlaubt, allerdings darf nur zum Tanken oder Ausruhen angehalten werden. Friseure, Sonnenstudios und Sportstätten sind geschlossen und es gilt eine erweiterte Maskenpflicht. Die Allgemeinverfügung für den Kreis Heilbronn gilt zunächst bis zum 20. Dezember.

6:15 Uhr - Haller Landrat ruft zum Helfen in Impfzentren auf

Der Schwäbisch Haller Landrat Gerhard Bauer ruft dazu auf, in den Impfzentren in Rot am See und Wolpertshausen mitzuhelfen. Gesucht werden Ärzte, medizinisches Personal, Verwaltungsleute und Dolmetscher. Das Impfzentrum in Rot am See soll Ende des Monats, das Kreisimpfzentrum in Wolpertshausen Mitte Januar in Betrieb geben.

Polizeikontrolle in Heilbronn (Foto: SWR)
Polizeikontrolle in Heilbronn

Donnerstag, 10.12.2020

12 Uhr - Wertheim: Wohnbereich in Seniorenheim unter Quarantäne

Der Corona-Lenkungsstab in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) rechnet mit einem harten Lockdown spätestens nach Weihnachten und hofft auf klare und bundesweit einheitliche Regeln. Unterdessen steht erstmals seit Ausbruch der Pandemie in Wertheim ein Wohnbereich eines Seniorenheimes unter Quarantäne.

11:45 Uhr - Heilbronner Pferdemarkt 2021 abgesagt

Der Heilbronner Pferdemarkt im Februar kommenden Jahres ist heute abgesagt worden, weil die Abstandsregeln nicht eingehalten werden könnten. Der Heilbronner Pferdemarkt war in diesem Jahr eine der letzten Großveranstaltungen in der Innenstadt. Das Angebot der Pferdemarkthändler soll ab 18. Januar online verfügbar sein, teilte die Stadt heute mit.

11:30 Uhr - Heilbronn: Fernunterricht ab Inzidenzwert von 300

Die Stadtverwaltung Heilbronn rechnet damit, heute den Inzidenzwert von 300 zu überschreiten, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Damit gebe es möglicherweise schon ab Montag Fernunterricht an Schulen. Das Land hat beschlossen, ab einem 7-Tage-Inzidenz-Wert von 300 Fernunterricht anzuordnen. Der Wert im Stadtkreis Heilbronn liegt aktuell bei 298. Die aktuell vom Land erweiterte „Hotspot-Strategie“ soll dann in allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ab der 8. Klasse gelten. Ausgenommen sind davon beispielsweise Abschlussklassen. Laut einer Mitteilung des Landes findet der Präsenzunterricht bei einem Wert unter 300 wieder statt. Wie die Stadt die neue Hotspot-Strategie gegebenenfalls umsetzt, soll heute Abend besprochen werden.

10:15 Uhr - Heilbronn: Weniger Kontrollen, dafür mehr Anzeigen

Im Stadtkreis Heilbronn hat die Polizei rund 70 Verstöße gegen die nächtliche Ausgangssperre festgestellt. Das sind mehr als in der Nacht zuvor, so ein Sprecher. Verstöße wurden auch angezeigt, in der Nacht zuvor wurde noch aufgeklärt, so der Polizeisprecher. Insgesamt seien weniger Fahrzeuge unterwegs gewesen. In Heilbronn gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr, Ausnahmen gibt es nur für dringende Fälle. Das gilt ab Freitag auch im Landkreis Heilbronn. Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz mit 215 erneut über der kritischen Hotspot-Marke von 200. Im Stadtkreis Heilbronn hat der Inzidenzwert mit 298 einen neuen Rekordwert erreicht, der zweithöchste im Land. Die anderen Kreise in Heilbronn-Franken liegen deutlich unter der kritischen 200er-Marke.

10 Uhr - Besuchsverbot im Hohenloher Krankenhaus in Öhringen

Im Hohenloher Krankenhaus in Öhringen gilt jetzt wegen der anhaltend hohen Zahl von Corona-Infektionen im Hohenlohekreis ein Besuchsverbot. Dieses Besuchsverbot diene dem Schutz der Patienten und der Mitarbeitenden vor einer Infektion mit dem Corona-Virus, heißt es in einer Mitteilung. Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen werden demnach unverzichtbare Begleitpersonen unter strengen Auflagen zugelassen, wenn Patienten im Sterben liegen, bei Kindern und Schwangeren bei der Geburt. Dabei gelten alle bekannten Regeln wie Maske tragen. Die Begleitperson muss sich beim Betreten des Krankenhauses registrieren lassen und einen Fragebogen ausfüllen.

