Die Bergungsarbeiten der entgleisten Gleisbaumaschine dauern weiter an (Foto: SWR)

Unglück konnte verhindert werden

Technischer Defekt war wohl Ursache für brennenden Baustellenzug in Öhringen

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Nach dem Brand einer Gleisbaumaschine im Bereich des Öhringer Hauptbahnhofs ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Bisher gilt ein technischer Defekt als wahrscheinlich.

Am frühen Mittwochnachmittag war eine brennende, führerlose Gleisbaumaschine auf den Öhringer Bahnhof (Hohenlohekreis) zugefahren. Dort wurde der Zug gezielt zum Entgleisen gebracht, wodurch ein Unglück verhindert werden konnte. Menschen wurden nicht verletzt.

Man gehe derzeit von einem Schaden im Motorbereich des Baustellenzugs aus, so ein Sprecher der Polizei auf SWR-Anfrage. Auf Facebook postete die Feuerwehr Heilbronn ein Video von dem brennenden Baustellenzug, der knapp 20 Kilometer weit führerlos über die Schienen fuhr, bevor er kontrolliert entgleist werden konnte:

Anscheinend gibt es Geisterloks nicht nur in Filmen. Gestern war auch eine im Hohenlohekreis unterwegs. Insgesamt rund 18 Kilometer legte die gelbe Arbeitsmaschine brennend und führerlos zurück, bevor sie in Öhringen gezielt zum Entgleisen gebracht wurde. Auch die Feuerwehr Heilbronn war vor Ort im Einsatz.

Mehr Infos unter: https://www.stimme.de/polizei/hohenlohe/brennende-baumaschine-auf-gleisen-18-kilometer-fuehrerlos-unterwegs-waldenburg-oehringen-lok-art-4645339

#feuerwehr #heilbronn #einsatz #hohenlohekreis #feuer #lokPosted by Feuerwehr Heilbronn on Thursday, June 30, 2022

Bergungsarbeiten dauern an - Bahnverkehr weiter eingeschränkt

Die Bergungsarbeiten dauern weiter an, der Bahnverkehr ist daher weiter eingeschränkt. Für mehrere Stunden war der Bahnhof Öhringen am Mittwoch komplett gesperrt. Zwischenzeitlich wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Zur Höhe des Schadens wurden bisher keine Angaben gemacht.

Die ausgebrannte Gleisbaumaschine kann laut Bundespolizei frühestens am Freitag abtransportiert werden. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, die Brandursache nach wie vor unklar.

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Unglück konnte verhindert werden

"Natürlich ist es so, dass ein brennender Zug, der fährt, nicht komplett ungefährlich ist", kommentierte Denis Sobek, Pressesprecher der Bundespolizei, den Vorfall. Durch den schnellen Einsatz von Polizei und Feuerwehr sowie der frühzeitigen Entgleisung konnte die Gefahr, die von dem brennenden Baufahrzeug ausgegangen war, aber minimiert werden.

Zuvor war der Baustellenzug kilometerweit führerlos auf der Bahnstrecke unterwegs gewesen. Die Sprecherin der Bundespolizei, Katharina Hamm, sagte: "Kurz vor Waldenburg haben Bauarbeiten stattgefunden und die Bauarbeiter haben gemerkt, dass es an dem vorderen Teil (der Maschine) zu kokeln anfing. Sie haben dann versucht, zu löschen und haben den zweiten Teil abgekoppelt. Und auf einmal hat sich eben der erste Teil in Bewegung gesetzt."

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