Projekt in Gaildorf gestartet Wenn der Fußgänger im "Toten Winkel" verschwindet

In Gaildorf (Kreis Schwäbisch Hall) war Auftakt zum bundesweiten Verkehrsprojekt "Toter Winkel". Es soll Schüler für die drohende Gefahr im Straßenverkehr sensibilisieren.

Dauer

Brummi-Fahrer haben's schwer

Einmal kurz unaufmerksam sein, hat im Straßenverkehr oft schlimme Folgen. Vor allem dann, wenn unterschiedlich Starke und Schwache beteiligt sind, beispielsweise Lkw und Fußgänger oder Fahrradfahrer.

Das wissen nun auch die rund 20 Kinder der vierten Klasse der Parkschule in Gaildorf. Sie waren Teilnehmer des ersten Workshop-Tages zum Thema "Toter Winkel". Dabei lernten die Jungs und Mädels am praktischen Beispiel wie schwierig es ist, für einen Lkw-Fahrer andere Verkehrsteilnehmer immer rechtzeitig zu erkennen.

Die Viertklässler aus Gaildorf bekommen den "Toten Winkel" erklärt (Foto: SWR)
Die Viertklässler aus Gaildorf bekommen den "Toten Winkel" erklärt

Blick aus dem Lkw-Führerhaus

Experten erklärten, mit welchen Hilfsmittel Brummi-Lenker arbeiten und was der besagte "Tote Winkel" überhaupt ist. Zudem durften die Viertklässler auch einmal die Perspektive wechseln und im Führerhaus eines Lkw Platz nehmen - von da oben aus etwas zu erkennen, ist gar nicht so einfach, merkten auch die Schülerinnen und Schüler schnell.

Im Landkreis Schwäbisch Hall passieren im Jahr rund drei sehr schwere Unfälle wegen des "Toten Winkels", so die Polizei. Mit dem Projekt will die Dekra die Kinder für die Gefahr im Straßenverkehr sensibilisieren.

STAND