9 Uhr - Widerstand gegen Kreisimpfzentrum-Standort

In Wolpertshausen (Kreis Schwäbisch Hall) regt sich unter Eltern Widerstand gegen den Standort für das geplante Kreisimpfzentrum. Unter der Mehrzweckhalle ist eine Kindergartengruppe untergebracht, Kindergarten und Grundschule stehen nebenan. "Wir wollen Kindern den Anblick von Menschen in Schutzkleidung, Polizei und Security ersparen", so Gemeinderat Julian Appelt. Bürgermeister Jürgen Silberzahn sagte dem SWR, er nehme die Sorgen der Eltern ernst, sie flössen in das Gesamtkonzept mit ein. Man müsse aber auch die gesamtgesellschaftliche Verantwortung sehen, bei zurzeit 500 Corona-Toten am Tag. Das Zentrum werde abgetrennt, die Kinder bekämen von all dem nichts mit, so Werner Schmidt vom Landratsamt.

Coronavirus (Foto: SWR)
Coronavirus

Mittwoch, 9.12.2020

18:00 Uhr - Landkreis Heilbronn überschreitet zum dritten Mal Marke von 200

Der Landkreis Heilbronn hat wie erwartet zum dritten Mal die kritische Hotspot-Marke von 200 überschritten. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 215. Von Freitag an wird es damit auch im Landkreis Heilbronn eine nächtliche Ausgangssperre und weitere Einschränkungen geben. Friseurgeschäfte müssen schließen. Im Stadtkreis Heilbronn hat der Inzidenzwert mit 298 sogar einen neuen Rekordwert erreicht, der zweithöchste im Land. Hier gibt es seit Dienstag eine nächtliche Ausgangssperre. Es ist nur noch in dringenden Fällen erlaubt, zwischen 21 Uhr und 5 Uhr die Wohnung zu verlassen. In den anderen Kreisen in Heilbronn-Franken ist man von der kritischen 200er Marke noch deutlich entfernt.

16:20 Uhr - Auch Kreis Heilbronn will Corona-Ausgangsbeschränkungen einführen

Von Freitag an sollen auch im Landkreis Heilbronn Ausgangssperren und weitere Einschränkungen wegen Corona gelten. Die Stadt Heilbronn ist bereits Hotspot, verschärfte Maßnahmen gibt es seit Dienstag. Wie bereits jetzt in der Stadt Heilbronn ist es dann nur noch in dringenden Fällen erlaubt, zwischen 21 Uhr und 5 Uhr die Wohnung zu verlassen. Gesundheitsamtsleiter Thomas Schell geht fest davon aus, dass die Corona-Inzidenzzahlen am Mittwoch zum dritten Mal in Folge die Hotspot-Marke überschreiten.

15:20 Uhr - 16 neue Corona-Infektionen im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis sind am Mittwoch 16 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Eine Gruppe des Katholischen Kindergartens St. Lioba in Tauberbischofsheim musste in Quarantäne. Dagegen konnte die Quarantäne für das Seniorenzentrum St. Barbara in Grünsfeld wieder aufgehoben werden. Hier sind Besuche, Aufnahmen und Verlegungen wieder möglich.

12:50 Uhr - regionale und Bio-Lebensmittel weiter im Trend

Die Produzenten von regionalen und Bio-Lebensmitteln im Kreis Heilbronn verzeichnen weiterhin eine erhöhte Nachfrage. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie und dem ersten Lockdown hat der Trend angehalten, beobachtet Supermarktbetreiber Steffen Uelzhöfer aus Heilbronn: "Bio hat in der Corona Zeit einen ziemlich positiven Trend", sagte er dem SWR. Die Anteile lägen bei ihm mittlerweile bei deutlich über zehn Prozent - Tendenz steigend.

