Polizisten beobachten eine Veranstaltung (Foto: dpa Bildfunk, Andreas Arnold)

Große und kleine Probleme im Blick Sicherheitsvorkehrungen auf der BUGA

Bundes- und Ministerpräsident sowie andere Promis aus Politik und Gesellschaft - insgesamt 2.000 Gäste werden zur Eröffnung der BUGA in Heilbronn erwartet. Und das bedeutet Hochbetrieb in Sachen Sicherheit.

Wenn der Bundespräsident zu Besuch kommt, standen auf jeden Fall vorher Beamte des Bundeskriminalamts auf der Matte, zusätzlich zu den heimischen Sicherheitskräften. Einzelheiten werden wie immer bei solchen Anlässen nicht bekanntgegeben. Klar ist - im Vorfeld werden Mitarbeiter und Gäste sicherheitsüberprüft und Sprengstoffspürhunde schnüffeln sich durch das Gelände.

"Wir haben selbst Mitarbeiter, die auf dem Gelände aktiv sind und dann gibt es natürlich Security, das sind mindestens sechs bis acht Leute. Je nach Veranstaltung wird der Bestand aber mit bis zu 50 Mitarbeitern verstärkt."

BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas

Hilfe auch bei kleinen Dingen

Und auch die Heilbronner Polizei ist zur Stelle - auch mal hoch zu Segway, erklärt Polizeipräsident Hans Becker. Größere Probleme erwarte man aber nicht. Aber zum allgemeinen Sicherheitskonzept gehöre auch der Umgang mit ganz alltäglichen Problemen, zum Beispiel, wenn man von einer Biene gestochen wird oder einfach eine Blase am Fuß hat.

"Es geht ja nicht nur um Terrorabwehr, sondern um das Gefühl der Besucher, wenn ich ein Problem habe, dann wird dieses Problem für mich gelöst."

Hanspeter Faas

Außerdem müsse man auch auf nicht vorhergesehene Wetterkapriolen reagieren können, heißt es. Und weil ein Teil des Heilbronner Gartenschaugeländes am Neckar liegt, hat die Feuerwehr für alle Fälle ein Boot in Bereitschaft. Alles in allem, so die Einschätzunmg des erfahrenen Gartenschaumachers Faas, sei kein Gefährdungspotential in irgendeine Richtung zu erwarten.Also, auf geht's zur Bundesgartenschau nach Heilbronn.

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