Zoll mit lokaler Schwerpunktprüfung auf der Bundesgartenschau Heilbronn (Foto: Pressestelle, Hauptzollamt Heilbronn)

Nach Kontrollen im Juli in Heilbronn Zoll geht weiter Schwarzarbeit-Verdacht auf BUGA nach

Das Heilbronner Hauptzollamt prüft weiter den Verdacht auf Schwarzarbeit auf der Heilbronner Bundesgartenschau (BUGA). Im Juli gab es eine Großkontrolle auf dem Gelände.

Gastronomen, Gärtner, Reinigungsfirmen und Sicherheitsdienst im Fokus

Von 206 kontrollierten Arbeitsverhältnissen werden 27 näher überprüft, so ein Sprecher des Zolls. Die Verdachtsfälle betreffen Gastronomen, Gärtner, Reinigungsfirmen und den Sicherheitsdienst.

Der Heilbronner Zoll ist weiter an der Sache dran - noch gebe es weder Bußgeldverfahren oder wurden Ermittlungen eingeleitet, so der Sprecher. Es geht um die illegale Beschäftigung eines Ausländers, ebenso wie um Scheinselbstständigkeit und zu geringe Bezahlung.

Routinekontrolle ohne konkreten Anlass

Mitte Juli hatten 54 Beamte auf dem Bundesgartenschaugelände kontrolliert, alle in Zivil. Es handelte sich um eine Routinekontrolle, einen konkreten Anlass dafür gab es nicht, hieß es damals. Weil das Geländes so weitläufig ist, waren so viele Zoll-Beamte im Einsatz. Außerdem sollte rasch geprüft werden, um den Ablauf – etwa in der Gastronomie – nicht zu behindern.

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