hausdächer, auf denen etwas schnee liegt (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Marijan Murat)

Schwarmstadt am Neckar Wohnen in Heilbronn: Mieten deutlich gestiegen

Die Mieten in Heilbronn sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das berichtet die FAZ und beruft sich auf eine exklusive Studie, die bundesweit Mieten analysiert hat.

In den Metropolen Stuttgart, München oder Berlin lag die Verteuerung im Schnitt bei 4 Prozent. Interessant sei, dass vor allem Städte in der zweiten Reihe sehr viel teurer geworden sind, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Hier wird als Beispiel Heilbronn genannt.

Heilbronn ist Schwarmstadt

Dort seien die Mieten innerhalb eines Jahres um 13 Prozent in die Höhe geschossen. Heilbronn gehört zu den sogenannten Schwarmstädten. Diese ziehen vor allem Studenten und Familien auf der Flucht vor hohen Mieten in Großstädten an.

In Rheinland-Pfalz gilt Landau mit seiner beliebten Uni als eine solche Schwarmstadt. Nach Angaben des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) kommen in Landau inzwischen auf ein WG-Zimmer 100 Bewerber.

Blick auf Heilbronn vom Weinberg aus gesehen (Symbolbild) (Foto: SWR, Nicole Heidrich)
Heilbronn ist schön gelegen, die Mieten sind aber teurer geworden (Archiv) Nicole Heidrich

Teurer wohnen in Deutschland

Wohnen in Deutschland ist 2018 insgesamt deutlich teurer geworden. Vor allem in den sogenannten Top-7-Städten sind die Mieten und die Preise für Eigentumswohnungen laut FAZ noch einmal deutlich gestiegen.

Große Unterschiede

Die Mieten für Neuverträge in den begehrtesten deutschen Städten wie Berlin, Hamburg, München oder Stuttgart sind danach 2018 im Schnitt um 4,2 Prozent gestiegen. Die Preise für Eigentumswohnungen in diesen Städten sogar um 11,4 Prozent. Allerdings gibt es zwischen den Städten große Unterschiede.

Sechs Prozent mehr

Ganz vorne liegt Berlin, dort ist zum Beispiel der Mietpreis für den Quadratmeter bei einem Mieterwechsel um mehr als sechs Prozent nach oben gegangen, in Hamburg nur um knapp eineinhalb Prozent. Die Studie führt das auf die schlechte Neubaupolitik in der Hauptstadt zurück.

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