Keine weiteren Keulen aufgetaucht Geflügelteile im Breitenauer See geben Rätsel auf

Seit dem Wochenende wird gerätselt, wie und warum Geflügelteile im Breitenauer See in Obersulm (Kreis Heilbronn) gelandet sind. Nach einem Aufruf der Polizei gingen bereits mehrere Hinweise aus der Bevölkerung ein.

Rund 100 Kilogramm Hähnchen- oder Putenschlegel wurden bereits aus dem Breitenauer See gefischt. Woher die Geflügelteile stammen ist ein Rätsel. Ob es sich um Reste von einem Grillfest handelt oder ein Betrieb etwas illegal entsorgt hat, bisher gibt es nur Vermutungen.

 

Geflügelreste schwimmen auf dem Breitenauer See (Foto: Pressestelle, Polizei Heilbronn)
Geflügelkeulen schwimmen an der Oberfläche im Breitenauer See Pressestelle Polizei Heilbronn

Vorerst keine neuen Funde

Nach der großen und ungewöhnlichen Seesäuberung am Wochenende, die bis Dienstag dauerte, waren bis Mittwochvormittag keine neuen Keulen aufgetaucht. Auch der Vorsitzende des zuständigen Wasserverbands Sulm Stefan Thoma meint, dass es das jetzt wohl gewesen sein müsste.

Polizei ermittelt nach vielen Zeugenhinweisen

Die Polizei geht den zahlreichen Zeugenhinweisen nach, die nach einem öffentlichen Aufruf eingegangen sind.

"Es liegt nahe, dass man auch in diese Richtung ermittelt, Hersteller von solchen Lebensmitteln oder auch Festivitäten in der näheren Umgebung die in letzter Zeit waren, dass wir auch da versuchen Ermittlungsansätze zu finden."

Frank Belz, Pressesprecher Polizeipräsidium Heilbronn
Zwei Eimer mit Geflügelresten, die im Breitenauer See schwimmend gefunden wurden (Foto: Pressestelle, Polizei Heilbronn)
Geflügelkeulen die aus dem See gefischt wurden Pressestelle Polizei Heilbronn

Das Rätsel um die Fleischabfälle ist also noch nicht gelöst. Aber zumindest ist das Risiko jetzt doch recht gering geworden, beim Spaziergang am Strand von Geflügelresten erschreckt zu werden.

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