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Im Audi-Werk Neckarsulm (Kreis Heilbronn) sind die Vorschriften zum Gesundheitsschutz verlängert worden. Grund ist die weiterhin steigende Anzahl von Corona-Infektionen im Stadt- und Landkreis Heilbronn.

Ursprünglich waren sie bis Anfang der Woche befristet, jetzt gelten die Auflagen zum Gesundheitsschutz im Audi-Werk Neckarsulm und in den Außenstellen weiter bis zum 9. November. Dazu gehört eine Extra-Maskenpflicht in allen Gesprächssituationen, auch wenn ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Audi empfiehlt darüber hinaus, auch am eigenen Arbeitsplatz sowie auf dem Parkplatz eine Maske zu tragen. Unterdessen ist die Zahl der mobil Arbeitenden in den Werken Neckarsulm und Ingolstadt auf 16 Prozent angestiegen.

"Betriebsrats-Funk" bei Audi zu Jahresende

Beim Autobauer lassen sie sich aber noch mehr einfallen in Corona-Zeiten: Gab es auf den Betriebsversammlungen für die Mitarbeiter immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sammelt diese der Betriebsrat nun und beantwortet sie per internem Video. Im Dezember soll es zum Jahresabschluss eine Art "Betriebsrats-Funk" geben. Die Betriebsräte wollen sich in den Montagehallen über Lautsprecher zu Wort melden.

Im zweiten Halbjahr könnte es aufwärts gehen

Laut Audi ist die Auslastung im Neckarsulmer Werk ähnlich wie vor der Pandemie. Allerdings sei, so die Information des Betriebsrates an die Mitarbeiter, das Werk Neckarsulm weit von seinen möglichen Kapazitäten entfernt. Die Baureihen A6, A7 und A8 laufen wieder in zwei Schichten, die Modelle der A4- und A5-Cabriolets je einschichtig. Audi hatte die Produktion für über einen Monat wegen Corona komplett heruntergefahren. Mehrere tausend Mitarbeiter waren betroffen. Aber die Aussichten seien gut, heißt es es in einer weiteren Information das Betriebsrates. Der Audi-Vorstand rechnet aktuell mit einem deutlich besseren zweiten Halbjahr, allerdings sei das abhängig von der Pandemie-Entwicklung.

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