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Im Audi-Werk Neckarsulm (Kreis Heilbronn) wird bis Ende Juli in verschiedenen Bereichen weiter kurzgearbeitet. Das teilte das Unternehmen mit.

Damit verlängert der Automobilhersteller Audi die Kurzarbeit um einen weiteren Monat. Als Gründe für die Kurzarbeit nannte Audi weiterhin Nachfragerückgänge und Lieferengpässe - auch in den kommenden Wochen. Die Entscheidung sei in Abstimmung mit dem Betriebsrat getroffen worden.

Schicht-Betrieb läuft noch nicht voll

Nach dem Corona-Lockdown lief die Produktion in Neckarsulm Anfang Mai wieder an. Seit Anfang Juni produziere der Standort beim A8, A6 und A7 wieder im Zwei-Schicht-Betrieb. Bei der A4-Limousine und dem A5-Cabriolet wird weiterhin in einer Schicht produziert. Die Produktion in den Böllinger Höfen in Heilbronn arbeite weiterhin in einer Schicht in der Montage und in zwei Schichten im Karosseriebau.

"Die Produktion in Neckarsulm ist in den letzten Wochen schrittweise weiter hochgefahren. Dieser Trend bestätigt sich auch im Juli. Damit sehen wir erste Anzeichen für eine Stabilisierung hinsichtlich der Fahrweise."

Stefanie Ulrich, Personalleiterin Neckarsulm

Auch das Werk in Ingolstadt hat bis Ende Juli Kurzarbeit angemeldet.

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