10:00 Uhr - Künzelsau: Kein Feuerwerksverbot an Silvester

In Künzelsau wird es an Silvester kein Feuerwerksverbot auf öffentlichen Plätzen geben. Nach einer Diskussion im Gemeinderat wurde kein entsprechender Beschluss gefasst. Nach Angaben von Bürgermeister Stefan Neumann hoffe man auf einen freiwilligen Verzicht der Bürger. Dies betreffe das Feuerwerk ebenso wie die Zusammenkunft in größeren Gruppen.

09:30 Uhr - IHK Heilbonn-Franken senkt einmalig Mitgliederbeitrag wegen Corona

Die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken entlastet die Mitgliedsunternehmen wegen der Corona-Pandemie im kommenden Jahr finanziell. Das beschloss die Vollversammlung gestern einstimmig. Der Mitgliedsbeitrag wird einmalig gesenkt. Dies bedeutet eine Einbußen von rund 2,5 Millionen Euro. Zudem will sich die IHK in den kommenden Jahren verändern, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der IHK-Vollversammlung, Kirsten Hirschmann: "Für diesen Change-Prozess IHK 2030 hat die Vollversammlung zwei wichtige Weichen gelegt: zum einen ein neues Regionalkonzept, mit dem die Präsenz der IHK in der Fläche ausgebaut wird. Angestrebt werden IHK Präsenzpunkte in den zehn großen Kreisstädten der Region. Ab Januar geht's los. Die zweite wichtige Weiche ist die digitale Ausrichtung der Mitgliederkommunikation."

09:10 Uhr - Trend Heimaturlaub - Corona bietet auch 2021 Chancen für heimische Anbieter

Die Touristikgemeinschaft Heilbronner Land sieht auch in Zeiten von Corona Chancen für die heimischen Anbieter. Der Trend zum Heimaturlaub werde sich auch 2021 voraussichtlich fortsetzen, weniger bekannte Ziele wie das Heilbronner Land könnten davon profitieren, wenn sich die touristischen Anbieter auf die neuen Herausforderungen einstellen. Wichtig sei dabei, die Angebote zum Beispiel im Netz besser zu platzieren. Außerdem sollten die Partner sich besser vernetzen und gegenseitig empfehlen. Weitere Informationen will die Touristikgemeinschaft Heilbronner Land am 16. Dezember in einem Internet-Seminar erläutern.

08:30 Uhr - Heilbronn weiterhin höchsten Inzidenzwert in Heilbronn-Franken

Der Stadtkreis Heilbronn hat weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Heilbronn-Franken. Der Wert ist laut Landesgesundheitsamt in der Stadt leicht gesunken auf gut 268. Seit Dienstag gelten dort verschärfte Maßnahmen, die auch im Landkreis Heilbronn drohen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Kreis Heilbronn den zweiten Tag in Folge über 200 bei aktuell 205. Auch in den Kreisen Hohenlohe und Schwäbisch Hall stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 78 beziehungsweise 116. Im Main-Tauber-Kreis ist der Wert laut Landesgesundheitsamt leicht gesunken auf knapp über 100.

Silvester und Jahreswechsel: Die Raketen bei Zink in Cleebronn liegen startbereit für das Feuerwerk zum Jahreswechsel (Foto: SWR)
Die Raketen bei Zink in Cleebronn liegen startbereit für das Feuerwerk zum Jahreswechsel (27.12.2018)

Dienstag, 8.12.2020

16:05 Uhr - Diakoneo zahlt Corona-Bonus

Der Diakoneo-Vorstand zahlt seinen über 10.000 Beschäftigten in den Diakoniewerken Neuendettelsau und Schwäbisch Hall einen Corona-Bonus für ihre außerordentliche Leistung in der Pandemie. Danach erhalten die Vollzeit-Mitarbeiter einen Bonus von 250 Euro, Auszubildende 225 Euro. Für die Sonderleistung nimmt das Diakonische Sozial- und Gesundheitsunternehmen knapp zwei Millionen Euro in die Hand.

