Überreste von Römerkastell in Öhringen Archäologische Ausgrabung bei Krankenhaus verzögert sich

Auf dem Gelände neben dem Öhringer Krankenhaus sollten eigentlich am Montag archäologische Ausgrabungen beginnen. Doch die Vorbereitungen dazu sind noch nicht abgeschlossen. Deshalb verzögert sich der Start.

Bereits früher gab es Ausgrabungen in Öhringen (Archivbild) (Foto: Pressestelle, Regierungspräsidium)
Bereits früher gab es Ausgrabungen in Öhringen (Archivbild) Pressestelle Regierungspräsidium

Auf dem Gelände werden die Überreste eines früheren Römerkastells mit der Kastellmauer, den Gräben, dem südlichen Tor sowie möglicherweise weiteren Bauten außerhalb des Kastells vermutet. Archäologen hoffen auf Reste von Architektur, Keramiken oder Münzen, die für die Datierung des Kastells relevant sein könnten.

Hubschrauber-Landeplatz soll abgetragen werden

Um an diese Funde zu kommen, muss nun unter anderem der Hubschrauber-Landeplatz abgetragen werden, so das Landesdenkmalamt und die Gesundheitsholding Tauberfranken. Die Ausgrabungen sollen jetzt frühestens Mitte dieser, möglicherweise erst kommende, Woche beginnen. Sie werden voraussichtlich mehrere Monate dauern.

Für den geplanten Neubau des Krankenhauses in Öhringen müssen die ehemaligen Verwaltungsgebäude zurückgebaut werden. In den Gebäuden des Kreises waren bisher unter anderem das Veterinäramt und die Kfz-Zulassungsstelle untergebracht. Ab der zweiten Novemberwoche soll dann auch das bisherige Landwirtschaftsamt rückgebaut werden.

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