T-Shirt mit Alexander Gerst als Motiv (Foto: picture-alliance / dpa)

Public Viewing in Künzelsau zum Gerst-Start Eine Stadt feiert ihren Astronauten

In Baikonur ist für den Start des Künzelsauer Astronauten Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation ISS alles glatt gelaufen. In Gersts Heimatstadt wird gefeiert.

Rund 5.000 Künzelsauer waren mit dabei, als Alexander Gerst zum zweiten Mal ins All geflogen ist. Die Sojus-Rakete startete pünktlich um 13:12 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum hatte den Start live auf einer Großbildeinwand in Künzelsau übertragen.

Schulklassen, Passanten, Beschäftigte in Firmen, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Einwohner von Künzelsau sind vor Ort. Auf einer Bühne gibt es Experimentiershows, Musik, Talkrunden.

Auf dem Weg ins All

Alexander Gerst und zwei weitere Astronauten starten ins All (Foto: picture-alliance / dpa)
Alexander Gerst wirkt locker vor dem Start Bild in Detailansicht öffnen
Die Astronauten Alexander Gerst, Sergei Prokopyev und Serena M. Aunon-Chancellor Bild in Detailansicht öffnen
Die Astronauten starten Richtung Weltraumbahnhof Bild in Detailansicht öffnen
Die Sojus-Rakete wird per Zug Richtung Startrampe transportiert Bild in Detailansicht öffnen
In Künzelsau fiebern die Menschen vor einer Großbildleinwand dem Start entgegen Bild in Detailansicht öffnen
Alexander Gerst scheint einfach immer ein Lächeln auf den Lippen zu haben Bild in Detailansicht öffnen
Alexander Gerst "grüßt" die Künzelsauer nochmal per Videobotschaft Bild in Detailansicht öffnen
Die Rakete mit Alexander Gerst an Bord fliegt Richtung ISS Bild in Detailansicht öffnen
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) spricht von einem "Bilderbuchstart" Bild in Detailansicht öffnen

Ein halbes Jahr im All

Ein halbes Jahr lang soll Alexander Gerst im All bleiben, für etwa die Hälfte der Zeit als Kommandant der Internationalen Raumstation ISS. Zahlreiche wissenschaftliche Experimente zählen zu seinem Programm.

So will er laut Weltraumbehörde unter anderem die Frage klären, mit welchen Reha- und Trainingsprogrammen sich Muskelschwund und Osteoporose aufhalten lassen. Ein Roboter, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz soll Fortschritte in den Bereichen Industrie der Zukunft, Medizin und Pflege bringen.

STAND