13:00 Uhr - SLK-Kliniken verschärfen Besuchsregeln - FFP2-Maske ist Pflicht

Die Heilbronner SLK-Kliniken haben ihre Besuchsregeln weiter verschärft. So dürfen Besucher nur noch mit einer FFP2-Maske in die Klinik, Corona-Schnelltests werden vor Ort nicht durchgeführt. Auch ein mitgebrachtes negatives Testergebnis wird nicht akzeptiert. Laut einer Sprecherin der SLK-Kliniken gibt es seit November einen generellen Besucherstopp mit Ausnahmen. Nach Angaben der SLK-Kliniken werden aktuell 93 Corona-Patienten in der Isolierstation behandelt. Das sind deutlich mehr als im Frühjahr. Auf der Intensivstation sind es 16 Corona-Patienten.

7:15 Uhr - Inzidenzwerte in Heilbronn-Franken steigen

Nach der Stadt Heilbronn hat jetzt auch der Landkreis Heilbronn die Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Laut Landesgesundheitsamt liegt der Wert im Kreis Heilbronn aktuell bei 200,6. Überschreitet ein Stadt- oder Landkreis die kritische Marke mindestens drei Tage in Folge, muss er strengere Corona-Maßnahmen verhängen. Bislang gilt das in der Region nur für den Stadtkreis Heilbronn. Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei 286, seit Dienstag gelten verschärfte Regeln. Im Hohenlohekreis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Landesgesundheitsamt derzeit bei 70, im Kreis Schwäbisch Hall bei rund 112 und im Main-Tauber-Kreis bei knapp 124.

SLK-Klinikum zu Corona-Zeiten (Foto: SWR)

Montag, 7.12.2020

16:10 Uhr - Jeder Zweite in Sorge vor Krankheit an Weihnachten

Die Corona-Pandemie stellt das Leben der Menschen auf den Kopf und belastet nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH jeden Zweiten erheblich. Rund 54 Prozent der Befragten beschäftigt die Sorge, dass ein Familienmitglied über Weihnachten krank werden könnte. Psychisch belastend ist für viele außerdem die Sorge vor der möglichen Einsamkeit an Weihnachten, teilt die KKH Heilbronn mit. Auch der Umstand womöglich nicht verreisen zu können, versetzt viele in Sorge. Jeder Fünfte fühlt sich unter Druck gesetzt, Weihnachtseinkäufe trotz Ansteckungsgefahr in den Geschäften erledigen zu müssen. Die Flut an Weihnachtswünschen über soziale Netzwerke - in anderen Jahren ein Aufreger - belastet dagegen in diesem Jahr nur Wenige.

15:30 Uhr - Friseurinnung kritisiert Hotspot-Strategie in Heilbronn

Der Obermeister der Friseurinnung Heilbronn-Öhringen, Jens Schmitt, kritisiert die neue Corona-Hotspot-Strategie der Landesregierung scharf. Nach ihr müssen in der Stadt Heilbronn wegen der hohen Corona-Zahlen Friseurbetriebe geschlossen werden. Die Friseurinnung fordert die Landesregierung auf, Friseurbetriebe aus dem Erlass wieder zu streichen.

13:30 Uhr: Stadt Heilbronn hat neue Corona-Verordnung erlassen

In Heilbronn gelten ab Dienstag strenge Corona-Beschränkungen. Das hat die Stadt am Montagnachmittag bekanntgegeben. Oberbürgermeister Harry Mergel (SPD) hat an die Einwohner appelliert, Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Friseurläden, Barbershops und Sonnenstudios müssen schließen.

6:50 Uhr: Zusätzliche Beschränkungen am Dienstag

In Heilbronn sollen ab Dienstag zusätzliche Beschränkungen in Kraft treten. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 279,6 Infizierten pro 100.000 Einwohner. Wie die Einschränkungen aussehen, will die Stadt in einer Allgemeinverfügung bekanntgeben. Als sicher gilt eine Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr.

Ein Polizeiauto steht in Heilbronn auf dem Marktplatz vor dem Rathaus (Foto: SWR)

Sonntag, 6.12.2020

17:50 Uhr: Inzidenzwerte in Heilbronn-Franken steigen

In allen Regionen in Heilbronn-Franken sind die 7-Tage-Inzidenzen gestiegen. Der Landkreis Heilbronn ist dabei am stärksten betroffen und steigt auf 193,9 Fälle pro 100.000 Einwohner. Der Landkreis nähert sich damit der kritischen Marke von 200 an. Im Main-Tauber-Kreis liegt der Wert bei 123, in Schwäbisch Hall bei 109,3 und der Hohenlohekreis verzeichnet am Sonntagabend 72,8 als Inzidenzwert.

