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Die aktuelle Situation mit Corona eröffnet für viele Menschen neue Wege, auch für die Firma "aquatic" mit Sitz im Hohenlohekreis. Desinfektion ist ihr Geschäft – jetzt macht das Unternehmen diese auch für die Hände.

Produktion der Firma Aquatic in Pfedelbach wurde auf Desinfektionsmittel umgestellt für den Bedarf wegen der Corona-Krise (Foto: privat / Aquatic)
Bei der Firma "aquatic" in Pfedelbach wurde wegen der Corona-Krise auf Hand-Desinfektionsmittel umgestellt privat / Aquatic

"aquatic" produziert eigentlich Spezialreinigungsmittel für Küchen und Bäder sowie Whirpool-Desinfektikonsmittel - alles auf ökologischer Basis. Da jetzt aber etwas anderes gefragter ist, habe man die Produktion umgestellt, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Lachermund – die Stammkundschaft bestellt ohnehin etwas weniger.

"Wir produzieren zurzeit ausschließlich Hand-Desinfektionsmittel."

Wolfgang Lachermund, Chef von "aquatic"

Desinfektion nur für den Endverbraucher

Das Desinfektionsmittel für Hände kann tatsächlich auch vom Endverbraucher bei der Firma bestellt werden, es wird geliefert. Aber nur an Endverbraucher, betont Geschäftsführer Lachermund. Man liefere auch an Firmenkunden, aber nur für den internen Gebrauch, nicht zum Weiterverkauf. Es geht dabei vor allem um Sprühflaschen mit 500 Millilitern.

Die Verwaltung von "aquatic" sitzt in Pfedelbach (Hohenlohekreis), produziert wird im Main-Tauber-Kreis. Wolfgang Lachermund übernahm die Firma vor rund 25 Jahren. Damals war ein Dr. Humm Laborleiter, der steht auch auf den Produkten, die er meist selbst entwickelt hat - bis verkauft wurde.

Produktion in alter Brauerei

Gesucht wurde damals ein Gebäude, in dem Flüssigkeiten hergestellt werden können - gefunden in Boxberg (Main-Tauber-Kreis): eine alte Brauerei mit eigenem Wasser. Groß ist die Firma nicht: Acht Mitarbeiter, je vier in der Verwaltung und Produktion, erklärt Chef Wolfgang Lachermund.

Und aktuell wird natürlich auf den entsprechenden Schutz der Mitarbeiter geachtet, es gibt unterschiedliche Schichten und genügen Abstand, auch im Büro, denn in der Produktion stehen die Kollegen ohnehin um die zehn Meter auseinander.

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