Noch kommt der Spargel nicht aus der Region Spargelverkauf startet in der Region Heilbronn-Franken

Vielerorts kann man seit Samstag deutschen Spargel kaufen. Noch kommt das Edelgemüse allerdings nicht aus der Region, sondern von speziell beheizten Feldern in Ostdeutschland oder der Pfalz.

Bis regionaler Spargel auf den Tellern in der Region Heilbronn-Franken liegt, dauert es noch etwas. In Brackenheim warten die Brüder Max und Georg Grötzinger bereits auf die Spargelernte. Sie bauen unter anderem dort ihren Spargel an. Noch ist vom Gemüse allerdings nichts zu sehen. Die Pflanzen in der Erde sind noch zu klein.

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Spargel hat seine Lieblingstemperatur

Max Grötzinger rechnet mit etwa sieben Tonnen Spargel pro Hektar auf seinen Feldern. Anfang April soll es soweit sein. Temperaturen zwischen siebeneinhalb bis zehn Grad rund um die Wurzel sind optimal für das Wachstum der Pflanzen.

Wenn es dann soweit ist und der Spargel reif ist, muss es schnell gehen. Noch sei es kein Problem Erntehelfer zu bekommen, allerdings könnte dies in den kommenden Jahren schwieriger werden. In Polen und anderen osteuropäischen Ländern läuft die Wirtschaft gut, das Interesse in Deutschland zu arbeiten sinkt.

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Derzeit 20 Euro pro Kilo

Der Spargel der Grötzingers wird zum Beispiel auf dem Markt in Bad Wimpfen, dem Hofladen in Pleidelsheim, in Brackenheim und Umgebung und im Kreis Böblingen verkauft. Mit dem Spargel aus der Region sinken dann auch die Preise, sagt der Obst- und Gemüsehändler Uwe Müllner in Heilbronn. Bei ihm gibt es jetzt schon deutschen Spargel, der kommt aus Bruchsal (Kreis Karlsruhe). Er liegt momentan deutlich über 20 Euro das Kilo.

Auch in Grünsfeld im Main-Tauber-Kreis wird schon Spargel verkauft. Im Betrieb von Ernst Barthel kommt der Spargel zwar momentan noch von seinen Feldern in Ostdeutschland aber er werde ihn für um die zehn Euro das Kilo anbieten, sagte er dem SWR. Der Spargel im Main-Tauber-Kreis wird Anfang April dazustoßen.

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