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Nach der Anfechtung der Delegiertenwahl hat der CDU-Stadtverband Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) jetzt die Stimmzettel überprüft und nachgezählt. Dabei seien keine Manipulationen festgestellt worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtverbands. Noch bevor das Kreisparteigericht tagt, hat der CDU-Stadtverband nach eigenen Angaben die seit der Versammlung geschlossene Wahlurne geöffnet und Zähllisten sowie das Gesamtergebnis überprüft. Dazu habe man einen ehemaligen Notar hinzugezogen. Das Ergebnis des Stadtverbands: keine Manipulation, lediglich bei einer Zählgruppe hätten sich Übertragungsfehler ergeben, die jedoch keinen Einfluss auf die Gesamtzusammensetzung der Delegierten hätten. An dem Vorgehen gibt es Kritik. "Die nochmalige Auszählung hätte dem Kreisparteigericht vorbehalten sein müssen," kritisiert Wolfgang Mika (CDU), einer der Wahl-Anfechter, das Vorgehen. Die Vorwürfe wie beispielsweise, dass unberechtigte Personen abgestimmt hätten, seien damit nicht entkräftet.

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Wer wird im Wahlkreis Odenwald-Tauber Direktkandidat für die Bundestagswahl im nächsten Jahr? Die Frage droht die CDU im Main-Tauber-Kreis zu spalten. Im CDU-Stadtverband Tauberbischofsheim rumort es seit der Delegiertenwahl Ende Oktober gewaltig.  mehr...

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