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In Heilbronn wurden am Samstag die ersten Stahlträger für die BUGA-Brücke gesetzt – gut eineinhalb Jahre nach Ende der Bundesgartenschau.

Drei Autokräne, die bereits am Donnerstag angefahren wurden, hoben die dreieckigen Bögen am Samstagmorgen in ihre Fassungen. Damit nimmt die Brücke langsam Form an – und es wird klar, warum das Bauwerk schon jetzt den Spitznamen "Blitz" trägt. Denn die Bögen sind tatsächlich so angeordnet, dass sie an einen horizontalen Blitz erinnern.

BUGA Brücke schon seit 2012 in Planung

Schon im April vergangenen Jahres hatten die Vorarbeiten für die Fuß- und Radbrücke begonnen, die das neue Stadtquartier Neckarbogen mit dem Heilbronner Hauptbahnhof verbinden soll. Die Geschichte des Bauwerks geht aber schon länger zurück: 2012 wurde der Bau beschlossen, eigentlich sollte die Brücke schon zur Bundesgartenschau 2019 fertig sein.

Visualisierung einer Brücke, die aufgrund ihrer gezackten Brückenlinie auch "Blitz" genannt wird (Foto: Pressestelle, ARGE Peter und Lochner Ingenieure mit den Architekten arch22)
Aufgrund ihrer gezackten Brückenlinie wird die neue Heilbronner Brücke auch "Blitz" genannt. Pressestelle ARGE Peter und Lochner Ingenieure mit den Architekten arch22

Fertigstellung aus Zeit- und Kostengründen verschoben

Weil die Zeit bis zur BUGA immer knapper wurde und die Kosten explodierten, wurde die Fertigstellung auf die Zeit nach der Gartenschau verschoben. Zunächst sollte die Brücke 7,6 Millionen Euro Kosten, wenn sie – so zumindest die Planungen – noch in diesem Jahr eröffnet wird, werden es wohl 14 Millionen Euro sein.

Bessere Anbindung für neues Stadtviertel

Die Brücke verbindet in Zukunft den Neckarbogen mit dem Heilbronner Hauptbahnhof, indem sie die 17 Bahngleise überbrückt. Die rund 5.500 Menschen, die laut Stadt später einmal im neuen Viertel leben sollen, erreichen somit über die Brücke schneller die Züge des Nah- und Fernverkehrs.

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