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Die Polizei hat am Pfingstwochenende zwar weniger Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt. Dennoch sind bei der Stadt im vergangenen Monat über 1.000 Anzeigen eingegangen.

Rund 1.100 Anzeigen liegen der Stadt Heilbronn im Zuge der Corona-Bestimmungen für den Monat Mai vor. Insgesamt hat die Stadt damit bis Ende Mai rund 300.000 Euro Bußgeld verhängt - rund 60.000 mehr als noch Anfang Mai. Im Einzelfall sind das in der Regel 250 Euro plus Verwaltungsgebühr, heißt es.

Mindestabstand und Gruppengröße

Der überwiegende Teil der Anzeigen basiere auf Verstößen, so eine Sprecherin, bei denen mehr als zwei Menschen in der Öffentlichkeit unterwegs waren und der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten wurde. Gleich mehrere Verstöße resultieren daraus, dass sich größere Gruppen auf Privatgelände trafen.

Dennoch, so sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn am Montag, über Pfingsten seien die Menschen relativ vernünftig gewesen. Die Zahl der Verstöße sei die vergangenen Tage sichtbar rückläufig gewesen. Über das warme Wochenende hätten sich hauptsächlich ein paar Jugendliche nicht an die Regeln gehalten.

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