17:30 Uhr: Ab Dienstag nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Heilbronn

In Heilbronn soll es ab Dienstag nächtliche Ausgangsbeschränkung geben. Eine entsprechende Allgemeinverfügung werde am Montag verkündet, teilte eine Sprecherin der Stadt am Sonntag mit. Die Ausgangsbeschränkungen soll von 21 bis 5 Uhr gelten. Das Verlassen des Hauses wäre demnach in dieser Zeit nur noch mit "triftigem Grund" möglich. Zudem soll in Heilbronn die Maskenpflicht erweitert werden, hieß es. Grund für die Maßnahmen seien die vielen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in dem Stadtkreis. Nach Angaben der Stadt ist mit 93 Neuinfektionen der bisherige tägliche Höchststand erreicht worden. Oberbürgermeister Harry Mergel sagte, dies sei ein schwarzer Sonntag für die Stadt: "Die Hoffnung, durch die positive Tendenz der letzten Woche eine Trendwende zu erreichen, hat sich leider nicht erfüllt." Das Infektionsgeschehen sei nach wie vor diffus mit vor allem familiären Häufungen. Innerhalb von drei Tagen lag die 7-Tage-Inzidenz über dem kritischen Wert von 200, zuletzt am Sonntag bei 279,6.

Samstag, 5.12.2020

12:30 Uhr - Heilbronn im zweiten Tag in Folge über kritischem Hotspot-Wert

Für den Stadtkreis Heilbronn hat das Landesgesundheitsamt am Samstagabend einen 7-Tage-Inzidenz-Wert von 221 gemeldet. Damit liegt die Stadt den zweiten Tag in Folge über der kritischen Marke von 200. Falls dies auch am Sonntag der Fall ist, müsste die Stadt nach Landeserlass schärfere Verhaltensregeln durchsetzen. Eine Stadtsprecherin sagte auf SWR-Anfrage, am Wochenende werde bereits eine entsprechende Allgemeinverfügung vorbereitet, um gewappnet zu sein. Diese könnte dann in der ersten Wochenhälfte erlassen werden.

Laderampen und ein Lkw am Schlachthof in Crailsheim (Foto: SWR)

Freitag, 4.12.2020

17:30 Uhr - Heilbronn wieder über Inzidenzmarke von 200

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in der Stadt Heilbronn wieder gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt laut Landesgesundheitsamt aktuell 214. Nach dem neuen Corona-Erlass der Landesregierung werden in Kommunen oder Kreisen, die drei Tage in Folge den Wert von 200 überschreiten, deutliche Einschränkungen wirksam. Dazu zählt zum Beispiel eine nächtliche Ausgangssperre. Auch Friseurbetriebe und Sonnenstudios müssten dann schließen.

12:20 Uhr - Corona-Erkrankungen im Umfeld des Schlachthofs

Am Schlachthof Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) sind nach SWR-Informationen sechs Mitarbeiter am Coronavirus erkrankt. Reiserückkehrer aus dem Ausland sollen das Virus in Unterkünfte eingeschleppt und Mitbewohner angesteckt haben. Das Gesundheitsamt des Kreises bestätigten die Erkrankungen. Die Betroffenen seien isoliert worden.

11:00 Uhr - Fraktionen diskutieren über nächtliche Ausgangssperre in Heilbronn

In Heilbronn wird über eine mögliche nächtliche Ausgangsperre wegen Corona diskutiert. Laut aktuellen Zahlen liegt Heilbronn knapp unter dem Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 200. Damit ist Heilbronn zumindest aktuell kein Corona-Hotspot mehr. Die Fraktionen im Heilbronner Gemeinderat sind sich ohnehin nicht ganz einig, ob eine nächtliche Ausgangssperre etwas bringen würde: FDP-Chef Nico Weinmann ist überzeugt, die Stadt könnte das, ähnlich wie Mannheim, selbst entscheiden - ohne Erlass vom Land. Dafür sprächen die sinkenden Inzidenzwerte in Heilbronn. Susanne Bay von den Grünen wiederum befürwortet die mögliche Sperre, allein schon als deutliches Zeichen für die Menschen: Es sei ernst. Rainer Hinderer von der SPD sagt, die Stadt Heilbronn mache das ganz gut, das Management des Landes sei eine Katastrophe. Zu lange müssten Kommunen und Kreise auf Entscheidungen warten. Der Vorsitzende der Fraktion Freie Wählervereinigung im Heilbronner Gemeinderat, Herbert Burkhardt, ist etwas zurückhaltender. Er werde sich an Folgendes halten: Abwarten was das Land sagt und diese Entscheidung mittragen. Die möglichen Maßnahmen, um die Corona-Pandemie in Heilbronn einzudämmen, sind zwar umstritten. Einig sind sich alle Fraktion in einem Punkt: Die Heilbronner machen das gut, auch wenn es schwierig ist. Das gemeinsame Ziel sei, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

