Spaßbad Aquatoll Neckarsulm Außenbereich und Kuppel (Foto: SWR)

Neckarsulmer Erlebnisbad derzeit geschlossen

Vier Interessenten reichen Konzepte fürs AQUAtoll ein

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Der Stadt Neckarsulm wurden vier Konzeptideen für das geschlossene Freizeitbad AQUAtoll vorgelegt. Ende November soll der Gemeinderat über die Zukunft des Bades entscheiden.

Vier Interessenten haben ein grundsätzliches Interesse bekundet und ihre Konzepte für einen Weiterbetrieb des Erlebnisbades in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) beziehungsweise eine Neuausrichtung vorgestellt. Die Stadt wünscht sich ein Konzept aus einer Hand, heißt es in einer Pressemitteilung am Mittwoch. Der Investor soll sowohl die Planung und Umsetzung als auch den langfristigen Betrieb des AQUAtolls leisten – und das wirtschaftliche Risiko tragen. "Dabei hat der Investor die Wahl zwischen der 'großen Lösung' für das gesamte Erlebnisbad mit Saunalandschaft und der 'kleinen Lösung', die nur die Saunalandschaft umfasst", so die Stadt in der Mitteilung. Eine finanzielle Beteiligung an einem möglichen Weiterbetrieb schließe sie nicht aus.

AQUAtoll derzeit im "Dornröschenschlaf"

Im nächsten Schritt entscheidet der Gemeinderat, ob das Investorenmodell weiterverfolgt werden soll oder das Bad endgültig der Vergangenheit angehört. Das AQUAtoll wurde mit Beginn der Neckarsulmer Freibadsaison im Mai in einen sogenannten "Dornröschenschlaf", einen vorläufigen Ruhezustand, versetzt.

Umfangreiche Sanierungen hätten im AQUAtoll angestanden. Von 37 Millionen Euro ist die Rede, die leicht auf 40 steigen könnten. Daher hatte sich der Gemeinderat dazu entschieden, das Freizeitbad nicht länger in Eigenregie zu betreiben.

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SWR