Spürhunde bei der Suche nach der Vermissten (Foto: SWR, Simon Bendel)

Weiter keine Spur von vermisstem Mädchen in Tauber Polizeistreifen suchen noch immer das Ufer ab

Rund drei Wochen ist es her, dass wohl eine 13-Jährige in Tauberbischofsheim in die Tauber gefallen ist. Es gab mehrere große Suchaktionen. Weiterhin fehlt jede Spur von dem Mädchen.

Der Stand sei nahezu unverändert, heißt es bei der Polizei. Die große Suche sei eingestellt worden. Täglich aber würden Polizeistreifen an den betreffenden Bereichen der Tauber entlang gehen, das Ufer abfahren und Ausschau halten.

Spürhunde im Einsatz (Archiv-Video):

Dauer

Mehrere Zeugen wollen den Vorfall gesehen haben

Mehrere Zeugen hatten unabhängig voneinander berichtet, dass eine Person am frühen Abend des 9. Januar in die Tauber gefallen sei. Kurz danach kam die Meldung, dass eine 13-Jährige, die in der Nähe wohnte, vermisst wird. Zwar gab es seit etwa einer Woche keine großen Suchaktionen mehr. Die Suche aber ist noch nicht beendet, sagt Polizeisprecher Gerald Olma.

"Aktuell wird noch geprüft, ob witterungsbedingt weitere Maßnahmen möglich sind, ob man erneut mit Polizeitauchern bestimmte Stellen absucht."

Gerald Olma, Polizeisprecher Heilbronn

Suche nach vermisstem Mädchen Rettungskräfte suchen die Tauber ab

Polizeiautos auf dem Weg zum Einsatz (Foto: SWR, Rosi Düll)
Viele Einsatzkräfte beteiligen sich an der Suche nach der 13-Jährigen Rosi Düll Bild in Detailansicht öffnen
Einsatzkräfte suchen das Tauberufer ab Bild in Detailansicht öffnen
Von dieser Brücke in Tauberbischofsheim soll die 13-Jährige gefallen sein Rosi Düll Bild in Detailansicht öffnen
Die Tauber bei Tauberbischofsheim führte damals wie heute leichtes Hochwasser Rosi Düll Bild in Detailansicht öffnen
Auch ein Hubschrauber war im Einsatz Rosi Düll Bild in Detailansicht öffnen
In Impfingen bei Tauberbischofsheim ging die Suche lange weiter Rosi Düll Bild in Detailansicht öffnen

Taucher, Hubschrauber und Hunde im Einsatz

Es gibt also keine neuen Erkentnisse, sagt Olma. Die Polizei hofft weiterhin auf Hinweise. Die Suche in den vergangenen Wochen gestaltete sich immer wieder schwierig wegen des Hochwassers. Dennoch waren, sobald möglich, immer wieder Taucher, Hubschrauber und Hunde im Einsatz.

Spekulationen in den Sozialen Netzwerken

Die ganzen Vorkomnisse halten Menschen in Sozialen Netzwerken zudem nicht davon ab, Spekulationen über den Fall zu verbreiten. Das Mädchen sei schon gefunden worden oder erst gar nicht in die Tauber gefallen, heißt es. Andere schreiben, es sei schon ein Leichenwagen vorgefahren. Die Polizei hat das im Blick, versichert Olma.

"Das sind meistens Personen, die sich einfach nur wichtig machen wollen. Das sind wirklich nur Falschinformationen. Wir appellieren aus Rücksicht auf Angehörige an die Menschen, damit sehr zurückhaltend umzugehen."

Gerald Olma, Polizeisprecher Heilbronn
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