Blühstreifen mit Wildblumen (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Stadt und NABU starten gemeinsames Projekt "Natur nah dran" Mehr Lebensraum für Insekten in Schwäbisch Hall

In Schwäbisch Hall werden jetzt Flächen an den fünf Ortseingängen in blühende Blumenwiesen umgewandelt. Die Aktion ist Teil des Projekts „Natur nah dran“, bei dem die Stadt und der Naturschutzbund (NABU) zusammenarbeiten.

Ab dieser Woche sollen die Flächen zum Teil ausgebaggert und der Boden ausgetauscht werden, damit die Pflanzen rasch gedeihen können.

Im Oktober werden die Flächen dann unterschiedlich bepflanzt, so dass sich Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten sowie Vögel ausbreiten und Nahrung finden können.

"Es braucht jetzt etwas Geduld, aber in den nächsten ein bis zwei Jahren werden sich die Flächen zu wertvollen und langjährigen Lebensräumen entwickeln."

Martin Klatt, NABU-Projektleiter

Schwäbisch Hall ist eine von 13 Kommunen, die sich erfolgreich um das Projekt "Natur nah dran" beworben hatten. Bis 2020 erhält die Stadt für die Anlage naturnaher Grünflächen einen Zuschuss vom Land in Höhe von 50 Prozent, maximal 15.000 Euro.

Umgewandelte Flächen an fünf Ortseinfahrten

Die in Schwäbisch Hall mit "Natur nah dran" umgewandelten Flächen liegen an fünf Ortseinfahrten: an der Crailsheimer Straße, Tüngentaler Straße, Steinbacher Straße, Gaildorfer Straße und der Stuttgarter Straße.

An diesen Grünflächen sind vorübergehend Schilder aufgestellt, die kurz und knapp erklären, warum Baggerarbeiten stattfinden oder Substrat aufgeschüttet wird. Später werden diese Schilder durch feste Infotafeln ersetzt, die auf die wertvollen Lebensräume für die biologische Vielfalt hinweisen.

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