6:10 Uhr - Heilbronn knapp unter der Hotspot-Marke

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 197,5 ist Heilbronn am Donnerstagabend knapp unter die Hot-Spot Marke gesunken. Wie andere Kreise und Städte im Land auch, wartet die Stadt auf Einzelheiten zu einer möglichen nächtlichen Ausgangssperre, sagte eine Stadtsprecherin. Als Corona-Hotspot gelten Kreise mit einer Inzidenz von mindestens 200 Infizierten pro 100.000 Einwohner. Den zweithöchsten Wert in Heilbronn-Franken erreichte am Donnerstagabend der Main-Tauber-Kreis mit einer Inzidenz von 140,5. Der Hohenlohekreis rutscht mit 84,3 auf den zweitniedrigsten Wert im Land.

Schlachthof Crailsheim (Foto: SWR, Mathias Grimm)
Schlachthof Crailsheim Mathias Grimm

Donnerstag, 3.12.2020

16:50 Uhr - Falken-Spiel fällt Corona zum Opfer

Die Heilbronner Falken haben ihr für Freitag geplantes Eishockey-Spiel gegen die Dresdner Eislöwen wegen Corona abgesagt. Nach eigenen Angaben erwarten sie eine Quarantänemaßnahme, nachdem es einen positiven Test gab. Am 19. Januar soll das Spiel nachgeholt werden.

16:40 Uhr - Heilbronn hält sich mit Ausgangssperre zurück

Die Stadt Heilbronn hält sich mit der Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre noch zurück. Zwar hat die Landesregierung eine solche Ausgangssperre für Corona-Hotspots am Mittag angekündigt. Doch noch liege der Erlass nicht vor, sagte Stadtsprecherin Suse Bucher-Pinell dem SWR. Als Corona-Hotspots werden Kreise mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Infizierten pro 100.000 Einwohnern bezeichnet. Nach Angaben der Corona-Lenkungsgruppe soll in den Hotspots eine Ausgangssperre in der Nacht gelten, Ausnahmen seien Arbeitsgründe oder medizinische Notfälle.

16:30 Uhr - Standortwechsel für Heilbronner Impfzentrum

In Heilbronn wird das Kreisimpfzentrum ab Mitte Januar in der Stauwehrhalle im Stadtteil Horkheim eingerichtet. In der ersten Veröffentlichung des Landessozialministeriums am Mittwoch wurde hingegen die Messehalle Redblue angekündigt. Laut Ministerium sei erst spät bekannt geworden, dass die Messehalle vereinzelt für Veranstaltungen gebucht ist. Deshalb habe man kurzfristig in Abstimmung mit der Stadt den Standort ändern müssen. In dem Impfzentrum sollen ab Mitte Januar täglich rund 800 Menschen geimpft werden. Die Heilbronner Feuerwehr übernimmt die technische Ausstattung und Organisation in der Stauwehrhalle. Gesucht werden Menschen mit einer medizinischen Ausbildung, um vor Ort die Impfungen durchführen zu können.

