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Bundeswehrsoldaten haben während der Corona-Pandemie an vielen Stellen ausgeholfen. Trotz niedrigeren Inzidenzen sollen sie weiter helfen, wie im Hohenlohekreis.

Die Bundeswehr wird noch längere Zeit im Hohenlohekreis aushelfen. Das wurde am Montag bei einem Besuch des Staatssekretärs des Bundesverteidigungsministeriums, Thomas Silberhorn (CDU), bekannt. Zurzeit sind im Hohenlohekreis 34 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Sie helfen im Gesundheitsamt bei der Kontaktpersonenermittlung oder bei der Testung in Altenheimen.

Bundeswehr wird empfangen (Foto: SWR, SWR)
Landrat Matthias Neth empfängt Thomas Silberhorn SWR

Heime brauchen Unterstützung

Bei einigen Heimen sei eine Verlängerung der Hilfe über den 19. Februar hinaus beantragt, sagte Landrat Matthias Neth (CDU) dem SWR. Da noch niemand sagen könne, wann die Pandemie vorbei ist, rechnet er damit, dass die Bundeswehr noch öfter aushelfen müsse.

Arbeit der Bundeswehrsoldaten gewürdigt

In Künzelsau (Hohenlohekreis) machte sich Silberhorn am Montag vor Ort ein Bild von der Arbeit der Bundeswehrsoldaten. Die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und zivilen Mitarbeitern klappe reibungslos und lösungsorientiert, schilderte Landrat Matthias Neth (CDU) dem Besuch aus Berlin die Situation. Die Bevölkerung im Hohenlohekreis sei dankbar für die Hilfe der Bundeswehr. Einsatzorte sind zum Beispiel in Altenheimen bei der Testung und im Kreisimpfzentrum in Öhringen.

Hohenlohekreis weiter mit höchster Inzidenz im Land

Im Hohenlohekreis hatte sich die britische Virus-Mutation in einem Betrieb ausgebreitet. Die Fallzahlen stiegen an, fast 500 Menschen sind in Quarantäne. Am Montag meldete das Landesgesundheitsamt für den Kreis 118,9 Coronainfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Fast gleichauf ist der Kreis Schwäbisch Hall, auch dort hatte es einen Corona-Ausbruch in einem Unternehmen gegeben.

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