Vorsitzender der Südwestmetall-Bezirksgruppe Heilbronn/Region Franken Forderung: Nullrunde bei Tarifverhandlung

Im Vorfeld der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie fordert der Vorsitzende der Südwestmetall-Bezirksgruppe Heilbronn/Region Franken, Karl Schäuble, eine Nullrunde.

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Mitte März sollen die neuen Tarifverhandlungen in der Metallindustrie starten. Im Februar will die IG Metall ihre Forderungen auf den Tisch legen. In der Region Heilbronn-Franken hat die Gegenseite bei einer Pressekonferenz in Öhringen (Hohenlohekreis) bereits ihre Position klar gemacht. Und die lautet – wie zu erwarten war: Es gibt nichts zu verteilen.

Karl Schäuble, der auch Geschäftsführer von Illig Maschinenbau in Heilbronn ist, weist darauf hin, dass seine Exportquote in Länder außerhalb der EU bei mehr als 60 Prozent liegt. Erverwies auf die anstehende Digitalisierung in den Betrieben und auf Unsicherheiten im internationalen Geschäft.

"Der Verteilungsspielraum speziell im Mittelstand ist bei Null. Im Gegenzug haben wir in den letzten zehn Jahren Gehaltssteigerungen im Bereich der Metall- und Elektroindustrie gehabt, um die 70 Prozent. Deshalb sehen wir im Moment auch keinerlei Notwendigkeit. Da muss es eigentlich eine Nullrunde geben."

Karl Schäuble, Vorsitzender der Südwestmetall-Bezirksgruppe Heilbronn/Region Franken
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