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Im Brandstifterprozess von Kirchardt hat das Landgericht Heilbronn den 38 Jahre alten Angeklagten zu zehn Jahren Haft verurteilt. Er hatte innerhalb weniger Stunden vier Brände gelegt.

Zehn Jahre Haft für den 38-Jährigen, so lautete das Urteil am Mittwoch. Ein Alkoholentzug komme erst in Betracht, wenn er drei Jahre Haft verbüßt hat, hieß es. Mit dem Urteil folgte das Gericht weitgehend der Ansicht der Staatsanwaltschaft, die wegen versuchten Mordes und Brandstiftung zwölf Jahre Haft gefordert hatte. Die Verteidigung hatte höchstens sechs Jahre Gefängnis gefordert und wollte möglichst schnell eine Einweisung in eine Entzugsklinik.

Blick ins vollkommen ausgebrannte Auto in Kirchardt (Foto: SWR)
Blick in ein vollkommen ausgebranntes Auto in Kirchardt (Archiv)

Vier Feuer in einer Nacht

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 38-Jährige im Mai in Kirchardt (Kreis Heilbronn) in einer Nacht vier Mal Feuer gelegt und so einen Schaden von rund 570.000 Euro verursacht hat. Zwei Menschen waren leicht verletzt worden.

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