11:50 Uhr - Maskenpflicht in Wertheimer Fußgängerzone

In der Fußgängerzone Wertheim (Main-Tauber-Kreis) gilt ab sofort eine allgemeine Maskenpflicht. Die Stadtverwaltung beruft sich auf die Corona-Verordnung des Landes. In stark frequentierten Fußgängerbereichen wie Einkaufsstraßen oder Fußgängerzonen sollen Passanten Mund-Nasen-Bedeckungen tragen – wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. In Wertheim gilt die Maskenpflicht jetzt immer. Darauf weisen Schilder hin. Man setze Landesrecht um, heißt es in einer Mitteilung. Weiter steigende Infektionszahlen machten das nötig. Gerade auch im Hinblick auf den bevorstehenden "Wertheimer Winterzauber", heißt es weiter, der zeitweise zu einem erhöhten Besucheraufkommen führen könnte. Die Maskenpflicht soll mindestens den Dezember über bestehen. Das werde kontrolliert, bestätigte eine Sprecherin.

11:30 Uhr - Verlängerter Teil-Lockdown überrascht Gastronomen

Die Ankündigung von Bund und Ländern, die Corona-Beschränkungen bis zum 10. Januar zu verlängern, sorgt auch in Heilbronn-Franken für Überraschung – vor allem bei Gastronomen. Damit habe wohl niemand gerechnet, sagte der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Main-Tauber, Frank Bundschu dem SWR: "Wir sind froh, dass wir Gewissheit haben, vor allem auch die Gäste, dass es kein Essen im Restaurant gibt." Im Januar gehe es aber weiter, meint der Hotelier aus Bad Mergentheim. Masken und Sitzabstände blieben mit Sicherheit, so Bundschu, der Januar sei aber ohnehin meist ein schwacher Monat: "Ich glaube, den kann man auch unter Corona-Bedingungen hinnehmen."

5:45 Uhr - Inzidenz in Heilbronn bleibt über 200

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Stadtkreis Heilbronn liegt weiter über 200. Laut Landesgesundheitsamt ist der Wert leicht gefallen auf 202 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. In der gesamten Region Heilbronn-Franken wurden den Angaben zufolge gestern 226 neue Corona-Infektionen gemeldet.

Schild Maskenpflicht (Foto: SWR)

Mittwoch, 2.12.2020

16:45 Uhr - Politiker beklagen fehlende Hotspot-Regelungen

Für Corona-Hotspots wie die Stadt Heilbronn fehlt weiterhin eine genaue Regelung. Die schwarz-grüne Landesregierung berät nach wie vor über Ausgangsbeschränkungen, erweiterte Maskenpflicht und Wechselunterricht an Schulen. Die Opposition kritisiert, dass die Einigung so lange dauert. Weder die SPD noch die FDP in Heilbronn haben Verständnis dafür, dass noch keine Strategie auf dem Tisch liegt. Nico Weinmann, der Heilbronner FDP-Landtagsabgeordnete, beispielsweise unterstützt viele der bisher gemachten Vorschläge, wie eine erweiterte Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Und er plädiert dafür, die bisherigen AHA-Regeln konsequenter durchzusetzen. Auch Rainer Hinderer, der Heilbronner Landtagsabgeordnete der SPD, setzt auf die Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Schließungen von Friseuren oder Sonnenstudios, wie von Sozialmininister Manfred Lucha (Grüne) vorgeschlagen, würden dagegen nur zu einem "Verdrängungseffekt" führen, die Leute würden dafür dann einfach in die Nachbarstädte gehen.

16:05 Uhr - Immer mehr Einrichtungen im Main-Tauber-Kreis unter Quarantäne

Im Main-Tauber-Kreis steigen die Corona-Fallzahlen weiter deutlich an. Neben dem Pflegeheim in Boxberg steht jetzt auch ein Seniorenzentrum in Grünsfeld unter Quarantäne, ebenso drei Klassen des Lernhauses Ahorn. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg nach Mitteilung des Landratsamtes auf 151,8. Durch anlassbezogene Flächentestungen in Einrichtungen wird versucht, Infektionsketten früh zu erkennen und zu durchbrechen.

15:45 Uhr - Mittlerweile drei Kliniken in Bad Rappenau unter Quarantäne

In der Kurstadt Bad Rappenau (Kreis Heilbronn) stehen mittlerweile drei Kliniken unter Quarantäne, darunter die Stimmheilklinik und die Salinenklinik. Wie die Kur- und Klinikverwaltung mitteilt, seien über 30 Patienten und Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden. Die betroffenen Patienten sind in ihren Zimmern isoliert, die Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne. Derzeit sei noch völlig unklar, wie das Virus trotz der hohen Hygienestandards in die Kliniken gelangen konnte.

