Zoll mit lokaler Schwerpunktprüfung auf der Bundesgartenschau Heilbronn (Foto: Pressestelle, Hauptzollamt Heilbronn)

Verdachtsfälle auf Bundesgartenschau in Heilbronn Ungereimtheiten nach Zollkontrolle auf BUGA

Nach seiner Schwarzarbeitkontrolle vergangene Woche auf der Bundesgartenschau (BUGA) meldet das Heilbronner Hauptzollamt eine ganze Reihe von Ungereimtheiten.

Von 206 kontrollierten Arbeitsverhältnissen sollen 27 näher überprüft werden, hat der Zoll mitgeteilt.

Damit gibt es immerhin bei 13 Prozent der Fälle Hinweise auf Unregelmäßigkeiten. Unter anderem könnte fünf Mal gegen das Mindestlohngesetz verstoßen worden sein, vier Mal bestehe der Verdacht, dass Beiträge nicht abgeführt wurden. In einem Fall sei möglicherweise ein Ausländer illegal beschäftigt worden.

Am vergangenen Donnerstag haben 54 Zollbeamte in Zivil auf der Heilbronner Buga Gastronomiebetriebe, Gärtner, Reinigungskräfte und den Sicherheitsdienst kontrolliert. In den nächsten Wochen will der Zoll den Verdacht prüfen.

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