Elektrifizierung Audi Neckarsulm (Foto: Pressestelle, AUDI AG)

Alte Batterien sollen als Speicher dienen

Audi Neckarsulm baut Ladeinfrastruktur weiter aus

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Oliver Diesem

Das Audi Werk in Neckarsulm schafft 72 zusätzliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge. Hierfür kommen ausgediente Batterien aus zerlegten E-Autos zum Einsatz.

Auf dem Neckarsulmer Werksgelände schafft Audi 72 zusätzliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge. Damit gibt es künftig insgesamt 600 Lademöglichkeiten. Ein Teil sei auch öffentlich zugänglich, wie es in einer Mitteilung heißt. Gespeist werden die Säulen durch die sogenannten Cubes. Darin verbaut sind ausgediente Batterien aus zerlegten Erprobungsfahrzeugen von Audi.

Neue Nutzung für alte Batterien

Die Rohstoffe, die für die Herstellung von Batterien für E-Autos verwendet werden, sind wertvoll und teuer. Nach zehn Jahren, so sagen Autohersteller, haben E-Auto-Batterien ausgedient. Als Stromspeicher soll ihr Leben auf 20 Jahre verdoppelt werden. Zudem könnten sie künftig auch durch Photovoltaikmodule gespeist werden. Alle Ladesäulen würden – genau wie der gesamte Standort – mit Grünstrom betrieben, heißt es in einer Mitteilung.

Heilbronn

EnBW und Audi haben neuen Speicher eingeweiht Pilotprojekt in Heilbronn: Stromspeicher aus alten E-Auto-Batterien

In Heilbronn wurde ein neuer Stromspeicher eingeweiht. Hier bekommen alte Batterien aus E-Autos ein zweites Leben. Diese sollten nach zehn Jahren getauscht werden.

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