Verfüllung im Bergwerk Heilbronn Salzwerke AG will Bürger informieren

Die Südwestdeutsche Salzwerke AG plant eine Info-Veranstaltung für Bürger, um über die Verfüllung des Bergwerks Heilbronn zum Beispiel mit Bauschutt ab 2023 zu informieren.

In 200 Metern Tiefe liegen die Hohlkammern, in denen das Salz untertage abgebaut wird. Stehen bleiben dort nur die sogenannten Festen. Das sind Stützblöcke, so groß wie Einfamilienhäuser. Damit die Hohlkammern auch in der fernen Zukunft tragen, werden sie verfüllt.

Dauer

"Bergwerk 2000"

Unter dem Titel "Bergwerk 2000" sollen etwa 30 Millionen Kubikmeter Raum mit Stäuben, Schlacke und Bauschutt verfüllt werden. Der Dialog mit der Bevölkerung ist für den 6. Oktober untertage im Besucherbergwerk Kochendorf (Kreis Heilbronn) geplant.

"Damit wir nicht in dem Eindruck stehen, da wird untertage eben was gemacht und gemauschelt. Ich denke, der Zeitgeist sagt: Informiere die Beteiligten, dann hat man ein Stück Vertrauen hoffentlich gewonnen."

Wolfgang Rüther, technischer Vorstand der Salzwerke AG

Ein gebranntes Kind ist die Südwestdeutsche Salzwerke AG, seitdem die Diskussionen um die Einlagerung von leicht radioaktivem Material in Kochendorf einst begonnen haben. Deshalb gehe man jetzt den Weg der frühzeitigen Bürgerinformation, hieß es am Montag bei einer Pressekonferenz.

Schwerpunkt Dialog

Für den jetzt geplanten Bürgerdialog ist eigens die Firma "adribro" aus Stuttgart angeheuert worden. Der Schwerpunkt liege auf Dialog und vertrauensvollem Austausch. Professor Piet Sellke wird ihn moderieren

Interessierte Bürger können sich bis zum 23. September für die Info-Veranstaltung anmelden.

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