Treffen von landwirtschaftlichen Verbänden in Weinsberg Volksantrag als Antwort auf "Rettet die Bienen"

In Weinsberg (Kreis Heilbronn) haben am Mittwoch Verbände der Landwirte und der Wein- und Obstbauern im Land ihren geplanten Volksantrag für Naturschutz und Landwirtschaft vorgestellt.

Jaochim Rukwied, Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg in Weinsberg (Kreis Heilbronn) (Foto: SWR)

Mit dem Papier wenden sich die Verbände gegen das sogenannte Volksbegehren "Rettet die Bienen". Das ist nach Ansicht vieler Landwirte existenzbedrohend.

Die Devise: mit Forschung und Selbstverpflichtungen für mehr Artenschutz. Gemeinsam sollte die Natur erhalten werden, lautet der Tenor der Initiatoren. Statt Pestizide generell zu verbieten, wie vom Volksbegehren Artenschutz gefordert, sollten wissenschaftliche Forschungen dazu führen, dass weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müssen.

Mit Anreizen zum Artenschutz

Kernpunkte des Antrags sind: Landwirte mit Anreizen zu mehr Artenschutz zu bewegen. Konsequent sollen der Artenschwund untersucht und Gegenmaßnahmen gefunden werden. Laut Verbänden seien vor allem Verkehr und Versiegelung für das Artensterben verantwortlich.

Bei dem angestrebten Volksantrag soll dem Landtag ein Gesetzesentwurf zur Abstimmung vorgelegt werden. Die Verbände wollen jetzt rund 40.000 Stimmen sammeln. Kommt die Zahl zusammen, muss sich der Landtag mit dem Antrag befassen.

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