14:30 Uhr - Standorte für Kreisimpfzentren stehen fest

Das sind die Standorte der Kreisimpfzentren in Heilbronn-Franken: Tiefenbachhalle in Ilsfeld (Kreis Heilbronn), Hohenlohe-Sporthalle in Öhringen (Hohenlohekreis), Berufliches Schulzentrum in Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) und die Halle in Wolpertshausen (Kreis Schwäbisch Hall). Das gab das Land am Mittwoch bekannt. In Heilbronn soll das Kreisimpfzentrum laut Sozialministerium nicht wie zuvor angekündigt in der Messehalle Redblue untergebracht werden, sondern in der Stauwehrhalle im Stadtteil Horkheim. Es sei geplant, dass die Kreisimpfzentren ihre Arbeit zum 15. Januar 2021 aufnehmen sollen.

12:30 Uhr - Zwei Kliniken in Bad Rappenau unter Quarantäne

In der Kurstadt Bad Rappenau (Kreis Heilbronn) sind zwei Kliniken unter Quarantäne gestellt worden. Dort waren offenbar bereits in der vergangenen Woche mehrere Patienten des Stimmheilzentrums positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Klinikleitung informierte auch über fünf positive Tests in der Bad Rappenauer Salinenklinik. Deshalb sind beide Häuser jetzt unter Quarantäne. Sie betrifft alle Patienten, gleich ob positiv oder negativ getestet, ebenso die Mitarbeiter des Hauses mit über 200 Betten. Die Patienten dürfen die Zimmer nicht verlassen. Mahlzeiten müssen auf dem Zimmer eingenommen werden. Es gibt keine Therapien und zweimal täglich Kontrollen, bei denen auch Fieber gemessen wird. Das Kreisgesundheitsamt will so sicherstellen, dass es keine weiteren Ansteckungen gibt und ist dabei, die Lage zu klären. Auch Tests sind bereits angeordnet und laufen.

7:10 Uhr - Über 180 neue Corona-Fälle in Heilbronn-Franken

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt 183 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Den stärksten Anstieg in der Region bei der Sieben-Tage-Inzidenz gab es im Main-Tauber-Kreis. Dort liegt der Wert bei 152, ein Plus von 20. In einem Kindergarten in Wertheim mussten nach Infektionsfällen 26 Kinder und vier Erzieher in Quarantäne, so das Landratsamt. Der Stadtkreis Heilbronn hat weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Heilbronn-Franken, sie liegt bei 210 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Der Wert ist leicht gestiegen ebenso wie im Kreis Schwäbisch Hall. In den Landkreisen Hohenlohe und Heilbronn dagegen ist die Inzidenz leicht gesunken.

Schüler sitzen mit Masken in einem Klassenzimmer, es ist weihnachtlich dekoriert. (Foto: picture alliance/dpa - Sebastian Gollnow)
picture alliance/dpa - Sebastian Gollnow

Dienstag, 1.12.2020

16:50 Uhr - Heilbronner Gesamtelternbeirat kritisiert Corona-Schulbeschlüsse

Die neuen Vorgaben zum Schulunterricht kurz vor Weihnachten stoßen bei Lehrer- und Elternverbänden auf wenig Gegenliebe. Am 21. und 22. Dezember soll nach dem Willen der Landesregierung für die Klassen eins bis sieben regulärer Unterricht stattfinden, aber keine Präsenzpflicht. Ab Klasse acht soll es nur Fernunterricht geben. Der Vorsitzende des Heilbronner Gesamtelternbeirats Christoph Eberlein kann das Vorgehen der Landesregierung nicht nachvollziehen.

9:20 Uhr - 116 neue Corona-Fälle – sieben weitere Tote

In Heilbronn-Franken sind laut Landesgesundheitsamt 116 neue Corona-Infektionen gemeldet worden - 81 davon im Kreis Heilbronn. Außerdem gab es sieben Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. In den Landkreisen Heilbronn, Main-Tauber, Hohenlohe und Schwäbisch Hall wurde jeweils ein neuer Todesfall gemeldet, in der Stadt Heilbronn drei. In Heilbronn liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 203. Das ist der sechsthöchste Wert in Baden-Württemberg.

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