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Das Badeverbot im Breitenauer See in Obersulm wird nicht gelockert. Zweckverband und Gesundheitsamt des Landratsamts haben am Mittwochvormittag Vorschläge unter anderem des örtlichen Tourismusverbands abgelehnt.

Es bleibt dabei: Die Wasserfläche ist ebenso gesperrt wie die Uferbereiche und Spiel- und Sportflächen am Breitenauer See. Kilometerlang ist der See mit Polizeiband abgesperrt. Die Verfügung gilt bis Ende Oktober.

Ticket-Regelung nicht möglich

Verbände wie der "Tourismus im Weinsberger Tal" hatten unter anderem einen Online-Verkauf von Eintrittskarten angeregt. Ohne Ticket gebe es keinen Zugang zum Badebereich. Dies sei jedoch schwer kontrollierbar, hieß es beim Zweckverband Breitenauer See auf Nachfrage. Der See sei kein Schwimmbad mit klar abgegrenzten Eingängen.

Proteste von Gastronomie und Tourismusbetrieben

Gegen die See-Sperrung gab es in den vergangenen Tagen heftige Proteste von Seiten der Gastronomie, von Campern und Weingütern, denen die Gäste wegbleiben. Urlauber reisen früher ab oder kommen erst gar nicht, heißt es beim Verband "Tourismus im Weinsberger Tal".

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